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Inkongruenzen und Schwachstellen unter Berücksichtigung von Struktur und Dynamik von Familienunternehmen

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Zusammenfassung

Nach Betrachtung der kulturellen Aspekte zur Erklärung unternehmerischen Handelns in Familienunternehmen steht im folgenden die Analyse der für familiengeführte Betriebe typischen Schwachstellen im Vordergrund. Ungefragt blieb bisher: Wie funktioniert die Koordination der verschiedenen Unternehmensebenen? Weiter: Welche Probleme treten beim Übergang zu angemessenen Koordinationsverfahren auf? Dies wird — unter Berücksichtigung von Struktur und Dynamik von FU — durch Darstellung der horizontalen und vertikalen Verknüpfungen untersucht. Dabei muß vor allem auf die unterschiedlichen Ursachen der beobachteten Interessenkollisionen und Abstimmungsprobleme eingegangen werden. Schließlich stellen sich Fragen wie z.B.: Inwiefern ändert sich die individuelle Leistungsmotivation des Eigentümerunternehmers im Entwicklungsverlauf? Welche Anforderungen werden in Krisenphasen an Unternehmer gestellt und welche Rolle spielt hierbei der natürliche Generationenablauf?

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Literatur

  1. 216.
    Vgl. hierzu die Ausführungen in Teil I B 2.1., die im wesentlichen auf Ulrich / Fluri (1986) sowie das Koalitionsmodell von Cyert / March (1963) zurückgehen.Google Scholar
  2. 217.
    Vgl. Röpke (1983) S. 129 f.Google Scholar
  3. 218.
    Diese Mehrebenen-Betrachtung geht im wesentlichen auf die Beiträge von Schenk (1981) Kapitel 7 und (1988) S. 228 ff. zurück.Google Scholar
  4. 219.
    Hierbei handelt es sich primär um angeheiratete Ehepartner oder Kinder. Die Eigentumsfrage wird für sie frühestens im Erbfall, bei den Nachkommen im Fall der Aufnahme in den Gesellschafterkreis evident; dieser durchaus wichtigen Frage wird an späterer Stelle nachgegangen.Google Scholar
  5. 220.
    Vgl. Alchian (1977) S. 129 f.Google Scholar
  6. 221.
    Vgl. hierzu die Übersicht bei Picot (1981) S. 163.Google Scholar
  7. 222.
    Ebers / Gotsch (1993) S. 200.Google Scholar
  8. 223.
    Der Property Rights-Ansatz unterscheidet traditionell vier verschiedene Verfügungsrechte, namentlich das Recht: (1) die Ressource zu nutzen [usus], (2) die Erträge einzubehalten [usus fructus], (3) ihre Form bzw. Substanz zu ändern [abususl sowie (4) alle oder einzelne Verfügungsrechte auf Dritte zu übertragen [Übertragungsrecht]; vgl. Ebenda, S. 1140; ebenso Plcot (1981) S 157.Google Scholar
  9. 224.
    So ergeben sich tautologische Probleme bei der Übersetzung des Begriffes mit ‘Nutzungsrecht’, da dieser z.B. nicht das Veräußerungsrecht umfaßt. Die vorliegende Arbeit interpretiert Property Rights als Verfügungsrechte im Sinne des Eigentums an festen und beweglichen Sachen. Folglich regeln sie die „Verfügung über Gegenstände des Wirtschaftsverkehrs durch Wirtschaftssubjekte und damit auch die Beziehungen zwischen den Letzteren”. Schenk (1992) S: 350; vgl. Auch Richter (1990) S. 574. Die oben gewählte Definition ist angelehnt an Furubotn / Pejovich. Leipold (1978a) S. 518, definiert Verfügungsrechte als “rechtlich oder institutionell sanktionierte Handlungsmöglichkeiten und Verhaltensbeziehungen zwischen Wirtschaftssubjekten.” Es sei des weiteren darauf hingewiesen, daß Verfügungsrechtsanordnungen existieren, die gesetzlich vorgeschrieben sind bzw. für die Wahlmöglichkeiten bestehen. Andere müssen per Vertrag bestimmt werden. Dabei entstehen Transaktionskosten, die im Zuge des Property Rights-Ansatzes berücksichtigt werden.Google Scholar
  10. 225.
    Vgl. Richter (1990) S. 574.Google Scholar
  11. 226.
    Vgl. Alchian (1977) S. 129 f.Google Scholar
  12. 227.
    Meyer (1983) S. 20.Google Scholar
  13. 228.
    Vgl. Galbraith (1987) S. 18.Google Scholar
  14. 229.
    Ebenda, S. 58.Google Scholar
  15. 230.
    Parsons (1947) S. 58 ff.Google Scholar
  16. 231.
    Gouldner (1954)Google Scholar
  17. 232.
    Vgl. Voigt (1990) S. 24.Google Scholar
  18. 233.
    Barbasch (1989) S. 26 f., liefert eine übersichtliche Darstellung der verschiedenen Rechtsformen für Familienunternehmen.Google Scholar
  19. 234.
    Gallo / Sveen (1991) S. 181, sprechen beispielsweise von der vollständigen Kontrolle, während Leach (1990) S. 3, den Versuch unternimmt, die Möglichkeiten und Wirkungen einer effektiven Kontrolle herauszuheben.Google Scholar
  20. 235.
    Vgl. Schmitz (1988) S. 83.Google Scholar
  21. 236.
    Funk (1982) S. 31.Google Scholar
  22. 237.
    Vgl. hierzu die Ergebnisse bei Albach / Freund (1989) S. 39.Google Scholar
  23. 238.
    Vgl. ebenda S. 45.Google Scholar
  24. 239.
    Vgl. ebenda S. 43 ff.Google Scholar
  25. 240.
    Interview mit Herrn Jochen Spethmann.Google Scholar
  26. 241.
    In diesem Zusammenhang ist zu untersuchen, welche Hilfestellung durch die Institutionalisierung beratender Organe, wie z.B. eines Beirats gegeben werden kann, und welche Funktionen ein solches Gremium ausüben sollte. Auf diesen Aspekt wird zu einem späteren Zeitpunkt eingegangen.Google Scholar
  27. 242.
    Vgl. Grochla (1982) S. 90.Google Scholar
  28. 243.
    Neben den agenturtheoretischen tauchen auch verfügungsrechtliche Probleme auf, da durch die spezielle Verteilung von Property Rights Machtunterschiede in FU bewußt herbeigeführt werden.Google Scholar
  29. 244.
    Zu den wesentlichen Prämissen des institutionenökonomischen Ansatzes vgl. Williamson (1985) S. 30.Google Scholar
  30. 245.
    Röpke (1977) S. 197.Google Scholar
  31. 246.
    Vgl. Pratt/ Zeckhauser (1985) S. 5.Google Scholar
  32. 247.
    Vgl. Steinmann/Gerum (1973) S. 7.Google Scholar
  33. 248.
    Vgl. Löwe (1979) S. 201.Google Scholar
  34. 249.
    Vgl. Bertsch (1970) S. 90.Google Scholar
  35. 250.
    Vgl. Löwe (1979) S. 136 f.Google Scholar
  36. 251.
    Vgl. Michalski (1980) S. 14.Google Scholar
  37. 252.
    Vgl. hierzu die Punkte 5 und 6 in der Abb. 10 sowie die Anmerkungen in Teil I B 1.4.Google Scholar
  38. 253.
    Vgl. Reske / Brandenburg / Mortsiefer (1976) S. 69 f.Google Scholar
  39. 254.
    Vgl. § 77 Abs. 1 sowie § 78 Abs. 1,2 AktG.Google Scholar
  40. 255.
    Vgl. § 35 Abs. 1 AktG.Google Scholar
  41. 256.
    Vgl. Bertsch (1964) S. 90.Google Scholar
  42. 257.
    Vgl. Löwe (1979) S. 136 f.Google Scholar
  43. 258.
    Vgl. Michalski (1980) S. 14.Google Scholar
  44. 259.
    Wenngleich aus der Praxis unterschiedlichste Konstellationen bekannt sind, soll bei dem für die vorliegende Arbeit verwandten Begriff des „Externen” davon ausgegangen werden, daß er sich aus der Geschäftsführung gänzlich heraushält bzw. herauszuhalten hat. Dabei ist es unerheblich, wieviele Stimmrechte er innehat und in welcher Form er haftet.Google Scholar
  45. 260.
    Dabei ist es relativ unerheblich, ob es sich um Personen- oder um Kapitalgesellschaften handelt. Bei ersteren gewinnt dieses Problem jedoch an Bedeutung, da es — zumindest bei der OHG und beim Komplementär der KG — keine Haftungsbeschränkungen gibt. Aber auch die haftenden Einlagen von Gesellschaftern einer AG oder GmbH steigen mit der jeweiligen Anteilsquote.Google Scholar
  46. 261.
    Vgl. Baumgärtner (1995) S. 26.Google Scholar
  47. 262.
    Dies ergibt sich auch aus der bereits beschriebenen Mittel-Zweck-Relation. Es kann sogar unterstellt werden, daß familieninterne Konflikte in der wirtschaftlichen Entwicklung der FU ihre Ursache haben.Google Scholar
  48. 263.
    Vgl. O.V. (1993a) S. 97.Google Scholar
  49. 264.
    Vgl. O.V. (1992b) S. 12.Google Scholar
  50. 265.
    Vgl. O.V. (1994b) S. 16.Google Scholar
  51. 266.
    Vgl. Hauptvogel (1992) S. 94.Google Scholar
  52. 267.
    Vgl. O.V. (1992b) S. 15.Google Scholar
  53. 268.
    Vgl. O.V. (1994d) S. 85f.Google Scholar
  54. 269.
    Vgl. Diekhof (1982) S. 54.Google Scholar
  55. 270.
    Zu den materiellen und immateriellen Interessengegensätzen vgl. Werhahn (1991) S. 549 ff.Google Scholar
  56. 271.
    Vgl. Gödeke (1991) S. 195.Google Scholar
  57. 272.
    Vgl. hierzu Lücke (1991) S. 497, sowie Gödeke (1991) S. 132 und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  58. 273.
    Vgl. Wenger/ Terberger (1988) S. 506 f.Google Scholar
  59. 274.
    Vgl. Picot (1990) S. 8.Google Scholar
  60. 275.
    Vgl. Ebers/ Gotsch(1993) S. 203.Google Scholar
  61. 276.
    Einige Autoren sehen den Einbezug rechtlicher Sanktionen sogar als wesentliches Charakteristikum von Verträgen. Vgl. z.B. Macaulay (1963) S. 56.Google Scholar
  62. 277.
    Vgl. Pratt / Zeckhauser (1985) S. 2 f. Die verschiedenen Mechanismen zur Implementierung entsprechender Anreiz- bzw. Informationssysteme werden vor allem bei Fama (1980), Fama / Jensen (1983a; 1983b), Jensen / Meckling (1976), Laux (1988a; 1988b; 1990), sowie Pratt / Zeckhauser (1985) diskutiert.Google Scholar
  63. 278.
    Vgl. Richter (1990) S. 581.Google Scholar
  64. 279.
    Vgl. Wenger / Terberger (1988) S. 507.Google Scholar
  65. 280.
    Vgl. Richter (1990) S. 581. Auf die unterschiedlichen Bezeichnungen verweist auch Arrow (1985) S. 38: „I will call the two types of principal-agent problems hidden action and hidden information, respectively. In the literature, they are frequently referred to as moral hazard and adverse selection.” Google Scholar
  66. 281.
    Vgl. Ebers / Gotsch (1993) S. 207.Google Scholar
  67. 282.
    Ebenda, S. 208; Hervorhebung im Original.Google Scholar
  68. 283.
    Knight (1965) S. 286 f.Google Scholar
  69. 284.
    Williamson (1985) S. 134.Google Scholar
  70. 285.
    In einer Untersuchung über die kulturellen Grundlagen ökonomischen Erfolges wird behauptet, daß in Japan, Deutschland und den USA die spontane Soziabilität am stärksten verbreitet, und das der Grund für das Vorfinden großer Privatunternehmen ist. Vgl. Fukuyama (1995a) S. 60.Google Scholar
  71. 286.
    Vgl. Kowalewsky (1994) S. 50.Google Scholar
  72. 287.
    Schlote / Deysson / Viehöver (1992) S. 160 f.; Hervorhebung des Verfassers.Google Scholar
  73. 288.
    Vgl. Arrow (1973) S. 24.Google Scholar
  74. 289.
    Vgl. Ders. (1974) S. 23.Google Scholar
  75. 290.
    Vgl. Luhmann (1964) S. 38.Google Scholar
  76. 291.
    Röpke (1977) S. 180.Google Scholar
  77. 292.
    Grochla (1982) S. 120.Google Scholar
  78. 293.
    Ouchi (1980) S. 130.Google Scholar
  79. 294.
    Barnard (1968) S. 42 f.Google Scholar
  80. 295.
    Der Begriff „Clan” geht zurück auf Durkhelm’ s Verständnis einer „organic association which resembles a kin network but may not include blood relations.” Durkheim (1933) S. 175.Google Scholar
  81. 296.
    Ouchi (1980) S. 132.Google Scholar
  82. 297.
    Vgl. Ebenda, S. 136.Google Scholar
  83. 298.
    Sommerlatte (1988b) S. 79.Google Scholar
  84. 299.
    Vgl. Schenk (1988) S. 228 ff.Google Scholar
  85. 300.
    Scott (1986) S. 109; Hervorhebung im Original.Google Scholar
  86. 301.
    Alchian/Demsetz (1972) S. 777.Google Scholar
  87. 302.
    Vgl. Backhaus (1979) S. 236 ff.Google Scholar
  88. 303.
    Vgl. Hirschman (1974) S. 3 ff.Google Scholar
  89. 304.
    Vgl. O.V. (1996a) S. 14.Google Scholar
  90. 305.
    Hirschman (1974) S. 13; Hervorhebung im Original.Google Scholar
  91. 306.
    Balzer (1995) S. 109; Hervorhebungen des Verfassers.Google Scholar
  92. 307.
    Vgl. Bleicher/ Kraehe (1992) S. 62 sowie Dornier/Tiefenthaler-Dornier(1991) S. 519.Google Scholar
  93. 308.
    Vgl. Lowe (1979) S. 189 ff.; ebenso Bühner (1992b) S. 174 f.Google Scholar
  94. 309.
    Vgl. Albach / Freund (1989) S. 66 f.Google Scholar
  95. 310.
    Vgl. Hennerkes (1996c) S. 47.Google Scholar
  96. 311.
    Schwass, Joachim, zitiert in : Kowalewsky (1994) S. 51.Google Scholar
  97. 312.
    Maurice (1993) S. 267.Google Scholar
  98. 313.
    Albach /Freund (1989) S. 118.Google Scholar
  99. 314.
    Schwaiger, Wolfgang zitiert in: Baumgärtner (1995) S. 26.Google Scholar
  100. 315.
    Vgl. Rieker/Risch (1995) S. 69.Google Scholar
  101. 316.
    Vgl. z.B. die Untersuchung von Albach / Freund (1989).Google Scholar
  102. 317.
    Vgl. Rieker/Risch (1995) S. 70.Google Scholar
  103. 318.
    Flick (1995) S. 9.Google Scholar
  104. 319.
    Rieker/ Risch (1995) S. 69.Google Scholar
  105. 320.
    Vgl. Droege & Co. (1991) S. 76.Google Scholar
  106. 321.
    Gosche (1995) S. 27.Google Scholar
  107. 322.
    Vgl. De Monte-Robl (1995) S. 15.Google Scholar
  108. 323.
    Vgl. Albach / Freund (1989) S. 189.Google Scholar
  109. 324.
    O.V. (19940 S. 18.Google Scholar
  110. 325.
    Vgl. Esser/ Braunschweig (1995) S. 9.Google Scholar
  111. 326.
    Gosche (1995) S. 27.Google Scholar
  112. 327.
    Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung, Bonn. Vgl. hierzu Paulsen (1995) S. 53. Frey, Dieter, zitiert in: Baumgärtner (1995) S. 26.Google Scholar
  113. 328.
    Interview mit Herrn Dr. Thomas Bentz.Google Scholar
  114. 329.
    Vgl. Droege & Co. (1991) S. 79.Google Scholar
  115. 330.
    Schlote/Student (1991) S. 50.Google Scholar
  116. 331.
    Vgl. Maurice (1993) S. 271.Google Scholar
  117. 332.
    Vgl. Hahn (1985) S. 14.Google Scholar
  118. 333.
    Vgl. Westermann (1981) Rdnr. 449.Google Scholar
  119. 334.
    Vermacht ein Firmeninhaber beispielsweise einem seiner drei Kinder das Unternehmen alleine, so stehen seiner Frau und den beiden anderen Kindern je 1/8 als Pflichtteil zu. Daß sofort und bar geleistet werden muß, ist in vielen Fällen der Verkauf der Familienunternehmung unumgänglich.Google Scholar
  120. 335.
    Vgl. hierzu Binz (1995) S. 8.Google Scholar
  121. 336.
    Zu den Pflichtteilsansprüchen vgl. Basty (1991) S. 533 ff.Google Scholar
  122. 337.
    Baumgärtner (1995) S. 26.Google Scholar
  123. 338.
    Vgl. § 1373 Abs. 2, S. 2 BGB.Google Scholar
  124. 339.
    Vgl. Schneider/ Martin (1963) S. 94.Google Scholar
  125. 340.
    Vgl. Pratt/ Zeckhauser (1985) S. 1.Google Scholar
  126. 341.
    Vgl. Schumpeter (1985) S. 227 ff.Google Scholar
  127. 342.
    Rôpke (1977) S. 110.Google Scholar
  128. 343.
    MacKinnon (1966) S. 183.Google Scholar
  129. 344.
    Vgl. hierzu die Gedanken von Westcott (1968) S. 191, zum intuitiven Denkstil als Voraussetzung zur Reduktion von Umweltkomplexität.Google Scholar
  130. 345.
    Vgl. Rokeach (1960) S. 395 ff.Google Scholar
  131. 346.
    Vgl. Röpke (1977) S. 115.Google Scholar
  132. 347.
    Dies sind vor allem die Machtstrukturen und managerialen Gewohnheiten von Unternehmern, während sich die externen Faktoren auf Belohnungssysteme und die autoritären Einflüsse externer Dritter beziehen.Google Scholar
  133. 348.
    Vgl. hierzu die Anmerkungen in Kapitel 3.4.Google Scholar
  134. 349.
    Zu ähnlichen Ergebnissen kommen auch Ehrlich / Lee (1969), die bestätigen, daß es eine positive Korrelation zwischen der Ablehnung von Wandel und der Zunahme des Sich-Schließens von Einstellungssystemen gibt.Google Scholar
  135. 350.
    Röpke (1977) S. 124.Google Scholar
  136. 351.
    Penrose (1959) S. 36.Google Scholar
  137. 352.
    Ebenda, S. 183.Google Scholar
  138. 353.
    So konnte nachgewiesen werden, daß diese Differenz in den USA, dem am weitesten entwickelten Land, besonders groß ist, während sie über Italien bis nach Polen immer stärker abnimmt, und in der Türkei sogar negativ war. Dies ist darauf zurückzuführen, daß sich die Unternehmer immer mehr aus den Oberschichten rekrutieren müssen, mit der Folge, daß aufgrund der Bevorzugung akademischer Berufe der für die Unternehmerposition infrage kommende Personenkreis immer mehr abnimmt. Vgl. hierzu die Ergebnisse der Untersuchung in McClelland (1966) S. 25 f.Google Scholar
  139. 354.
    Dabei sind dem Staat jedoch enge Grenzen gesetzt. Er wird sich darauf beschränken müssen, die Bereitschaft zur Leistung als eine sozial hochgeachtete, prestigeträchtige und wünschenswerte Norm im kulturellen Wertegefüge der Gesellschaft zu propagieren. Zudem sollte Einfluß auf die Lehrmethoden in den Schulen genommen werden.Google Scholar
  140. 355.
    McClelland/ Burnham (1995) S. 126.Google Scholar
  141. 356.
    Vgl. Dies. (1982) S. 31.Google Scholar
  142. 357.
    Dies. (1995) S. 126.Google Scholar
  143. 358.
    Dies. (1995) S. 128.Google Scholar
  144. 359.
    Diese Einschätzung wurde in vielen der geführten Interviews vertreten.Google Scholar
  145. 360.
    Dies. (1995) S. 130; diese Argumentation erinnert stark an die Ausführungen über bürokratische Systeme, in denen der Gehorsam auch nicht gegenüber einer Person, sondern gegenüber einem System unpersönlicher gesatzter Regeln geleistet wird. Vgl. hierzu Weber (1968) S. 216.Google Scholar
  146. 361.
    Vgl. hierzu Dies. (1982 / 1995).Google Scholar
  147. 362.
    Gödeke (1991) S. 159.Google Scholar
  148. 363.
    Eine Begriffsbestimmung für „Idealtypus” findet sich beispielsweise bei Ulrich / Thielemann (1991) S. 13.Google Scholar
  149. 364.
    Diese Klassifizierung ist angelehnt an eine Studie über familiengeführte Brauereien in Deutschland. Als Differenzierungsmerkmale werden „Wettbewerbs-” und „Produktorientierung” genannt. Während die Wettbewerbsorientierung die Bedeutung der relativen Wettbewerbsposition als Determinante der Untemehmensidentität hervorheben soll, behandelt die Produktorientierung die Bedeutung des Produktcharakters als Bestimmungsfaktor für die ‘Spielregeln’ innerhalb der Branche. Vgl. hierzu Goehler (1993) S. 90.Google Scholar
  150. 365.
    Vgl. Turnheim (1988) S. 125.Google Scholar
  151. 366.
    Damit ist die Liquidation der Aktiva bei Weiterverwendung der Firmenhülle für betriebsfremde Zwecke gemeint, die gewiß die krasseste aller Maßnahmen darstellt. Vgl. Müller (1986) S. 58.Google Scholar
  152. 367.
    Vgl. Schilling (1979) S. 97.Google Scholar
  153. 368.
    Quasi-Familienzugehörigkeit wurde am Anfang der Arbeit definiert (Teil I A 3.2.) und denjenigen externen Managern zugeschrieben, die im Laufe der Zeit eine sehr starke Bindung an die Familie aufgebaut haben.Google Scholar
  154. 369.
    Vgl. hierzu die durch die Punkte la und 2a bzw. 7 und 8 dargestellten, unterschiedlichen Entwicklungs-Szenarien in Abbildung 10, Kapitel B 1.5.Google Scholar
  155. 370.
    Britt (1973) S. 438, spricht von einer akuten Krise, wenn der Handlungszwang und der damit verbundene Zeitdruck vorliegt.Google Scholar
  156. 371.
    Vgl. Krystek (1980) S. 65.Google Scholar
  157. 372.
    Als typologisierendes Merkmal einer Krise unterscheidet ROTHIG (1976) S. 13, mit Hilfe des Kriteriums ‘Zeitdruck’ latente von akuten Krisen. Luhmann (1973) S. 310, spricht in diesem Zusammenhang von der sog. ‘Vordringlichkeit des Befristeten’.Google Scholar
  158. 373.
    Eine klare inhaltliche Spezifizierung dieses Herrschaftsbegriffes wird nicht gegeben. Betont werden lediglich die „außeralltägliche Hingabe und die Heiligkeit oder die Heldenkraft oder die Vorbildlichkeit einer Person und der durch sie offenbarten oder geschaffenen Ordnungen” sowie der Gehorsam der Untergebenen gegenüber dem „charismatisch qualifizierten Führer als solchem kraft persönlichen Vertrauens in Offenbarung, Heldentum oder Vorbildlichkeit im Umkreis der Geltung an dieses sein Charisma.” Weber (1972) S. 124; Hervorhebung im Original.Google Scholar
  159. 374.
    Kieser (1993) S. 57.Google Scholar
  160. 375.
    Vgl. Weber (1968) S. 222 ff.Google Scholar
  161. 376.
    Vgl. Ders. (1972) S. 562.Google Scholar
  162. 377.
    Obgleich Weber keine detailliertere Eingrenzung des Charisma-Begriffes liefert, so geht doch das soziologische Verständnis des Charisma weitgehend auf ihn zurück. „Er hat die Meinung vertreten, daß die Wirkung charismatischer Führer auf ihrer Begeisterungsfähigkeit beruhe.” McClelland (1978) S. 193.Google Scholar
  163. 378.
    Vgl. Weber (1968) S. 224.Google Scholar
  164. 379.
    McClelland (1978) S. 197. Mit dieser Überzeugung wird wiederum der Bogen zur motivationstheoretischen Auffassung von Charisma (zurück-)gespannt.Google Scholar
  165. 380.
    Vgl. Albach (1976) S. 686; Oelschläger (1971) S. 171; Wolff / Hofer (1975) S. 33 ff.Google Scholar
  166. 381.
    Löhner (1997) S. 2; Hervorhebung des Verfassers.Google Scholar
  167. 382.
    Ein anderes Procedere zeigt die kulturell bedingte Filterfunktion bei der Informationsverarbeitung in FU. Die Nachkommen werden die vom Gründer vorgelebten Werte übernehmen, sofern sie sie als heilig ansehen. Sie neigen dann dazu, Entscheidungen nicht auf Basis betriebswirtschaftlicher Fakten, sondern vor dem Hintergrund emotionaler Verpflichtungen gegenüber dem Gründer bzw. der Unternehmenstradition zu fällen. Insofern beeinflussen eine oder wenige Personen nicht nur die Geschicke des FU, sondern auch die Informationsauswahl und damit auch das Verhalten aller Organisationsmitglieder. Ist jedoch der Gründer für bestimmte Informationen nicht sensibilisiert, so können diese von der Organisation auch nicht wahrgenommen werden.Google Scholar
  168. 383.
    Interview mit Herrn Dr. Thomas Bentz.Google Scholar
  169. 384.
    Löhner (1997) S. 2.Google Scholar
  170. 385.
    Vgl. Ehrlich/ Lee (1969) S. 42 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1999

Authors and Affiliations

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