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Einführungsbeispiel: „Ketteneffekte“

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Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Die ZULI-GmbH stellt auf 20 CNC-Drehmaschinen Präzisionsdrehteile für Maschinenbaufabriken her. Ihr akquisitorisches Potential basiert auf der besonderen Präzision ihrer Fertigung: 99,5% der bearbeiteten Teile liegen innerhalb der von den Auftraggebern gewünschten Toleranzgrenzen bis zu minimal 1 Mikrometer. Um diese Qualität zu erreichen, werden nur gut gewartete Präzionsdrehautomaten und bestens ausgebildete Facharbeiter eingesetzt, die im Durchschnitt schon 5 Jahre im Unternehmen beschäftigt sind. Ein weiterer Aspekt bei der Einführung der Qualitätsstrategie vor 5 Jahren war die Spezialisierung auf Drehteile. Bisher ging die Marktstrategie auf. Nach einer Preiserhöhung um 2% im Frühjahr 1998, mit der nur ein Teil der Tariflohnerhöhung weitergegeben werden sollte, gerät der Auftragseingang jedoch ins Stocken. Einige langjährige Kunden erbitten sich mehrere Wochen Bedenkzeit, um über neue Rahmenverträge entscheiden zu können. Ein benachbarter Stammkunde erzählt dem Geschäftsführer der ZULI-GmbH, daß die Billig KG mittlerweile für Fehlertoleranzen bis 5 Mikrometer ebenfalls eine Ausschußquote von 0,5% anbietet. Außerdem erledigte die Billig KG neben Dreh- auch Fräsarbeiten.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1999

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