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Die Fristigkeitsstruktur der Zinssätze

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Zusammenfassung

Es ist diesem Abschnitt vorauszuschicken, daß sowohl in der deutschsprachigen als auch in der englischsprachigen Literatur zu diesem Thema eine Vielzahl von verschiedenen Begriffen und Definitionen entwickelt und verwendet wurde. Dadurch ist eine nicht immer eindeutige Terminologie entstanden, die es als notwendig erscheinen läßt, für die wesentlichen Begriffe in dieser Arbeit einleitend ausführliche Definitionen zu geben. Im weiteren Ablauf der Arbeit wird versucht, auf die eingangs vorgegebene einheitliche Terminologie zurückzugreifen.

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Referenzen

  1. 1.
    Diese und alle weiteren Definitionen beziehen sich auf das Konzept nominaler Zinssätze.Google Scholar
  2. 2.
    Alternativ zum Begriff spot rate wird in der Praxis häufig die Bezeichnung zerobondyield verwendet. Die Zinsstruktur wird dann als zero-curve bezeichnet.Google Scholar
  3. 3.
    Wird die Existenz von negativen Zinssätzen ausgeschlossen, ist rt eine Abbildung auf die Menge der nichtnegativen reellen Zahlen.Google Scholar
  4. 4.
    Die ausführliche Herleitung dieser Aussage erfolgt in Abschnitt 2.3.Google Scholar
  5. 5.
    vgl. Abschnitt 2.3.1., Definition 3c und Satz 3.Google Scholar
  6. 6.
    Eine nähere Definition des Begriffes “vollständiger Markt” und eine Analyse des ZusammenhangesGoogle Scholar
  7. zwischen Zinsstruktur und Arbitragefreiheit wird in Abschnitt 2.3. gegeben.Google Scholar
  8. 7.
    Diese Annahme impliziert insbesondere die Absenz von Steuern und Transaktionskosten sowie dieGoogle Scholar
  9. Zulässigkeit von unbeschränkten Leerverkäufen.Google Scholar
  10. 8.
    vgl. Gill, et al. (1989), S. 198 bzw. Schaefer (1981), S. 417f.Google Scholar
  11. 9.
    Wie auch aus dem Aufbau des Beweises von Satz 1 im Anhang ersichtlich ist, können die Werte der Diskontierungsfunktion als Dualvariablen eines Linearen Programms betrachtet werden. Wilhelm und Brüning (1992), S. 268, interpretieren einen Diskontierungsfaktor in diesem Sinne als “Konsumauszahlungssteigerung zum Zeitpunkt t=0, der eine hingenommene Konsumauszahlungs-reduktion in einem zukünftigen Zeitpunkt möglich macht.”Google Scholar
  12. 10.
    Die gleichen Überlegungen werden in Wilhelm und Brüning (1992) formalisiert, wobei die Modellierung der Kassenhaltung in etwas abweichender Form erfolgt.Google Scholar
  13. 11.
    vgl. auch Dermody und Rockafellar (1991), S. 39ff.Google Scholar
  14. 12.
    Satz 3c kann auch bei der Existenz eines bid/ask-spreads entsprechend erweitert werden. Eine Skizzierung dieser Zusammenhänge erfolgt im Anhang. Für eine detaillierte Diskussion dieser Thematik vgl. Prisman (1990) bzw. Dermody und Rockafellar (1991).Google Scholar
  15. 13.
    vgl. Wilhelm und Brüning (1992), S. 264.Google Scholar
  16. 14.
    Diese Aussagen gelten analog auch für den Fall diskreter Verzinsung.Google Scholar
  17. 15.
    vgl. dazu u.a. Uhlir und Steiner (1991), Abschnitt 2.4., sowie Franke (1983). Eine empirischeGoogle Scholar
  18. Untersuchung über die Anwendbarkeit des Dupiikationsprinzips bei einer preisorientierten Beurteilung von Anleihen für die BRD findet sich in Sauer (1989).Google Scholar
  19. 16.
    Ein bedeutendes Beispiel dafür ist der deutsche Rentenindex REX und das dazugehörende Schätzverfahren.Google Scholar
  20. 17.
    vgl. dazu auch Abschnitt 3.5.Google Scholar
  21. 18.
    Zur Bedeutung der Zinsstruktur als Indikatorvariable vgl. Hesse und Roth (1992).Google Scholar
  22. 19.
    Seit 1989 werden bereits Optionen auf den term spread für US-Treasuries am amerikanischen OTC-Markt gehandelt.Google Scholar
  23. 20.
    Nahezu alle empirischen Studien zur Arbitrage Pricing Theory sehen im term spread einen der Hauptfaktoren zur Erklärung der Dynamik von Aktienrenditen.Google Scholar
  24. 21.
    Normalerweise ist es bei Regressionsansätzen ausreichend, wenn der Rang der Matrix der unabhängigen Variablen gleich der Anzahl der zu schätzenden Parameter ist. Damit ist auf Rentenmärkten, an denen jeden Tag mehr als zehn Preise linear unabhängiger Zahlungsströme zu beobachten sind, in der Regel kein Problem gegeben.Google Scholar
  25. 22.
    Darunter werden in diesem Zusammenhang spot rates verstanden, deren Laufzeiten entweder mit Laufzeiten von Referenzzinssätzen anderer Märkte korrespondieren oder von signifikanter ökonomischer Bedeutung sind. In dieser Arbeit werden später die Laufzeiten drei Monate und ein Jahr (AGeldmarktzinsen), sieben Jahre (ASekundärmarktrendite) sowie fünf Jahre und zehn Jahre verwendet.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

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