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Schlußbemerkungen

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Zusammenfassung

Es konnte in dieser Arbeit gezeigt werden, daß unter der Annahme eines perfekten Anleihemarktes eine sehr wesentliche Beziehung zwischen Zinsstruktur und Arbitragefreiheit besteht. Wird der Begriff Zinsstruktur als Menge aller Beziehungen zwischen dem Endwert und dem Gegenwartswert einer einmaligen Zahlung in Abhängigkeit vom Zeitpunkt dieser Zahlung definiert, so gelten zwei zentrale Implikationen: Zum einen impliziert ein arbitragefreier Anleihemarkt die Existenz einer eindeutigen Zinsstruktur (d.h. jeder Laufzeit ist genau ein Zinssatz zugeordnet) mit stets nichtnegativen Kassa- und Terminzinssätzen. Zum anderen impliziert die Existenz einer Zinsstruktur mit genau diesen Eigenschaften wiederum einen arbitragefreien Anleihemarkt. Voraussetzung für die Gültigkeit dieser Aussagen ist die Möglichkeit jederzeit unverzinste Kassenhaltung betreiben zu können und die Vollständigkeit des Anleihemarktes (d.h. die Anzahl der linear unabhängigen Zahlungsströme ist genau gleich der Anzahl aller Zahlungszeitpunkte im Gesamtmarkt).

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Referenzen

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

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