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Zusammenfassung und Einordnung der Ergebnisse

  • Udo Terstege
Part of the Neue betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 277)

Zusammenfassung

Die praktische Ausgestaltung von Kapitalerhöhungen börsennotierter Publikumsaktiengesellschaften zeigt in Amerika und Deutschland bis zum Jahr 1994 deutliche Unterschiede. Während in Amerika Barkapitalerhöhungen von Gesellschaften mit börsennotierten und breit gestreuten Anteilen seit den 1950er Jahren immer öfter und seit 1981 fast nur noch als sogenannte freie Emission ohne Bezugsrecht der Altaktionäre durchgeführt werden, dominiert in Deutschland die Ausgestaltung als Bezugsrechtsemission. Nach der Ansicht von Kritikern eines Bezugsrechts beruht diese unterschiedliche Entwicklung vor allem darauf, daß für einen Bezugsrechtsausschluß in Deutschland vor 1994 immer höhere und letztlich kaum mehr überwindbare rechtliche Hürden aufgebaut wurden. Nach dieser Einschätzung spiegelt die amerikanische Entwicklung die aus Aktionärssicht ökonomische Überlegenheit einer bezugsrechtsfreien Emission wider, die sich in einem liberaleren Rechtssystem durchsetzen konnte, während in Deutschland ein Festhalten an der aus ökonomischer Perspektive suboptimalen Bezugsrechtsemission durch rigidere rechtliche Vorgaben erzwungen wurde.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Udo Terstege

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