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Teilzeitarbeit als Anreiz in den NBL

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Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Anmerkung: Ergebnisse von Studien aus der DDR werden nachfolgend nur in begrenztem Umfang einbezogen, und wenn, dann in den Fußnoten aufgeführt. Dies erfolgt, weil wissen schaftliches Arbeiten in hohem Maße durch die Macht- und Denkstrukturen der DDR geprägt war und eine Art “Selbstzensur oder Selbstbeschränkung der Wissenschaft” nicht ausge schlossen werden kann. Zudem waren Studien zu Arbeitszeitpräferenzen oder Arbeitszeitfle xibilisierung offiziell unerwünscht, so daß nur wenige zur Auswertung verfügbar sind.1

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Literature

  1. 1.
    Vgl. auch das Geleitwort zur Ver öffentlichung von Schuldt 1991.Google Scholar
  2. 2.
    Zur Entwicklung der Arbeitszeit in der DDR von 1949 bis 1989 vgl. auch Grabley/Schuldt/Warich 1989: S. 20f. (DDR) sowie Gaus/Schaefer/Wahse 1989: S. 21ff. (DDR) und Schaefer/Wahse 1988: S. 33ff..Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Schuldt 1990: S. 305. Zum Einfluß der 40-Stunden-Woche auf die Frauenbeschäftigung in der DDR vgl. auch Peemüller 1979 (DDR).Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Winkler 1990: S. 8lf.Google Scholar
  5. 1.
    Vgl. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 1990: S. 10Iff. Vgl. auch Schuldt 1990: S. 306. Zu Aus fallzeiten vgl. auch Oehme 1991 zur DDR. Zur unterschiedlichen historischen Entwicklung der Arbeitszeit in der DDR und der Bundesrepublik vgl. auch Deutschmann 1992.Google Scholar
  6. 2.
    Garhammer 1994: S. 35.Google Scholar
  7. 3.
    Vgl. Winkler 1990: S. 83. Vgl. auch Deutschmann 1992: S. 588.Google Scholar
  8. 4.
    Vgl. Winkler 1990: S. 82.Google Scholar
  9. 5.
    Vgl. Belwe 1989a: S. 1260. Zur Schichtarbeit in der DDR vgl. auch Voigt 1986 sowie z.B. Mertens 1988.Google Scholar
  10. 6.
    Vgl. Schuldt 1990: S. 307.Google Scholar
  11. 1.
    Vgl. auch Tondorf 1995: S. 9. Vgl. auch Winkler 1990: S. 83. Zum Vergleich der Teilzeitarbeit in der DDR und der Bundesrepublik vgl. z.B. Shaffer 1981: S. 68ff.; vgl. Helwig 1974: S. 104ff.; vgl. Schupp 1991.Google Scholar
  12. 2.
    Vgl. Eisbach/Schuldt 1993: S. 12. Schupp (1991: S. 7) hält zur Teilzeitarbeit in der DDR 1990 fest, daß auf die Altersgruppe 45 bis 65 Jahre 52,8% aller teilzeitbeschäftigten Frauen entfiel.Google Scholar
  13. 3.
    Vgl. z.B. Autorenkollektiv 1978: S. 124ff., insbesondere unter den Ausführungenüber ”Die weitere Entwick lung der Teilzeitarbeit und M öglichkeiten der Einschränkungen. ”Google Scholar
  14. 1.
    Vgl. hierzu Dippmann 1980: S. 62 (DDR): ”Sicher ist es wahr, daß bei der einen oder anderen Frau die poli tisch-ideologisch richtige Haltung gegenüber allen anderenüberlegungen hinsichtlich der Teilzeitarbeit unter entwickelt ist. ”Google Scholar
  15. 2.
    Vgl. Speigner/Weichert/Weske 1971: S. 21f.Google Scholar
  16. 3.
    Weichen 1974: S. 52 (DDR).Google Scholar
  17. 4.
    Speigner/Weichert/Weske 1971: S. 32 (DDR).Google Scholar
  18. 5.
    Vgl. z.B. Holst/Schupp, 1994b: S. 625 oder Tondorf 1995: S. 9.Google Scholar
  19. 6.
    Tondorf 1995: S. 9.Google Scholar
  20. 7.
    Vgl. Dunskus 1991: S. 215.Google Scholar
  21. 1.
    Vgl. Schuldt 1990: S. 308; vgl. auch Winkler 1990: S. 86. Einem Artikel von Bertram (1984: S. 24, DDR) zur Kontinuität der Berufstätigkeit zufolge, der auf ”verschie denen Untersuchungen unseres Instituts ” basiert, gaben 51% der im ersten Ehejahr stehende Frauen an, daß es ihnen am liebsten wäre, wenn Sie verkürzt (aber durchgängig) arbeiten würden (egal, ob Kinder da sind oder nicht bzw. sobald ein Kind da ist bzw. solange eines der Kinder klein ist).Google Scholar
  22. 2.
    Vgl. Schuldt 1990: S. 307. Einer “für die Industrie der DDR repräsentativen Untersuchung ” aus den Jahren 1969/1979 zufolge (Einbezie hung von u.a. 962 Teilzeitarbeitenden) waren die wichtigsten Ursachen der Teilzeitarbeit der Frauen ”Probleme der Vereinbarung von beruflichen und familiären Aufgaben; politisch-ideologische Einstellungen der Männer und Frauen zur Art der Berufstätigkeit und der beruflichen Entwicklung der Frau und Probleme des Gesund heitszustandes vieler Frauen. ” Des weiteren wurden ”Probleme der Erziehung und Betreuung von Kindern in gesellschaftlichen Kindereinrichtungen ” große Bedeutung zugesprochen (vgl. Speigner/Weichert/ Weske 1971: S. 23.)Google Scholar
  23. 3.
    Eine vergleichsweise niedrige Teilzeitquote in Relation zur Frauenerwerbstätigkeit scheint dabei insgesamt ein Kennzeichen für die ehemaligen sozialistischen Staaten zu sein. So lag beispielsweise der Anteil der Teilzeitbe schäftigten an den erwerbstätigen Frauen 1989 in der Tschechoslowakei bei 12% (vgl. Hutton Raabe 1997: S. 2).Google Scholar
  24. 4.
    Vgl. DIW 1990: S. 265.Google Scholar
  25. 5.
    Vgl. Winkler 1990: S. 83.Google Scholar
  26. 1.
    Vgl. Schuldt 1990: S. 307. Vgl. auch Winkler 1990: S. 84.Google Scholar
  27. 2.
    Vgl. Eisbach/Schuldt 1993: S. 11. Vgl. auch Holst/Schupp 1992: S. 237f.Google Scholar
  28. 1.
    Vgl. Hanel 1995: S. 34f.Google Scholar
  29. 2.
    Vgl. DIW 1995: S. 863.Google Scholar
  30. 1.
    Vgl. Engelbrech 1993b: S. 12.Google Scholar
  31. 2.
    Vgl. Holst/Schupp 1992: S. 238.Google Scholar
  32. 3.
    Vgl. Schwarze 1997: S. 3ff.Google Scholar
  33. 4.
    Vgl. Hanel 1995: S. 12.Google Scholar
  34. 1.
    Vgl. Quack 1993: S. 76ff.Google Scholar
  35. 2.
    Vgl. Wahse 1997: S. 211. Wahse (1997: S. 210) hält in diesem Zusammenhang fest, daß im ersten Halbjahr 1996 zwei Drittel der Personaleinstellungen in nach der Wende neugegründeten Unternehmen vorgenommen wurden und nur zu 8% Personaleinstellungen in ehemaligen Treuhandunternehmen zu verzeichnen sind.Google Scholar
  36. 3.
    Maier (1997: S. 32f.) weist in diesem Zusammenhang daraufhin, daß im Transformationsprozeß bzw. dessen F örderung bisher eineüberbewertung des Sach- und Unterbewertung des Humankapitals in den neuen Bun desländern vorgenommen wurde.Google Scholar
  37. 4.
    Zur Personalauswahl in den neuen Bundesländern vgl. z.B. Stratemann 1994.Google Scholar
  38. 5.
    Vgl. Schultes-Jaskolla/Stitzel 1993: S. 369. Vgl. auch Kilz/Reh 1995: S. 396ff.Google Scholar
  39. 1.
    So stellten Frauen 1989 40% aller Berufstätigen mit Hochschulabschluß, 64,2% aller Erwerbstätigen mit Fach schulabschluß und 47,2% der Berufstätigen mit Facharbeiterabschluß dar (vgl. Sessar-Karpp/Harder 1994: S. 581). Zum (Ausbildungssystem in der DDR vgl. z.B. Fuchs 1997.Google Scholar
  40. 2.
    Vgl. Roloff/Assenmacher 1991: S. 40f. Vgl. auch Hülser 1996: S. 40ff.Google Scholar
  41. 3.
    Schulze Buschoff 1994: S. 50 (Basis: SOEP 1990 für Westdeutschland).Google Scholar
  42. 4.
    Vgl. Schultes-Jaskolla/Stitzel 1993: S. 364f.Google Scholar
  43. 5.
    Vgl. Kilz/Reh 1997: S. 79. 1991 prognostizierte Butler (1991: S. 24) einen Mangel insbesondere jüngerer Fachkräfte in den neuen Bundesländern.Google Scholar
  44. 1.
    Vgl. Bielenski u.a. 1994: S. 89.Google Scholar
  45. 2.
    Vgl. Catalyst Studie 1989: S. 2.Google Scholar
  46. 3.
    Vgl. Verband der Vereine der Creditreform 1994: S. 28. Befragt wurden 2.673 ostdeutsche und 3.947 west deutsche Unternehmen. Die dargestellten Daten beziehen sich dabei auf 54% der westdeutschen und 32 % der ostdeutschen Unternehmen, die Teilzeitarbeitsplätze anbieten. Auch eine Untersuchung von 1988 (IAB) bestätigt die Bedeutung der Teilzeitarbeit im Kontext des Arbeits kräfteangebotes für (westdeutsche) Betriebe (vgl. Kohler/Spitznagel 1995: S. 346).Google Scholar
  47. 4.
    Vgl. auch Schultes-Jaskolla/Stitzel 1993: S. 373ff.Google Scholar
  48. 5.
    Vgl. Bauer/Groß/Schilling 1996a: S. 134ff.Google Scholar
  49. 1.
    Vgl. Andruschowik u.a. 1995: S. 9lf (Datenbasis sfz/leben’95).Google Scholar
  50. 2.
    Vgl.BMFSFJ 1996: 4Iff.Google Scholar
  51. 3.
    Vgl. Engelbrech 1993a: S. 34 (IAB-Projekt: 3/2–399, 1991).Google Scholar
  52. 4.
    Vgl. Kusch 1994: S. 12. Vgl. hierzu auch Ulbig 1995: S. 117. Neuere Daten des Mikrozensus für 1997 liegen bereits vor, Spezialauswertungen zu diesem Thema sind jedoch noch nicht vorhanden.Google Scholar
  53. 5.
    Vgl. Olschok-Tautenhahn 1990: S. 35f. Vgl. auch Doppler/Lauterburg 1997: S. 34.Google Scholar
  54. 1.
    Verband der Vereine Creditreform 1994: S. 27ff (n = 2.673 ostdeutsche Betriebe, 3.947 westdeutsche Betrie be).Google Scholar
  55. 2.
    Zur Teilzeitarbeit als Teil der Personalpolitik in Zeiten der Rezession vgl. z.B. Büdenbender 1994. Zum Perso nalabbau in mittelständischen ostdeutschen Unternehmen vgl. z. B. Verband der Vereine der Creditreform e.V. 1994: S. lOf.Google Scholar
  56. 3.
    In einer qualitativen Studie von Baethge u.a. (1996: S. 44) wurde z.B. eine Personalreduzierung auf 25% der vor der Wende beschäftigten Belegschaft festgestellt. Hanel/Mayerhofer (1997: 16) berichten von einer Reduzie rung von bis zu 10% auf den Ausgangspersonalbestand.Google Scholar
  57. 4.
    Vgl. Büdenbender 1994: S. 6.Google Scholar
  58. 5.
    Vgl hierzu auch Kilz/Reh 1997: S. 80.Google Scholar
  59. 1.
    Vgl. Müller 1995: S. 105.Google Scholar
  60. 2.
    Vgl. Stille/Zwiener 1997: S. 40ff.Google Scholar
  61. 3.
    Einen positiven Zusammenhang zwischen Autonomie zur Arbeitszeitgestaltung und Arbeitszufriedenheit hat z.B. Bussing (1995: S. 98) feststellen k önnen.Google Scholar
  62. 4.
    Vgl. hierzu auch Beyer 1989: S. 31 Off. Eine h öhere Leistung durch flexible Arbeitszeiten konnten auch Kim/Campagna 1981 in einer empirischen Studie nachweisen (n = 353).Google Scholar
  63. 1.
    Vgl. Semmer/Baillod/Bogenstätter 1995: S. 65; vgl. auch Baillod 1993: S. 25ff.Google Scholar
  64. 2.
    Vgl. Ackermann/Mez 1983: S. 601. Berücksichtigt wurde Literatur aus den Jahren 1956 bis 1983 (n = 70).Google Scholar
  65. 3.
    Vgl. Bielenski u.a. 1994: S. 89. Zur Mitarbeitermotivation im Zusammenhang mit der Arbeitszeit vgl. Beyer/Henningsen 1990: S. 134 ff.Google Scholar
  66. 4.
    Vgl. Müller 1995: S. 104.Google Scholar
  67. 5.
    Gemäß einer Arbeitgeberbefragung aus dem Jahr 1996 stimmen Betriebe aus den neuen und alten Bundeslän dern in der Bewertung des technischen Stands ihrer Anlagen nahezuüberein (Wahse 1997: S. 210).Google Scholar
  68. 6.
    Vgl. Neuberger 1997: S. 216f.; vgl. auch Stille/Zwiener 1997: S. 22f.; vgl. Stille 1995: S. 823f. sowie Bosch 1995a: S. 23.Google Scholar
  69. 1.
    Vgl. Bäcker/Stolz-Willig 1995: S. 58.Google Scholar
  70. 2.
    Vgl. Kroker 1996: S. 61.Google Scholar
  71. 3.
    Vgl. Kroker 1996: S. 62. Insgesamt ist ein internationaler Vergleich von Betriebszeiten schwierig, wodurch in der Literatur häufig unter schiedliche Angaben entstehen. So verweist Bosch beispielsweise auf falsche Angaben zu Betriebszeiten nach Berechnungen der EG bzw. des ifo-Instituts 1989, die fur Deutschland die niedrigsten Betriebszeiten feststell ten. Nach Berechnungen von Bosch ergeben sich jedoch sogarüberdurchschnittlich lange Betriebszeiten in Deutschland im EU-Vergleich (1995b S: 29ff.).Google Scholar
  72. 4.
    Vgl. Wildemann 1995: S. 117ff.Google Scholar
  73. 5.
    Vgl. z.B. Dingler 1997: S. 42ff. Zur Arbeitsproduktivität in Abhängigkeit von der Arbeitszeit siehe auch Hupen 1994: S. 53ff.Google Scholar
  74. 1.
    Vgl. Dingler 1997: S. 44f. und dort angegebene Literatur.Google Scholar
  75. 2.
    Vgl. Bielenski 1994: S. 89.Google Scholar
  76. 3.
    Vgl. Huth/Schlegelmilch 1989: S. 85.Google Scholar
  77. 4.
    Vgl. Salowsky/Seffen 1994: S.113. Nach Angaben des iwd belaufen sich die Kosten der Lohnfortzahlung 19’ in deutschen Unternehmen auf DM 62 Milliarden (iwd 1997: S. 4.)Google Scholar
  78. 5.
    Vgl. Nieder/Michalk 1995: S. 783.Google Scholar
  79. 6.
    Vgl. hierzu Derr 1995: S. 36f.; Pohen/Esser 1995: S. 53, Salowsky 1991: S. 50ff. Bezogen auf Angestellte konstatiert Salowsky, daß die Fehlzeitquoten der Frauen in Abhängigkeit von d Branche zwischen 0,6 bis 3,9 Prozentpunkte h öher liegen als die der Männer (S. 52). Vgl. auch Stephan 1991Google Scholar
  80. 7.
    Vgl. Neuberger 1997: S. 343f.Google Scholar
  81. 1.
    Vgl. Stephan 1991: S. 592. Basis der Untersuchung bilden 10.000 Arbeitnehmer/innen eines Großunterneh mens.Google Scholar
  82. 2.
    Neuberger 1997: S. 346.Google Scholar
  83. 3.
    Vgl. Becker 1996: S. 281.Google Scholar
  84. 4.
    Vgl Salowsky 1991: S. 84f. Vgl. auch Becker 1996: S. 286.Google Scholar
  85. 5.
    Vgl. Wegge/Kleinbeck 1993: S. 480ff.Google Scholar
  86. 6.
    Vgl. iwd 1997: S. 5.Google Scholar
  87. 7.
    Vgl. Hegner/Saschewag 1994: S. 46.Google Scholar
  88. 8.
    Vgl. Ackermann/Mez 1983: S. 600.Google Scholar
  89. 1.
    Vgl. McKinsey 1994: S. lOf.Google Scholar
  90. 2.
    Vgl. auch Müller-Seitz 1996: S. 17f., der hier zwischen quantitativen und qualitativen Anpassungen an die Marktverhältnisse unterscheidet.Google Scholar
  91. 3.
    Vgl. Staffelbach 1993: S. 263.Google Scholar
  92. 4.
    Vgl. Bielenski 1994: S. 89.Google Scholar
  93. 5.
    Vgl. Schmidt 1996: S. 184f.Google Scholar
  94. 1.
    Vgl. Staffelbach 1993: S. 262. Zu Bewertungsansätzen vgl. auch Wildemann 1995: S. 150ff.Google Scholar
  95. 2.
    Vgl. Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung u.a. 1996: S. 93 (hier handelt es sich jedoch nicht um ein empirisches Ergebnis).Google Scholar
  96. 3.
    Vgl. Hof 1994: S. 49.Google Scholar
  97. 4.
    Vgl. Delsen 1995: S. 78.Google Scholar
  98. 5.
    Vgl. Huth/Schlegelmilch 1989: S. 82ff. Zur Kosten-Nutzen-Analyse vgl. auch Bühner 1997: S. 224ff.Google Scholar
  99. 6.
    Vgl. Kohler/Spitznagel 1993: S. 90.Google Scholar
  100. 7.
    Vgl. Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung u.a. 1996: S. 84.Google Scholar
  101. 1.
    Vgl. Bäcker/Stolz-Willig 1995: S. 58.Google Scholar
  102. 2.
    Vgl. Klein 1992b: S. 131ff. Die Untersuchung bezieht sich auf baden-württembergische Betriebe, die 1990 befragt wurden (angeschrieben: 4130, Rücklaufquote 29%).Google Scholar
  103. 3.
    Vgl. Bielenski u.a. 1994: S. 111.Google Scholar
  104. 4.
    Vgl. Kohler/Spitznagel 1995: S. 345ff.Google Scholar
  105. 1.
    Vgl. Hutchinson/Brewster 1994: S. 9.Google Scholar
  106. 2.
    Vgl. McKinsey 1994: S. 8. Unter Mobilzeitarbeit ist Teilzeitarbeit zu verstehen.Google Scholar
  107. 3.
    Unter Mobilzeitarbeit ist Teilzeitarbeit zu verstehen.Google Scholar
  108. 1.
    Vgl. Hegner/Saschewag 1994: S. 45.Google Scholar
  109. 2.
    Vgl. McKinsey 1994: S. 23f.Google Scholar
  110. 3.
    Vgl. Hof 1994: S. 44ff.Google Scholar
  111. 4.
    Vgl. Teriet 1995: S. 56.Google Scholar
  112. 5.
    Kommission der Europäischen Gemeinschaften 1991: S. 14.Google Scholar
  113. 1.
    Vgl. Walwei/Werner 1995: S. 380; vgl. auch Walwei/Werner 1996: S. 137.Google Scholar
  114. 2.
    Vgl. Walwei 1995a: S. 3; vgl. auch Bogai 1996: S. 2940; vgl. auch Walwei 1996: S. 223ff: Walwei weist hier zudem darauf hin, daß von m öglichen Beschäftigungseffekten eher die sog. stille Reserve als registrierte Ar beitslose profitieren werden.Google Scholar
  115. 1.
    Vgl. Rubery/Horrell/Burchell 1994: S. 228.Google Scholar
  116. 2.
    Vgl. Hadler 1995: S. 57ff.; vgl. Hadler/Domsch 1994: S. 17. Osterloh/Oberholzer (1994) geben einenüber blick zu ökonomischen und soziologischen Erklärungsansätzen für einen geschlechtsspezifischen Arbeitsmarkt. In einer empirischen Untersuchung stellte Maupin (1993: S. 145) fest, daß Männer eher personenzentrierte Erklärungen, Frauen eher die Situation im Beruf dafür verantwortlich machen, daß weniger Frauen in Unter nehmen ”partnership-level positions ” erreichen.Google Scholar
  117. 1.
    Zu den einzelnen Ansätzen vgl. Domsch/Macke/Sch öne 1996: S. l0ff.Google Scholar
  118. 1.
    Die folgenden Ausführungen — sofern nicht explizit genannt — beziehen sich auf Teilzeitarbeitsplätze mit einer durchschnittlichen Wochenstundenanzahl von mehr als 18 Stunden, also Arbeitsplätzen, die sozialversiche¬rungsrechtlich abgesichert sind.Google Scholar
  119. 2.
    Vgl. z.B. Hofstede 1993: S. 127; vgl. auch Weidmann 1995: S. 42ff.Google Scholar
  120. 3.
    Vgl. hierzu auch Klauder 1991: S. 125ff.Google Scholar
  121. 4.
    Zu Bedeutung und Stellenwert der Arbeit vgl. auch Ergenzinger 1993: S. 22ff.Google Scholar
  122. 5.
    Opaschowski 1991: S. 38; vgl. auch Opaschowski 1989: S. 7; vgl. auch Strümpel 1997: S. 50f.Google Scholar
  123. 1.
    Vgl. Inglehart 1977: S. 22ff.; vgl. Inglehart 1989: S. lOlff.Google Scholar
  124. 2.
    Vgl. Klages 1988: S. 109.Google Scholar
  125. 3.
    Vgl. v. Rosenstiel 1995a: Sp. 2178. Einenüberblicküber Arbeiten zu Werthaltungen gibt z.B. auch Neuberger 1991: S. 72ff.Google Scholar
  126. 4.
    Wagner 1993: S. 301.Google Scholar
  127. 5.
    Stengel 1992: S. 439.Google Scholar
  128. 6.
    Stengel (1992) hat in diesem Zusammenhang insbesondere auch die Frage der betrieblichen Determinanten untersucht und festgestellt, daß im Außendienst Beschäftigte, die “alternativ engagiert ” sind, etwa doppelt so häufig den Wunsch nach kürzeren Arbeitszeiten angaben als “Freizeitorientierte ”, im Innendienst dieser Wunsch hingegen bei ”Freizeitorientierten “ und ”alternativ Engagierten ”ähnlich ausgeprägt ist.Google Scholar
  129. 1.
    Vgl. Stengel 1992: S. 434ff.Google Scholar
  130. 2.
    Vgl. Klages 1997: S. 11.Google Scholar
  131. 3.
    Zur Kulturabhängigkeit von Werten vgl. insbesondere die Arbeiten von Hofstede (1983, 1993). Zurübersicht siehe auch Sagie/Elizur/Koslowsky 1996: S. 509f.Google Scholar
  132. 4.
    Vgl. Borg/Braun 1996: S. 542.Google Scholar
  133. 5.
    Vgl. Slejska/Borg 1991: S. 90.Google Scholar
  134. 1.
    Vgl. Maag 1992: S. 639.Google Scholar
  135. 2.
    Vgl.Wilpert 1991: S. 65ff.Google Scholar
  136. 3.
    Zur Werteentwicklung in der DDR vgl. z.B. Gensicke 1992.Google Scholar
  137. 4.
    Vgl. Gensei 1993: S. 47.; vgl. auch Danne 1996: S. 279.; vgl. Wilpert/Maimer 1993: S. 265ff.; vgl. auch Lang 1994: S. 145 und dort angegebene Literatur. Vgl. auch Sahner 1996: S. 155ff., der auf Basis von zwei Daten quellen feststellte, daß der Rangplatz von Beruf und Arbeit im Vergleich zu anderen Lebensbereichen bei Ost deutschen Platz 2, bei Westdeutschen Platz 4 einnahm.Google Scholar
  138. 5.
    Vgl. Landua 1993: S. 83.Google Scholar
  139. 6.
    Vgl. Gensei 1993: S. 47.Google Scholar
  140. 7.
    Vgl. Lang/Steger 1996: S. 74f.; vgl. hierzu auch Lang 1996: S. 260ff., der verschiedenste Untersuchungsergeb nisse zu Wertorientierungen in den neuen Bundesländern zusammenfaßt und ebenfalls zu einem vergleichbaren Ergebnis kommt.Google Scholar
  141. 8.
    Vgl. Rappensperger/Maier 1996: S. 62: In anschließenden Untersuchungen (Längsschnitt) ließen sich keine Unterschiede in der Wichtigkeitseinschätzung zwischen Ost und West bzgl. des Kollegialismus feststellen.Google Scholar
  142. 9.
    Vgl. Maier/Rappensperger/v. Rosenstiel/Zwarg 1994: S. 7ff.; Rappensperger 1994: S. 297.Google Scholar
  143. 1.
    Vgl. Gensicke 1996: S. 135 (Basis: repräsentative Untersuchung 1993).Google Scholar
  144. 2.
    Gensicke 1995: S. 73.Google Scholar
  145. 3.
    Heins 1994: S. 61.Google Scholar
  146. 4.
    Vgl. Fischer 1993a: S. 63; vgl. auch Fischer 1993b: S. 299.Google Scholar
  147. 5.
    Vgl. Fischer 1993b: S. 299: Eine große Bedeutung wurde hier ebenfalls von 89,3% konstatiert. Da jedoch die Kategorien „stark ausgeprägt “ und „ausgeprägt ” zusammengefaßt wurden, ist eine andere Gewichtung zu ver zeichnen.Google Scholar
  148. 6.
    Vgl. Macharzina/Wolf 1994a. Von den 598 Befragten wurden 35% den Materialisten, 29% den Postmateriali sten und 36% den Wertesynthetikern (Mischtyp) zugeordnet (S. 15f). In diesem Zusammenhang interessant sind die festgestellten geschlechtsspezifischen Differenzen. So werden 42,2% der befragten Männer, aber nur 26,5% der befragten Frauen den Materialisten zugeordnet. Damit weisen die Untersuchungsergebnisse darauf hin, „daß die in der DDR gegebene sozio- ökonomische bzw. materielle Gleichstellung von Mann und Frau im Arbeitsleben keinen entsprechenden Niederschlag inähnlichen oder gleichen Wertstrukturen gefunden hat “ (S. 17). Macharzina/Wolf unterstreichen aufgrund dessen die Bedeutung der Primärsozialisation für die Wert strukturen. Zu dieser Studie vgl. auch Macharzina/Wolf 1994b: S. 1241–1260.Google Scholar
  149. 1.
    Vgl. Maag 1992: S. 639.Google Scholar
  150. 2.
    Vgl.Wilpertl991:S.65ff.Google Scholar
  151. 3.
    Zur Werteentwicklung in der DDR vgl. z.B. Gensicke 1992.Google Scholar
  152. 4.
    Vgl. Gensei 1993: S. 47.; vgl. auch Danne 1996: S. 279.; vgl. Wilpert/Maimer 1993: S. 265ff; vgl. auch Lang 1994: S. 145 und dort angegebene Literatur. Vgl. auch Sahner 1996: S. 155ff., der auf Basis von zwei Daten quellen feststellte, daß der Rangplatz von Beruf und Arbeit im Vergleich zu anderen Lebensbereichen bei Ost deutschen Platz 2, bei Westdeutschen Platz 4 einnahm.Google Scholar
  153. 5.
    Vgl. Landua 1993: S. 83.Google Scholar
  154. 6.
    Vgl. Gensei 1993: S. 47.Google Scholar
  155. 7.
    Vgl. Lang/Steger 1996: S. 74f.; vgl. hierzu auch Lang 1996: S. 260ff., der verschiedenste Untersuchungsergeb nisse zu Wertorientierungen in den neuen Bundesländern zusammenfaßt und ebenfalls zu einem vergleichbaren Ergebnis kommt.Google Scholar
  156. 8.
    Vgl. Rappensperger/Maier 1996: S. 62: In anschließenden Untersuchungen (Längsschnitt) ließen sich keine Unterschiede in der Wichtigkeitseinschätzung zwischen Ost und West bzgl. des Kollegialismus feststellen.Google Scholar
  157. 9.
    Vgl. Maier/Rappensperger/v. Rosenstiel/Zwarg 1994: S. 7ff; Rappensperger 1994: S. 297.Google Scholar
  158. 1.
    Vgl. Gensicke 1996: S. 135 (Basis: repräsentative Untersuchung 1993).Google Scholar
  159. 2.
    Gensicke 1995: S. 73.Google Scholar
  160. 3.
    Heins 1994: S. 61.Google Scholar
  161. 4.
    Vgl. Fischer 1993a: S. 63; vgl. auch Fischer 1993b: S. 299.Google Scholar
  162. 5.
    Vgl. Fischer 1993b: S. 299: Eine große Bedeutung wurde hier ebenfalls von 89,3% konstatiert. Da jedoch die Kategorien „stark ausgeprägt “ und „ausgeprägt ” zusammengefaßt wurden, ist eine andere Gewichtung zu ver zeichnen.Google Scholar
  163. 6.
    Vgl. Macharzina/Wolf 1994a. Von den 598 Befragten wurden 35% den Materialisten, 29% den Postmateriali sten und 36% den Wertesynthetikern (Mischtyp) zugeordnet (S. 15f)- In diesem Zusammenhang interessant sind die festgestellten geschlechtsspezifischen Differenzen. So werden 42,2% der befragten Männer, aber nur 26,5% der befragten Frauen den Materialisten zugeordnet. Damit weisen die Untersuchungsergebnisse darauf hin, „daß die in der DDR gegebene sozio- ökonomische bzw. materielle Gleichstellung von Mann und Frau im Arbeitsleben keinen entsprechenden Niederschlag inähnlichen oder gleichen Wertstrukturen gefunden hat “ (S. 17). Macharzina/Wolf unterstreichen aufgrund dessen die Bedeutung der Primärsozialisation für die Wert strukturen. Zu dieser Studie vgl. auch Macharzina/Wolf 1994b: S. 1241–1260.Google Scholar
  164. 1.
    Vgl. Danne 1996: S. 279f. Auch Borg/Braun (1996: S. 55Iff.) halten als Ergebnis ihrer Untersuchung fest, daß die Gemeinsamkeiten von Ost und Westdeutschland bezüglich der Arbeitswerte bemerkenswert hoch seien.Google Scholar
  165. 2.
    Vgl. z.B. Braun/Nowossadeck 1992: S. 128ff.; vgl. DIW 1996: S. 463ff.; vgl. o.V. 1997: S. 2; vgl. Holst/Schupp 1994b: S. 625; vgl. Andruschow/Frister/MersmannAVinkler 1995: S. 89ff., vgl. auch Schr öter 1996: S. 22ff.Google Scholar
  166. 3.
    Vgl. Sessar-Karpp/Harder 1994: S. 568.Google Scholar
  167. 4.
    Vgl. Winkler 1990: S. 63. Die Entwicklung der Anteile stellt sich wie folgt dar: 1955: 52,5%, 1970: 66,1%, 1980: 73,2% .Google Scholar
  168. 5.
    Auskunft des Statistischen Landesamtes Hamburg.Google Scholar
  169. 1.
    Vgl. Schenk 1990: S. 150ff.Google Scholar
  170. 2.
    So lag die Erwerbsquote der Frauen in Ostdeutschland 1995 (bezogen auf die Wohnbev ölkerung im erwerbsfä higen Alter zwischen 15 bis 65 Jahren) bei 73,9% (vgl. ibv 1997: S. 1985).Google Scholar
  171. 3.
    Vgl. Holst/Schupp 1994a: S. 25.Google Scholar
  172. 4.
    Vgl. Wilpert 1993: S. 97 mit Bezug auf Braun 1992.Google Scholar
  173. 5.
    Vgl. Spellerberg 1994: S. 15. Eine hohe Zentralität der Arbeit in der ostdeutschen Bev ölkerung stellt auch Wilpert (1993: S. 98) durch seine repräsentative Untersuchung im Jahr 1991 fest. Selbst im Falle eines Lotte riegewinns gaben hier lediglich 20,3% der Ostdeutschen, dagegen 35,6% der Westdeutschen an, daß sie aufh ö ren würden zu arbeiten.Google Scholar
  174. 6.
    Vgl. Domsch/Macke/Sch öne 1996: S. 175ff.Google Scholar
  175. 7.
    Hülser 1996: S. 160. Gemäß einer repräsentativen Befragung von 1.500 Bürgern in den neuen Bundesländern wird seit 1992 von den verschiedenen Lebensbereichen (wie z.B. Gesundheit, Freizeit, Kinder etc.) Arbeit neben der pers önlichen und sozialen Sicherheit als der bedeutendste Bereich eingeschätzt (Winkler 1995: S. 43ff).Google Scholar
  176. 1.
    Vgl. Abschnitt IV. 1.2, Teil A.Google Scholar
  177. 2.
    Vgl. Holst/Schupp 1995b: S. 7.Google Scholar
  178. 3.
    Vgl. Gerpott 1988: S. 89. Gerpott bezeichnet dieses Karriereverständnis als eines von zwei divergierenden Auffassungen in der Literatur.Google Scholar
  179. 4.
    Weitbrecht 1992: Sp. 1114. Zur Definition von Karriere vgl. auch Lehnen 1996: S. 14ff. Zu den verschiedenen Richtungen von Karriere verlaufen siehe z.B. Schanz 1993: S. 400ff. Gemäß einer repräsentativen Untersuchung von Einsiedler/Rau/v. Rosenstiel, die drei Grundtypen der Karrie remotivation unterscheiden, sind etwa 49% der (westdeutschen) Bundesbürger/innen freizeitorientiert, 25% “alternativ engagiert ” und 24% karriereorientiert (1987: S. 178).Google Scholar
  180. 5.
    Vgl. Autenrieth/Chemnitzer/Domsch 1993: S. 116ff.Google Scholar
  181. 1.
    Vgl. v. Rosenstiel/Stengel 1987: S. 110; vgl. v. Rosenstiel/Nerdinger/Spiess/Stengel 1989: S. 25: Im Quer schnitt der Bev ölkerung ist der Unterschied jedoch nicht sehr groß: Nur 4% mehr Männer waren karriereorien tiert. Autenrieth (1996: S. 178) konnte hingegen keine Unterschiede in der Bedeutung des Berufserfolges als Be standteil des Lebens für weibliche und männliche Führungs- und Führungsnachwuchskräfte (mit vergleichbarer Ausbildung und Alter) feststellen. Wunderer/Dick (1996: S. 409) konnten anhand einer empirischen Untersu chung (n = 700) ebenfalls keine Unterschiede in der Karriereorientierung von weiblichen und männlichen Füh rungskräften feststellen.Google Scholar
  182. 2.
    Vgl. Domsch/Macke/Sch öne 1996: S. 175ff.Google Scholar
  183. 3.
    Vgl. auch Sch önherr 1997: S. 41f. oder Koch 1993: S. 178.Google Scholar
  184. 4.
    Vgl. Wilpert 1993: S. 97 mit Verweis auf Wilpert/Maimer 1993. Dies bestätigt auch eine Untersuchung von Borg/Braun 1996: S. 553 (Allbus-Daten).Google Scholar
  185. 1.
    Vgl. Schmidt 1989.Google Scholar
  186. 2.
    Vgl. Speilerberg 1994: S. 13.Google Scholar
  187. 3.
    Vgl. Keiser 1997: S. 129 (Datenerhebung 1990/1991).Google Scholar
  188. 4.
    Vgl. Fischer 1993a: S. 64.Google Scholar
  189. 5.
    Aspekte der Rollenteilung werden hier als Einflußfaktor auf die Akzeptanz bzw. Bewertung von Teilzeitarbeit seitens der Frauen dargestellt. Die entgegengesetzte Perspektive — Rollenzuschreibungen — sind jedoch ebenfalls maßgeblich für die schlechteren Arbeitskonditionen von Frauen, aber auch von Teilzeitkräften im Beruf ver antwortlich.Google Scholar
  190. 6.
    Reimann u.a. 1991: S. 290.Google Scholar
  191. 7.
    Vgl. auch Brengelmann/Heinrich 1990: S. 116.; vgl. hierzu auch Rastetter 1992.Google Scholar
  192. 1.
    Eine Befragung zur gewünschten Erwerbsbeteiligung von Ehepartnern zeigte, daß der Anteil der Frauen, die sich eine Vollzeittätigkeit eines Ehepartners und eine Teilzeittätigkeit des/der anderen wünschten, am h öchsten war, gefolgt von dem Wunsch einer Vollzeitbeschäftigung ausschließlich eines Partners. Im Vergleich hierzu wurde letzteres von den meisten Männern bevorzugt, gefolgt von ersterem. Eine gleichberechtigte Voller werbstätigkeit wurde lediglich von 16% der Frauen bzw. 17% der Männer gewünscht (vgl. Quack 1993: S. 63: bezieht sich auf Brinkmann/Kohler 1989: S. 478). Die Zahlen der Frauen beziehen sich auf 1986, die der Män ner auf 1980. Zu berücksichtigen ist dabei, daß sich die Wünsche der Frauen im Vergleich 1980 und 1986 kaum verändert haben.Google Scholar
  193. 2.
    Vgl. Quack 1993: S. 62.Google Scholar
  194. 3.
    Vgl. Prenzel/Strümpel 1990: S. 40 bzw. Strümpel/Prenzel 1996: S. 172.Google Scholar
  195. 4.
    Stengel 1992: S. 423.Google Scholar
  196. 5.
    Einer empirischen Untersuchung von Vella (1994: S. 203) zufolge besteht ein signifikanter negativer Zusam menhang zwischen traditionellen Rolleneinstellungen und der Wochenarbeitszeit, die Frauen auf dem Arbeits markt anbieten.Google Scholar
  197. 1.
    Vgl. den nachfolgenden Abschnitt.Google Scholar
  198. 2.
    Holst 1991: S. 49.Google Scholar
  199. 3.
    Vgl. Nickel 1990: S. 16; vgl. auch Schenk 1990: S.152. Fiebiger (1992: S. 320) stellt bei einem Vergleich von berufstätigen Männern und Frauen in der DDR 1990 fest, daß Frauen mehr als das Zweieinhalbfache an Zeit für hauswirtschaftliche Tätigkeiten aufbringen als Männer.Google Scholar
  200. 4.
    Vgl. Meyer/Schulze 1992: S. 3, 48f.; vgl. hierzu auch Domsch/Macke/Sch öne 1996: S. 186ff.; vgl. hierzu auch Dannenbeck 1992: S. 192ff.Google Scholar
  201. 5.
    Vgl. B öckmann/Schewe/Kulke/R öhrig 1994: S. 34f.; vgl. auch Ochs 1990: S. 302; vgl. auch Vascovics u.a. 1994: S. 25ff.; vgl. auch Penrose 1990.Google Scholar
  202. 6.
    Vgl. Keiser 1997: S. 223 (Verglichen wurden Daten aus den Jahren 1990/1991 und 1994).Google Scholar
  203. 1.
    Vgl. Braun 1994: S. 674 (Basis: Allbus-Daten).Google Scholar
  204. 2.
    Vgl. Braun 1995: S. 7.Google Scholar
  205. 3.
    Vgl. Peinelt-Jordan 1996: S. 109. Dieser nimmt Bezug auf Weick 1994. Datenbasis bildet das Wohlfahrtssur-vey 1993; im Gegensatz dazu stimmten 25% der westdeutschen Männer dieser Aussage zu.Google Scholar
  206. 1.
    Schilling/Groß 1992: S. 41.Google Scholar
  207. 2.
    Vgl. Schulze Buschoff 1994: S. 45 (Die Datenbasis bezieht sich auf Westdeutschland).Google Scholar
  208. 1.
    Vgl. Pfau-Effinger/Geissler 1992: S. 359.Google Scholar
  209. 2.
    Insgesamt ist die Entscheidung, in Voll- oder Teilzeit erwerbstätig zu sein, neben der Berufsorientierung von den M öglichkeiten der Kinderbetreuung, deren Qualität sowie der Relation zwischen Preis der Kinderbetreuung und Entlohnung für die Erwerbstätigkeit abhängig (vgl. Kapphan 1994: S. 241).Google Scholar
  210. 3.
    Vgl. Pfau-Effinger 1994: S. 323 unter Bezugnahme auf Maier 1991Google Scholar
  211. 4.
    Joshi/Davies 1992: S. 572ff.Google Scholar
  212. 1.
    Vgl. Spieß/Wagner 1996: S.152. Unter Bezug auf Daten von Eurostat hält Buslei (1995: S. 28) fest, “je besser die Betreuungsm öglichkeiten für Kinder und je umfangreicher das Angebot an Teilzeitarbeit, desto h öher ist die Erwerbsbeteiligung von Frauen in Europa. ”Google Scholar
  213. 2.
    Vgl. Zentralverwaltung für Statistik der DDR 1989: S. 299ff. In diesem Kontext ist anzumerken, daß gemäß einer Erhebung von Infratest 75% der befragten Ostdeutschen die Verantwortung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie beim Staat sahen (im Westen 59%) und lediglich 26% dies als Privatsache betrachteten (im Westen 41%) (vgl. Jaufmann/Kistler/Pfaff 1992: S. 47).Google Scholar
  214. 3.
    Vgl. hierzu Kistler/Jaufmann/Pfaff 1993: S. 48ff. oder Emmerling 1994: S. 52ff. Auf Basis von Daten des Arbeitsmarkt-Monitors hält Pfeiffer (1996: S. 131) fest, „daß Frauen in den neuen Bundesländern trotz veränderter Rahmenbedingungen offenbarüberwiegend Wege gefunden haben, ihre Kin der tagsüber versorgen zu lassen. ”Google Scholar
  215. 1.
    Vgl. Kistler/Jaufmann/Pfaff 1993: S. 45ff.; vgl. auch Gottschall 1995: S.145.Google Scholar
  216. 2.
    Vgl. Hülser 1996: S. 161. Gemäß einer Befragung des Instituts für praxisorientierte Sozialforschung waren beispielsweise in West deutschland 47% (n = 1.554) der Befragten der Auffassung, daß der Besuch eines Ganztagskindergartens der Entwicklung des Kindes schadet, während dies nur 14% der ostdeutschen Befragten angaben (n = 1.079). Die Betreuung in einer Kinderkrippe beurteilten 21% der Westdeutschen als nicht schädlich, hingegen 57% der ostdeutschen Befragten (vgl. Peinelt-Jordan 1996: S. 108).Google Scholar
  217. 3.
    Vgl. Schenk 1995: S. 93.Google Scholar
  218. 4.
    Dannenbeck 1992: S. 242.Google Scholar
  219. 1.
    Vgl. hierzu auch Schulze Buschoff 1996: S. 121ff.Google Scholar
  220. 2.
    Vgl. Myrdal/Klein 1971: S. 68ff.Google Scholar
  221. 3.
    Vgl. z.B. Kirner/Schulz 1992b oder Kirner/Schulz 1992a: S. 253f.Google Scholar
  222. 4.
    Zur Dynamik des Arbeitsangebotes im Lebensverlauf von Frauen siehe Stephan 1995.Google Scholar
  223. 5.
    Diese Feststellung bezieht sich auf Mütter mit einem Kind, die bis zum 45. Lebensjahr bereits wieder länger als 15 Jahre erwerbstätig sind (vgl. Kirner/Schulz 1992b: S. 45).Google Scholar
  224. 1.
    Vgl. Engelbrech/Kraft 1992: S. 8; vgl. hierzu auch Engelbrech 1994.Google Scholar
  225. 2.
    Dabei nehmen die M öglichkeiten der Kinderbetreuung Einfluß. Wie der vorhergehenden Abbildung zu ent nehmen ist, ist eine Betreuung der Kinder im Alter zwischen einem und drei Jahren im Westen nahezu unm ög lich, während sich die Situation in den neuen Bundesländern deutlich positiver darstellt.Google Scholar
  226. 3.
    Vgl. Lauterbach 1994: S. 216ff. (Bezug auf Westdeutschland). Hingegen schreibt Giannelli 1996: S. 298 unter bezug auf westdeutsche Frauen, daß Teilzeit ein Arbeitszeitstatus ist, in dem westdeutsche Frauen verharren m öchten und weniger ein erster Schritt zur Vollzeitarbeit darstellt.Google Scholar
  227. 4.
    Vgl. Damm-Rüger 1994: S. 56f.Google Scholar
  228. 5.
    Vgl. Engelbrech 1991: S. 649.Google Scholar
  229. 6.
    Vgl. Kirner/Schulz 1993: S. 8.Google Scholar
  230. 1.
    Vgl. Hildebrandt/Wittmann 1996: S. 40. Zum Erwerbsverlauf in Ost- und Westdeutschland zwischen 1949 und 1989 siehe Pischner/Giele 1993.Google Scholar
  231. 2.
    Vgl. Schultz/Wagner/Witte 1993: S. 3ff.; vgl. auch B öckmann-Schewe/Kulke/R öhrig 1994: Die qualitative Studie zeigt, daß „Frauen, die ihren Kinderwunsch zum Zeitpunkt des Interviews noch nicht realisiert hatten (...), erst einmal Abstand davon (nehmen), auch die vormals geplante Geburt eines zweiten oder dritten Kindes wird verschoben oder aufgehoben ” (S. 41). Zur Geburtenentwicklung in den neuen Bundesländern vgl. auch Fuchs 1994: S. 85ff.Google Scholar
  232. 3.
    Vgl. Liebscher/Menning/Nowossadeck 1995: S. 73f.; vgl. auch Hildebrandt/Wittmann 1996: S. 35 unter Be zugnahme auf Winkler 1995; vgl. auch Zapf/Habich 1996: S. 331.Google Scholar
  233. 4.
    Vgl. Hildebrandt/Wittmann 1996: S. 38f.Google Scholar
  234. 1.
    Vgl. Lutz/Sengenberger 1974.Google Scholar
  235. 2.
    Vgl. Wiegand 1994: S. 96ff.; vgl. auch Kleber 1988: S. 144ff. Einenüberblicküber betriebliche Arbeitsmarktsegmentierung gibt Autenrieth 1996: S. 46ff.; vgl. auch Sydow 1992: S. 178ff.Google Scholar
  236. 3.
    Vgl. Hohenberger/Maier/Schlegelmilch 1989: S. 137.Google Scholar
  237. 1.
    Vgl. auch Bäcker/Stolz-Willig 1993: S. 547; vgl. auch Geissler/Pfau 1989: S. 51.Google Scholar
  238. 2.
    Delsen 1995: S. 70. In einer repräsentativen Studie der Schweiz stimmten 37,4 % der 1.000 Befragten der Aussage zu, daß Teilzeit arbeit eine gute M öglichkeit für einfache Tätigkeiten sei, aber bei anspruchsvollen Arbeiten kaum m öglich ist (vgl. Gruppe Corso 1990: S. 21).Google Scholar
  239. 3.
    Vgl. Straumann/Hirt/Müller 1996: S. 52.Google Scholar
  240. 4.
    Vgl. Herbers 1991: S. 11.Google Scholar
  241. 1.
    Vgl. Bäcker/Stolz-Willig 1993: S. 547.Google Scholar
  242. 2.
    Vgl. Rubery/Fagan 1993: S. 39ff.; vgl. auch Fagan/Rubery 1996: S. 45.Google Scholar
  243. 1.
    Vgl. Autenrieth/Domsch/Chemnitzer 1993: S. 114ff. Es ist jedoch ausdrücklich daraufhinzuweisen, daß ein langer „Anwesenheitstag ” nicht zwangsläufig positiv mit erbrachter Leistung korrelieren muß.Google Scholar
  244. 2.
    Vgl. Domsch/Hadler/Krüger 1994: S. 17.Google Scholar
  245. 3.
    Vgl. Bauer/Groß/Schilling 1996a: S. 130. Siehe auch Anhang Nr. 1.Google Scholar
  246. 1.
    Vgl. Sessar-Karpp/Harder 1994: S. 579. Dennoch waren Frauen auch in der DDR unterproportional insbeson dere auf der oberen Leitungsebene vertreten (vgl. hierzu auch Geißler 1996: S. 284ff. oder Schenk 1992: S. 33f.).Google Scholar
  247. 1.
    Vgl. Holst/Schupp 1992: S. 238.Google Scholar
  248. 2.
    In diesem Zusammenhang sei auf Einstellungsbarrieren, die sich für ostdeutsche Bewerber/innen aufgrund westdeutscher Testnormen ergeben (Stratemann 1994) bzw. auf die generell schlechteren Zugangschancen von Frauen, hingewiesen (vgl. Domsch/Macke/Sch öne 1996: S. 86ff).Google Scholar
  249. 3.
    Vgl. Kanter 1977: S. 129ff.; vgl. auch Preuss 1987: S. 227ff.Google Scholar
  250. 1.
    Vgl. z.B. Kurz-SchertfMahnkopf 1993: S. 144; vgl. auch Büchter 1996: S. 349f.; vgl. auch Rami 1993: 97f.Google Scholar
  251. 2.
    Vgl. Gottschall 1991: S. 403.Google Scholar
  252. 3.
    Vgl. Cianni/Romberger 1995: S. 453.Google Scholar
  253. 4.
    Vgl. Domsch/Macke/Sch öne 1996: S. 125ff. Zur Aus- und Weiterbildung in der DDR vgl. z.B. Jacob 1990; vgl. Resetka 1997: S. 186ff.Google Scholar
  254. 1.
    Vgl. z.B. Hutchinson/Brewster 1994: S. 9 (Fallstudien) oder Bielenski 1994: S. 128.Google Scholar
  255. 2.
    Delsen 1995: 70.Google Scholar
  256. 3.
    vgl. Abschnitt IV. 2.1, Teil A.Google Scholar
  257. 1.
    Zudem ist Weiterbildung für Unternehmen ein Erfolgsfaktor mit zunehmender Bedeutung (vgl. Pullig 1991: S. 235).Google Scholar
  258. 2.
    Vgl. Burchell/Elliott/Rubery 1994: S. 306 (Das Bezugsdatum der Beurteilung bezieht sich auf den Eintritt in das Unternehmen).Google Scholar
  259. 3.
    Zur Teilzeitarbeit in Führungspositionen siehe auch Domsch/Kleiminger/Ladwig/Strasse 1994. Qualifizierte Teilzeitarbeit wird auch durch die Bundesregierung gef ördert. Zu nennen ist hier z.B. die Mobilzeitkampagne, ein von der Bundesregierung gef ördertes Projekt, welches Unternehmen bei der Einführung insbesondere von Teilzeitarbeit in Fach- und Führungspositionen unterstützen soll.Google Scholar
  260. 4.
    Vgl. Autenrieth/Chemnitzer/Domsch 1993: S. 117.Google Scholar
  261. 1.
    Holst/Schupp 1995a: S. 67.Google Scholar
  262. 2.
    Europäische Kommission 1995: S. 23.Google Scholar
  263. 3.
    Vgl. Fenton-O’Creevy 1995: S. 79f. (Datenbasis: n = 7.279). Zurübersicht von Studien zur Arbeitszufrieden¬heit von Teilzeitmitarbeitern/innen vgl. S. 76.Google Scholar
  264. 4.
    Vgl. Hutton Raabe 1996: S. 136.Google Scholar
  265. 5.
    Vgl. Stratemann 1993: S. 426; 434ff.Google Scholar
  266. 6.
    Vgl. auch Abschnitt IV. 2.2.2.1, Teil A.Google Scholar
  267. 1.
    Neuberger (1994: S. 161) gibt in diesem Zusammenhang einenüberblicküber verschiedene Studien zu Kontakten von Managern im Laufe eines durchschnittlichen Arbeitstages. So z.B. auchüber die Ergebnisse einer Studie von Mintzberg (1975), nach der die Kontakte wie folgt verteilt sind: Kontakte mit Vorgesetzten: 7%, mit Gleichgestellten: 16%, mit externen Stellen 28%, mit Unterstellten: 48%.Google Scholar
  268. 2.
    Hutton Raabe 1996: S. 131. Zur Teilzeit für Führungskräfte vgl. auch Domsch/Kleiminger/Ladwig/Strasse, 1994 sowie Straumann 1996, sowie z.B. F örderreuther 1997.Google Scholar
  269. 3.
    Vgl. Abschnitt IV. 2.2.3.2.4, Teil A.Google Scholar
  270. 4.
    Vgl. z.B. Autenrieth 1996: S. 29ff. Zum Faktor Geschlecht einer betrieblichen Karriere vgl. Krakel 1997: S. 85.Google Scholar
  271. 1.
    Vgl. Schubert 1993a: S. 28; vgl. auch Schubert 1993b: S. 34. Gemäß einer ipos-Umfrage glauben 75% der befragten Ostdeutschen (n = 1.006) nicht, daß Frauen in Deutschland für gleichwertige Arbeit auch den glei chen Lohn erhalten (BMFSFJ 1996: S. VI).Google Scholar
  272. 2.
    Vgl. z.B. Schwarze/Gorning/Steinhoefel 1990: S. 205.Google Scholar
  273. 3.
    Vgl. Stephan/Wiedemann 1990: S. 550. Zur Entwicklung der geschlechtsspezifischen Entlohnung in der DDR siehe auch Eichfeld 1993: S. 176ff. Generell zur Einkommensverteilung in den neuen Bundesländern vgl. auch z.B. Frick/Hauser/Müller/Wagner 1995.Google Scholar
  274. 4.
    Vgl. Roloff/Assenmacher 1991: S. 49. Berücksichtigt wurde Teilzeitarbeit mit mehr als 10 Wochenstunden.sGoogle Scholar
  275. 1.
    Vgl. Diekmann/Engelhardt/Hartmann 1993: S. 394. Zur geschlechtsspezifischen Entlohnung vgl. auch Aber/Ginn, 1995.Google Scholar
  276. 2.
    Vgl. Rubery/Fagan 1994: S. 233; vgl. hierzu auch Fagan/Platenga/Rubery 1995: S. 18, die einen Vergleich zwischen den Niederlanden und dem Vereinten K önigreich vornehmen.Google Scholar
  277. 3.
    Wahrscheinlich bezog sich hier dieüberwiegende Mehrheit auf das generell niedrigere Monatseinkommen und nicht auf eine geringere Stundenbezahlung. Einer empirischen Untersuchung von Steffy/Jones zufolge sind Teilzeitmitarbeiter/innen jedoch signifikant unzufriedener mit ihrem Gehalt (1990: S. 326; n = 10.000, Gesundheitsbereich).Google Scholar
  278. 4.
    Vgl. Bielenski 1994: S.124. Vgl. hierzu auch Ergebnisse einer Untersuchung von Nollen/Eddy/Martin 1978: S. 173.Google Scholar
  279. 5.
    Delsen 1995: S. 96; Ferber/OTarrell (1991: S. 188) konstatieren, daß eine unterproportionale Entlohnung bzw. Gewährung von Zusatzleistungen für Teilzeitkräfte vor allem für ”low-wage employees in clerical, sales, ser vice, and operative occupations ” gilt. Eine Benachteiligung von Teilzeitmitarbeitern bei betrieblichen Soziallei stungen konstatieren auch Rubery/Horrell/Burchell (1994: S. 218).Google Scholar
  280. 1.
    Diese Ungleichbehandlung wurde vom Bundesarbeitsgericht durch einen sachlichen Grund als gerechtfertigt beurteilt, da der Zweck vonüberstundenzuschlägen in dem Ausgleich erh öhter k örperlicher Belastungen und der Vermeidung derübermäßigen Inanspruchnahme der Arbeitnehmer/innen gesehen wird. Zudem vertrat das Gericht die Auffassung, daß eine Verringerung der Freizeit Vollzeitbeschäftigte in h öherem Maße treffen wür de als Teilzeitbeschäftigte (vgl. Schmidt 1995: S. 85ff.). Vgl. auch Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung u.a. 1996: S. 154f. oder Schüren 1996: S. 19.Google Scholar
  281. 2.
    Vgl. auch Landenberger 1991: S. 272.Google Scholar
  282. 3.
    Zu sozialversicherungsrechtlichen Grundlagen vgl. z.B. Lindena (1995).Google Scholar
  283. 4.
    Anzumerken ist die generelle Problematik des Wechsels von Teilzeit- auf Vollzeitarbeit. So konnte Williams (1995: S. 41) feststellen, daß die Teilzeitquote von Frauen in den USA unter anderem deshalb h öher ist als die der Männer, weil für sie die Wahrscheinlichkeit eines Wechsels von Teilzeit- auf Vollzeitarbeit niedriger ist.Google Scholar
  284. 5.
    Zu den finanziellen Problemen der Teilzeitarbeit bzw. zur sozialen Absicherung vgl. auch Kapphan 1994: S. 21 Off. In diesem Zusammenhang stellten Ermisch/Wright (1993: S. 131) fest, daß bezüglich der Entscheidung der Erwerbstätigkeit von verheirateten Frauen der Unterschied des erwarteten Gehaltsangebots zwischen Voll- und Teilzeitgehalt einen wichtigen Einfluß auf die Entscheidung, in Vollzeit zu arbeiten, hat, während die Ein kommensh öhe des Ehemanns hauptsächlich die Entscheidung,überhaupt zu arbeiten, beeinflußt.Google Scholar
  285. 1.
    Vgl. Wahse 1997: S. 213 beziffert die durchschnittliche Entlohnung in Ostdeutschland 1996 auf 79% des west deutschen Niveaus (Datenbasis: I AB-Betriebspanel 1996).Google Scholar
  286. 2.
    Vgl. Kohler/Preisend örfer 1989: S. 152. Gemäß ihrer empirischen Untersuchung ist die Situation von Frauen jedoch nicht mehr durch eine pauschale Zuordnung zur Randbelegschaft zu kennzeichnen (S. 171).ähnliches stellen K öhler/Grüner 1989: S. 193f. sowie Preisend örfer 1989: S. 253 fest.Google Scholar
  287. 3.
    Vgl. Bielenski 1994: S. 123.Google Scholar
  288. 4.
    Vgl. Brinkmann/Kohler 1989: S. 476.Google Scholar
  289. 1.
    Vgl. Büchtemann/Schupp 1986: S. 29f.Google Scholar
  290. 2.
    Vgl. Bielenski 1994: S. 141.Google Scholar
  291. 3.
    Siehe Abschnitt Werte. Eine empirische Untersuchung aus dem Jahr 1992 zeigte, daß im Gegensatz zu 89% der westdeutschen Befragten nur 49% der ostdeutschen Befragten sich ihres Arbeitsplatzes sicher fühlen, solange sie gute Leistungen erbringen (n = 1.057; vgl. International Survey Research Ltd. 1992).Google Scholar
  292. 4.
    Kilchenmann 1992: S. 45.Google Scholar
  293. 1.
    Vgl. Pfau-Effinger/Geissler 1992: S. 359.Google Scholar
  294. 2.
    Untersuchungen zu Auswirkungen der Teilzeitarbeit auf der Gruppenebene sind, abgesehen von den Auswir kungen auf die h öheren Anforderungen an die Personalftihrung, nur in geringem Umfang gegeben.Google Scholar
  295. 3.
    Vgl. hierzu auch Lee 1987: S. 16f.sGoogle Scholar
  296. 1.
    Gerpott 1988: S. 130.Google Scholar
  297. 2.
    Vgl. Gerpott 1988: S. 129ff. Das Konzept wurde ursprünglich in der Streßforschung entwickelt. In der Frauenforschung wird eine geringere soziale Unterstützung von Frauen u.a. als Ursache für die geringere Vertretung von Frauen in Führungspositionen herangezogen (vgl. z.B. Authenrieth 1996: S. 71ff.) Vgl. auch Deaux 1979: S. 579, der in einer empirischen Untersuchung feststellte, daß Vorgesetzte eine bessere Beziehung zu männlichen als zu weiblichen Führungskräften konstatieren. Zur sozialen Integration von Frauen in Männerberufen vgl. z.B. Ostendorf 1996: S. 50ff.Google Scholar
  298. 3.
    Karsten 1994: S. 118. In der wissenschaftlichen Literatur werden soziale Unterstützung und Mentoring häufig nicht klar voneinander abgegrenzt, obwohl es sich um unterschiedliche Konzepte handelt. O’Neil 1996: S. 24 hat ein integratives theo¬retisches „Gerüst ” für beide entwickelt und bietet folgende Definition: „A mentoring relationship exists at work along a continuum of helping relationships. It may be an informal or a formal relationship, and may or may not be hierarchically based. A mentoring relationship may exist between one mentor and one protege, or within a network of many relationships. A mentor and protege know each other, and may have similar or different amounts of experience. Mentoring, as perceived by the protege, is the primary activity of the relationship in which a mentor provides help to a protege. ” Einenüberblick zum Mentoring gibt z.B. Stegmüller 1995.Google Scholar
  299. 4.
    Vgl. z.B. Fagenson 1989: S. 316Google Scholar
  300. 5.
    Vgl. Ragins 1989: S. 17.Google Scholar
  301. 1.
    Vgl. Bielenski 1994: S. 96f.Google Scholar
  302. 2.
    Vgl. Grawert 1995: S. 121; vgl. auch H örning/Gerhard/Michailow 1990: S. 351.Google Scholar
  303. 3.
    Vgl. v. Rosenstiel 1995c: S. 344.Google Scholar
  304. 1.
    Vgl. Steffy/Jones 1990: S. 326 (n = 10.000, Gesundheitswesen).Google Scholar
  305. 2.
    Vgl. McGinnis/Morrow 1990: S. 90 (n = 350, Gesundheitswesen).Google Scholar
  306. 3.
    Vgl. Gaugler/Gille/Paul 1981: S. 113ff. (n = 176).Google Scholar
  307. 4.
    Vgl. Eberhardt/Shani 1984: S. 897 (n = 250).Google Scholar
  308. 5.
    Vgl. auch Sch önherr 1997: S. 52ff. Allerdings haben die gemeinsamen Freizeitaktivitäten gemäß einer (nicht repräsentativen) Untersuchung von Nawroth/Kullmann 1994: S. 145) nach der Wende erheblich abgenommen. Vgl auch Schmidt/Sch önberger 1996: S. 141 f.Google Scholar
  309. 6.
    Nawroth/Kullmann 1994: S. 142ff. (mit Bezug auf ein Thesenpapier von Ligner/Herpich 1992). Konträr hierzu vgl. Senghaas-Knobloch 1993: S. 129f.Google Scholar
  310. 7.
    Vgl. Belwe 1989b: S. 102ff.Google Scholar
  311. 1.
    Eine vergleichende Untersuchung von Allmendinger/Hackmann (1994: S. 253), die Orchester verschiedener Länder mit unterschiedlichen Anteilen von Männern und Frauen untersucht haben, bestätigt, daß, obwohl auch in Orchestern der DDR vergleichsweise wenig Frauen vertreten waren, die Zusammenarbeit von Männern und Frauen hier als besser beurteilt wurde als in der alten BRD.Google Scholar
  312. 2.
    Zur Konkurrenz in den neuen Bundesländern vgl. z.B. Heidenreich 1993: S. 92; vgl. Schramm 1994: S. 109ff. oder Sch önherr 1997: 52ff. Aderhold u.a. (1994: S. 85) halten fest, daß die unmittelbaren Arbeitsbeziehungen in den neuen Bundesländern weiterhin positiv bewertet werden, unabhängig von der Bewertung des allgemeinen Betriebsklimas.Google Scholar
  313. 3.
    Einen Hinweis auf eine schlechtere Beurteilung von Teilzeitkräften aufgrund der Merkmale Frau und Teilzeit gibt Schrey ögg (1996: S. 164), der Beurteilungsverfahren der Stadtverwaltung München und deren Auswirkung auf die Beurteilung von Frauen untersucht hat.Google Scholar
  314. 1.
    Vgl. Alfermann 1992: S. 304ff; vgl. Domsch/Macke/Sch öne 1996: S. 3Iff. und dort angegebene Literatur.Google Scholar
  315. 2.
    Vgl. Six/Six 1986: S. 522.Google Scholar
  316. 3.
    Zu Geschlechterstereotypen: vgl z.B. Alfermann 1992, S. 309ff.; vgl. Friedel-Howe 1990: S. 4; vgl. Schein/Mueller/Lituchy/Liu 1996; vgl. Wagner/Keplinger 1990; vgl. Wiegand 1994: S. 146ff.; vgl. Rustemeyer 1988. Zu Beurteilungen von Männern und Frauen vgl. z.B. Wilson 1995: S. 78ff.Google Scholar
  317. 4.
    Six/Six (1986: S. 522) grenzen Stereotype und Vorurteile dahingehend ab, daß letztere i.d.R. ausschließlich negativer Art sind und sich auf alle m öglichen Sachverhalte beziehen, während Stereotype sowohl positiv als auch negativ sein k önnen und sich zudem ausschließlich auf Gruppen bzw. Einzelpersonen als Angeh örige ei ner Gruppe beziehen.Google Scholar
  318. 5.
    Vgl. H örning/Gerhard/Michailow 1990: S. 352f.Google Scholar
  319. 1.
    Das Führungsverhalten ist in Abgrenzung zum Führungsstil das Verhalten einer Führungskraft in einer be stimmten Situation. (Zum Führungsstil, -verhalten vgl. Becker 1994: S.161).Google Scholar
  320. 2.
    Vgl. von Keller 1995: Sp. 1402.Google Scholar
  321. 3.
    Vgl. Domsch/Kleiminger/Ladwig/Strasse 1994: S. 112f. Bezogen auf das Führungsverhalten von Vorgesetzten von Teilzeit-Führungskräften nennt Vollmer (1993: S. 112ff.) folgende Erfolgsfaktoren: erheblich kommunikative Kompetenzen des Vorgesetzten, offene Weitergabe von Informationen, Gewährung eines breiten Handlungsspielraumes, Akzeptanz der Teilzeitarbeit sowie Dele gation von Arbeit.Google Scholar
  322. 1.
    Vgl. Gaugler/Gille/Paul 1981: S. 118ff.Google Scholar
  323. 2.
    Vgl. Catalyst Studie 1989: S. 36.Google Scholar
  324. 3.
    Vgl. Grawert 1995: S. 122.Google Scholar
  325. 4.
    H örning/Gerhard/Michailow 1990: S. 352.Google Scholar
  326. 1.
    Becker 1994: S. 165.Google Scholar
  327. 2.
    Vgl. Lang 1994: S. 147. Vgl. auch Wunderer 1990: S. 272; vgl. Hillmann 1989: S. 54.Google Scholar
  328. 3.
    Erstmals wurde die Kulturabhängigkeit der Führung zu Beginn der 60er Jahre thematisiert (vgl. Lichtenberger 1992: S 58). Einenüberblick zur kulturvergleichenden Führungsforschung gibt z.B. Thomas 1989: S. 192ff. Vgl. auch Ku mar 1991: S. 141ff. Hofstede (1993: S. 128ff.) hat anhand von vier (später fünf) verschiedenen Wertedimensionen versucht, unter schiedliche Landeskulturen zu identifizieren und in deren Abhängigkeit entsprechende Konsequenzen für das Personalmanagement aufzuzeigen. Dabei ist im Zusammenhang mit dem Führungsverhalten insbesondere die Ausprägung der das Machtgefälle beschreibenden Dimension von Bedeutung. Dies konnte durch eine Untersu chung von Jago/Reber/B öhnisch/Maczynski/Zavrel/Dudorkin (1995: Sp. 1230ff.) bestätigt werden.Google Scholar
  329. 4.
    v. Keller 1995: Sp. 1402.Google Scholar
  330. 1.
    Vgl. auch Galejew/Pieper 1993: S. 280f.; vgl. auch Stieler/Jacob/Jasper 1993: S. 24.Google Scholar
  331. 2.
    Bis in die sechziger Jahre wurden Motivationsaspekte zumindest im Zusammenhang mit der Leitungswissen schaft weitgehend ausgeklammert, handelte es sich doch primär um ein gesellschaftliches Konstrukt: “Die Be wußtheit der Eigentümerposition weckt das Bedürfnis, auch als Eigentümer zu handeln und motiviert zu ent sprechendem Arbeitsverhalten ” (vgl. Stollberg 1988: S. 179). Die wesentliche Aufgabe der Leiter bestand darin, die ihnen unterstellten Mitarbeiter zu sogenannten sozia listischen Pers önlichkeiten zu entwickeln.Google Scholar
  332. 3.
    Vgl. Pieper 1993: S. 31.Google Scholar
  333. 4.
    Vgl. Marr 1989a: S. 60f.Google Scholar
  334. 5.
    Vgl. Pieper 1993: S 31.Google Scholar
  335. 6.
    Vgl. Tannenbaum/Schmidt 1958: S. 96.Google Scholar
  336. 1.
    Hier wurden der autoritäre, patriarchalische und informierende Führungsstil zusammengefaßt.Google Scholar
  337. 2.
    Vgl. Lang 1992: S. 13lf. Auch Sydow/Gaulhofer (1995: Sp. 458ff.) berichten von einem eher autoritären Füh rungsverhalten. Vgl. auch Lang 1995: S. 90.Google Scholar
  338. 3.
    Vgl. Wächter/Stengelhofen 1995: S. 102. Lang (1996: S. 273) hat die Entwicklung von Führungsstilen 1990, 1992 und 1994 anhand verschiedener Da tenquellen zusammengefaßt und kommt zu dem Schluß, daß trotz leichter Zunahme kooperativer Stile autoritä re Stile immer noch weit verbreitet sind. Auch Maeck (1995: S. 180) stellt bspw. fest, daß jüngere Ost-Führungskräfte autoritärer sind als westliche Kollegen gleichen Alters. Zu Werthaltungen vgl. Abschnitt IV. 2.2.2.1, Teil A und dort angegebene Literatur. Anzumerken ist, daß die Mehrheit der heutigen Manager bereits früher Leiter/innen im VEB waren (Glotz/Ladensack 1996: S. 122f. bzw. Glotz/Ladensack 1995: S. 92f.) Vgl. hierzu auch Adler 1997: S. 383ff.Google Scholar
  339. 4.
    Frese/Erbe-Heinbokel/Grefe/Rybowiak/Weike 1994: S. 28.Google Scholar
  340. 1.
    Allerdings gibt es auch Untersuchungen, die zum gegenteiligen Schluß kommen: Feldmann/Doerpinghaus (1992: S. 293) stellten in einer empirischen Untersuchung (n = 707 Teilzeitkräfte) fest, daß Teilzeitkräfte für einen Vergleich in der Organisation andere Teilzeitkräfte und weniger Vollzeitkollegen/innen heranziehen.Google Scholar

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