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Unternehmungswertorientierte Gestaltung der kreditgenossenschaftlichen Fusion

  • Matthias Reicherter
Part of the Moderne Finanzwirtschaft & Unternehmensbewertung book series (MFU)

Zusammenfassung

Die bisherigen Ausführungen konzentrierten sich auf die Untersuchung der Auswirkungen von Fusionen. Es konnte gezeigt werden, daß durch Fusionen theoretisch eine Mehrzahl von Effekten erzielbar sind, die sich für die Kreditgenossenschaft einerseits kostenreduzierend und andererseits erlössteigernd auswirken können.1 Ergänzt wurden die theoretischen Ausführungen durch empirische Studien zum Erfolg von Fusionen im kreditgenossenschaftlichen Bereich, die jedoch kein eindeutiges „Signal“ für oder gegen die Vorteilhaftigkeit geben konnten.2 Darüber hinaus wurde einleitend der Förderauftrag moderner Kreditgenossenschaften kritisch beleuchtet. Es zeigte sich, daß für einen Großteil der Kreditgenossenschaften eine Dividendenorientierung festzustellen ist, obwohl dies nach der herrschenden Meinung der Genossenschaftswissenschaftler als eine nicht genossenschaftsadäquate Art der Förderung bewertet wird. Dieser Ansicht wird hier nur bedingt zugestimmt. Zwar ist es richtig, daß aus den historischen Wurzeln des Genossenschaftswesens heraus eine erwerbswirtschaftliche Orientierung für eine Kreditgenossenschaft nicht gegeben ist, jedoch zeigen die aktuell vorzufindenden Ausprägungen und Interpretationen des Förderauftrages ein davon nicht weit entferntes Bild.3

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

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  • Matthias Reicherter

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