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Zusammenfassung

Die soziale Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten läßt sich nicht darauf reduzieren, inwieweit diese mit ihren Programmen marktorientierten Effizienzkriterien genügen. Hier sind vielmehr gesellschaftliche Nutzenkomponenten bedeutsam. Je stärker aber der Wirtschaftlichkeitsdruck wird und je mehr sich in der öffentlichen und politischen Debatte Wirtschaftlichkeit und gesellschaftliche Legitimation — zu Lasten der Rundfunkanstalten — miteinander verknüpfen, desto wesentlicher wird es, die Effizienz des Ressourceneinsatzes zu optimieren und transparent nachzuweisen. Hierzu kann ein marktorientiertes Zielkostenmanagement einen wichtigen Beitrag leisten.

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References

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    Beim ZDF wird hierin sogar eine Existenzgrundlage gesehen: „Das ZDF wird künftig nur dann bestehen können, wenn es dort, wo private Veranstalter vergleichbare Programme produzieren, einen Vergleich mit den Privaten nicht nur nach Qualitäts- sondern auch nach Effizienzkriterien nicht zu scheuen braucht.“ZDF (1993a), S. 33. Ähnlich äußert sich auch der Verwaltungsdirektor des WDR: „Der WDR muß sich stärker auf seine Kern-Aufgaben konzentrieren [...] Alle anderen Aufgaben finanzieren uns die Bürger — und damit auch die Politik — auf Dauer nur noch, wenn wir sie nicht teurer bezahlen als andere, als unsere kommerzielle Konkurrenz.“Seidel (1997), S. 6.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1999

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