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Ansatzpunkte zur Einbindung von Entscheidungsrechnungen und ihrer Ergebnisse in konkrete Entscheidungsprozesse

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Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Nachdem im dritten Kapitel die Grundformen von Entscheidungsrechnungen erörtert wurden, können im vierten ihre Einsätze untersucht werden. Ein Einsatz einer Entscheidungsrechnung wird gewöhnlich in die drei Phasen (1) Mathematisieren: Übersetzen des Entscheidungsproblems in eine Rechenaufgabe, (2) Rechnen: Lösen der Rechenaufgabe und (3) Interpretieren: Einbeziehen der Rechenergebnisse in den Entscheidungsprozeß zerlegt.1 Die Vorteile des Rechnungseinsatzes resultieren aus den Eigenheiten von Phase (2). Statt mit verbal beschriebenen Problemaspekten kann in Zahlen und Formeln „gedacht“ werden. Dies erlaubt eine Konzentration auf wesentliche Zusammenhänge. Der Zwang zur präzisen Darstellung läßt Widersprüche und Wechselwirkungen deutlich werden. Zudem ermöglicht das Rechnen ein schnelles Umgruppieren, Verknüpfen und Selektieren von Daten.2 Nicht zuletzt ist rechnerisches Denken neben sachbezogenen Vorgaben auch mathematischen Regeln unterworfen. Aber sowohl das Einhalten der Rechenregeln als auch die nachträgliche Überprüfung der durchgeführten Rechenschritte sichert nur in bezug auf die formulierte Rechenaufgabe „richtige“3 Ergebnisse. Damit rücken die Verbindungen zwischen der Entscheidungsrechnung und dem zu bewältigenden Problem, d.h. die Übergänge zwischen planungs- und rechenökonomischer Ebene und zurück, in den Mittelpunkt des Interesses.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1999

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