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Theoretische Grundlagen zur externen Verwertung von technologischem Wissen

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Part of the Betriebswirtschaftslehre für Technologie und Innovation book series (BTI, volume 25)

Zusammenfassung

In diesem Kapitel werden theoretische Grundlagen zur externen Verwertung von technologischem Wissen erläutert. Diese Grundlagen bilden die theoretische Basis für die Modellansätze in den nachfolgenden Kapiteln 3 und 4. Zunächst wird die externe Wissensverwertung als Teil des Technologiemanagements eingeordnet (Abschnitt 2.1). Dann wird erläutert, was im Rahmen dieser Arbeit unter ‘externer Verwertung von technologischem Wissen’ zu verstehen ist (2.2) und wie sich das Gut ‘technologisches Wissen’ von anderen Gütern unterscheidet (2.3). Daraufhin wird diskutiert, wie technologisches Wissen extern verwertet werden kann (Formen der externen Verwertung (2.4)) und warum es für ein Unternehmen überhaupt sinnvoll sein kann, technologisches Wissen extern zu verwerten (Funktionen der externen Verwertung (2.5)). Schlieβlich wird auf Einfluβgröβen eingegangen, die die Möglichkeiten der externen Verwertung fördern oder hemmen können (2.6).

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Literatur

  1. 8.
    Brockhoff (1994), S. 112. Vgl. zu einer Diskussion der Ziele und Inhalte des Technologiemanagements Zahn (1995), S. 14 ff. Eine übersicht über verschiedene Forschungsthemen auf dem Gebiet des Technologiemanagements findet sich bei Husain, Sushil (1997).Google Scholar
  2. 9.
    Prinzipiell sind die Möglichkeiten der externen Technologieverwertung und des externen Technologieerwerbs nicht auf Unternehmen beschränkt. Auch andere Institutionen (z.B. Groβforschungsinstitute, Universitäten) können technologisches Wissen extern verwerten und erwerben. In dieser Arbeit werden unternehmerische Entscheidungen des Technologiemanagements in den Vordergrund gestellt, so daβ das Unternehmen als Wirtschaftssubjekt im Mittelpunkt steht.Google Scholar
  3. 10.
    Wittmann definiert Information als „zweckorientiertes Wissen“ (Wittmann (1980), Sp. 894), so daβ Information eine „Teilmenge des umfassenderen Wissens“ (Kaltwasser (1994), S. 13) darstellt. Der umgekehrten Auffassung sind z.B. Pfiffiier und Stadelmann, die eine Begriffshierarchie dahingehend bilden, daβ Wissen eine Teilmenge der Informationen, Informationen wiederum eine Teilmenge der Daten sind. Vgl. Pfiffher, Stadelmann (1995), S. 130.Google Scholar
  4. 11.
    Vgl. zu ausfuhrlicheren Begriffsdiskussionen Kleinhans (1989), S. 6 ff.; Albrecht (1993), S. 31 ff.; Bode(1993), S. 6 ff.Google Scholar
  5. 12.
    Vgl. Albrecht (1993), S. 45; Pfiffiier, Stadelmann (1995), S. 130Google Scholar
  6. 13.
    Vgl. Albrecht (1993), S. 45; Davis, Botkin (1994), S. 166; Vanini (1997a), S. 1198.Google Scholar
  7. 14.
    Der Anwendungsbezug von Wissen wird unterstrichen bei Albrecht (1993), S. 40; Davis, Botkin (1994), S. 167; Rüdiger, Vanini (1998).Google Scholar
  8. 15.
    Bei der Definition von Daten erwähnen Pfiffiier und Stadelmann noch explizit das Interpretationspotential. Vgl. Pfiffiier, Stadelmann (1995), S. 130.Google Scholar
  9. 16.
    Vgl. zu den Dimensionen ‘Syntax’, ‘Semantik’, ‘Pragmatik’ aus der Sprachtheorie (Semiotik) z.B. Berthel (1975), Sp. 1868 f.; Bode (1993), S. 15.Google Scholar
  10. 17.
    Zu einer Diskussion des Technologiebegriffs vgl. Zander (1991), S. 17 ff.; Zahn (1995), S. 2 ff.Google Scholar
  11. 18.
    Chmielewicz(1994), S. 13 f.Google Scholar
  12. 19.
    Brockhoff (1994), S. 22.Google Scholar
  13. 20.
    Vgl. Corsten (1982), S. 4., Zander (1991), S. 19.Google Scholar
  14. 21.
    So auch bei Kaltwasser (1994), S. 15; Zörgiebel (1983), S. 11. Da im allgemeinen Sprachgebrauch unter ‘Technologie’ vielfach ‘Technik’ verstanden wird, kann die Verwendung des Begriffes ‘technologisches Wissen’ mögliche Miβverständnisse vermeiden. In dieser Arbeit bezieht sich das technologische Wissen in erster Linie auf natur- und ingenieurwissenschaftliches Wissen. Vgl. Brockhoff (1994), S. 35.Google Scholar
  15. 22.
    Brockhoff (1994), S. 50.Google Scholar
  16. 23.
    Brockhoff (1994), S. 50.Google Scholar
  17. 24.
    Nach Pfeiffer kann Wissen inkorporiert sein in Zeichnungen und anderen Unterlagen, Datenbanken, Rechten, Material und Energie, maschinellen und anderen Sachanlagen und Personen. Vgl. Pfeiffer (1980), S. 434.Google Scholar
  18. 25.
    Vgl. Albrecht (1993), S. 89. Vgl. Brockhoff (1977), S. 595.Google Scholar
  19. 26.
    Vgl. Brockhoff (1977), S. 595.Google Scholar
  20. 27.
    Vgl. Albrecht (1993), S. 89.Google Scholar
  21. 28.
    Polanyi (1962a), S. 601.Google Scholar
  22. 29.
    Polanyi (1962b), S. 49. Auf die Bedeutung von ‘tacit knowledge’ für Unternehmen wird in der betriebswirtschaftlichen Literatur vielfach hingewiesen. Vgl. Howells (1996); Nonaka, Takeuchi, Umemoto (1996). Rüdiger, Vanini (1998) unternehmen eine systematische Begriffsbestimmung anhand von drei Definitionsmerkmalen (Artikulationseffizienz, Artikulation, Bewuβtsein der Problemrelevanz) und diskutieren Implikationen für das Innovationsmanagement.Google Scholar
  23. 30.
    Vgl. Brockhoff (1994), S. 51 u. S. 112.Google Scholar
  24. 31.
    De Bondt faβt unter ‘spillovers’: „... involuntary leakage or voluntary exchange of useful techno-logical information.“ (De Bondt (1996), S. 2.) Das unfreiwillige Durchsickern von Wissen (‘involuntary leakage’) wird in dieser Arbeit nicht als externe Verwertung aufgefaβt. Vgl. zu ‘spillovers’ auch Spence (1984); D’Aspremont, Jacquemin (1988); Steurs (1995).Google Scholar
  25. 32.
    Durch die verlangte Alternative der ausschlieβlichen Wissensnutzung kann auch die Vertrags- oder Auftragsforschung von der externen Wissensverwertung abgegrenzt werden. Bei der Auftragsforschung besteht für das Wissen generierende Unternehmen/Institut nicht die Alternative einer ausschlieβlichen Wissensnutzung, vielmehr ist es von vornherein vertraglich zur Wissensüberlassung verpflichtet. Zudem handelt es sich bei der Auftragsforschung um eine vereinbarte zukünftige Wissensentwicklung, während die externe Wissensverwertung sich auf die überlassung vorhandenen technologischen Wissens bezieht. Vgl. zur Abgrenzung der Vertrags- oder Auftragsforschung auch Brockhoff (1994), S. 47; Hauschildt (1997), S. 67 f.Google Scholar
  26. 33.
    Einen Grenzfall stellt der Wissenstransfer zwischen strategischen Geschäftseinheiten eines Unternehmens dar. Inwieweit dies als externe Wissensverwertung aufgefaβt werden kann, hängt davon ab, ob die beteiligten Geschäftseinheiten tatsächlich als selbständige Unternehmen gelten können.Google Scholar
  27. 34.
    Vgl. Cornes, Sandler (1986), S. 3–7.Google Scholar
  28. 35.
    Vgl. zu den hier gewählten Begriffsbestimmungen Cornes, Sandler (1986), S. 6; Romer (1990), ! S73f; Stolpe (1995), S. 15.Google Scholar
  29. 36.
    Klodt (1995), S. 5. Statt des Begriffs der ‘Nicht-Rivalität’ wird von David (1993) der Begriff der ‘infinite expansibility’ ins Gespräch gebracht. Vgl. auch Dasgupta, David (1994), S. 493.Google Scholar
  30. 37.
    Vgl. Romer (1990), S. S74.; Stolpe (1995), S. 16. Hinweise auf die substantiellen externen Effekte der Grundlagenforschung findet man bereits bei Nelson (1959), S. 302.Google Scholar
  31. 38.
    Vgl. Brockhoff (1994), S. 71.Google Scholar
  32. 39.
    Darauf wird vielfach hingewiesen. Vgl. z.B. Arrow (1962), S. 609 ff.; Levin et al. (1987), S. 783; Brockhoff (1994), S. 71.Google Scholar
  33. 40.
    Vgl. Wild, Wittmann (1990), S. 21 f.Google Scholar
  34. 41.
    Vgl. Ernst (1996), S. 17; Wyatt, Bertin, Pavitt (1985), S. 200.Google Scholar
  35. 42.
    §9 PatG, Benkard (1988), S. 3.Google Scholar
  36. 43.
    §1 PatG, Benkard (1988), S. 1.Google Scholar
  37. 44.
    Vgl. § 16 PatG, Benkard (1988), S. 5.Google Scholar
  38. 45.
    Vgl. Albach (1994a), S. 422; Franke (1993), S. 307. Aus volkswirtschaftlicher Sicht wird daher die Frage einer optimalen Patentlaufzeit diskutiert, um eine Balance zwischen diesen Effekten zu finden. Vgl. z.B. Scherer (1972).Google Scholar
  39. 46.
    Vgl. Franke (1993), S. 307.Google Scholar
  40. 47.
    Vgl. Greif (1987), S. 193 ff. Patentinformationen stellen damit auch eine Informationsquelle bei der technologischen Konkurrenzanalyse dar. Vgl. Lange (1994), S. 123; Ernst (1996), S. 89 ff.Google Scholar
  41. 48.
    Vgl. Straubhaar (1994), S. 115.Google Scholar
  42. 49.
    Vgl. Wild, Wittmann (1990), S. 21Google Scholar
  43. 50.
    Vgl. Wild, Wittmann (1990), S. 22Google Scholar
  44. 51.
    Vgl. Wild, Wittmann (1990), S. 22Google Scholar
  45. 52.
    Vgl. Brockhoff (1994), S. 72.Google Scholar
  46. 53.
    Vgl. Brockhoff(1994), S. 72.Google Scholar
  47. 54.
    Nach Mansfield neigen Unternehmen nicht dazu, sich auf Geheimhaltung zu verlassen, wenn Patentschutz möglich ist. Vgl. Mansfield (1986), S. 180.Google Scholar
  48. 55.
    Levin et al. stellen in ihrer Befragung von 650 F&E-Managern fest, daβ bei Produkten Patentschutz als effektiveres Schutzinstrument eingeschätzt wird als Geheimhaltung, während bei Prozessen umgekehrt die Geheimhaltung effektiver eingeschätzt wird als Patentschutz. Vgl. Levin et al. (1987), S. 794.Google Scholar
  49. 56.
    Vgl. Kern, Schröder (1977), S. 67 f. Eine Diskussion der Alternativen ‘Patentschutz’ und ‘Geheimhaltung’ findet sich bei Noone (1978).Google Scholar
  50. 57.
    Vgl. Von Hippel (1987); Von Hippel (1988a), S. 76–92; Carter (1989); Schrader (1990); Schrader (1991); Schrader, Sattler (1993); Von Hippel, Schrader (1996).Google Scholar
  51. 58.
    Vgl. auch Weihermüller (1982), S. 15; Kriependorf (1989), Sp. 1323; Specht (1992), S. 621; Mordhorst (1994), S. 14.Google Scholar
  52. 59.
    Vgl. Kern, Schröder (1977), S. 79, zu einer Systematik der Lizenzarten.Google Scholar
  53. 60.
    Vgl. Kern, Schröder (1977), S. 77; Stumpf (1984), S. 12; Rübig (1985), S. 19.Google Scholar
  54. 61.
    Vgl. Kern, Schröder (1977), S. 79.Google Scholar
  55. 62.
    Vgl. Kriependorf (1989), Sp. 1335; Specht (1992), S. 621. Teilweise wird die finanzielle Gegenleistung sogar als Definitionsmerkmal der Lizenzierung herangezogen. Vgl. Clegg (1990), S. 248.Google Scholar
  56. 63.
    Weihermüller unterscheidet drei Formen der Pauschalgebühr: Pauschallizenz als einmalige Lizenzgebühr, periodische Pauschalgebühren, Abschlagszahlungen. Vgl. Weihermüller (1982), S. 121.Google Scholar
  57. 64.
    Vgl. Bidault(1989), S. 28.Google Scholar
  58. 65.
    Vgl. Mordhorst (1994), S. 271. Macho-Stadler et al. (1996) stellen fest, daβ variable Zahlungen (royalties) in Verträgen zu Know-how-Lizenzen besonders wichtig sind.Google Scholar
  59. 66.
    Vgl. Mordhorst (1994), S. 277–281.Google Scholar
  60. 67.
    Vgl. hierzu auch Weihermüller (1982), S. 132 f.Google Scholar
  61. 68.
    Vgl. hierzu auch Wöller (1968), S. 164; Weihermüller (1982), S. 133 f.Google Scholar
  62. 69.
    Vgl. hierzu auch Schultz (1980), S. 213; Weihermüller (1982), S. 135–137.Google Scholar
  63. 70.
    Vgl. Mordhorst (1994), S. 281–289.Google Scholar
  64. 71.
    Vgl. EIRMA (1978), S. 10; Schulte (1971), S. 96.Google Scholar
  65. 72.
    Vgl. Mordhorst (1994), S. 283.Google Scholar
  66. 73.
    Bei ungleichen Werteinschätzungen für die Lizenzen können Ausgleichszahlungen zwischen Tauschpartnern auftreten. Vgl. Lovell (1968), S. 7.Google Scholar
  67. 74.
    Vgl. Bidault (1989), S. 30. In einer empirischen Untersuchung rindet Mordhorst, daβ die Häufigkeit von Lizenzaustauschverträgen mit der Unternehmensgröβe ansteigt. Dies läβt sich auf die gröβere Wissensbasis von Groβunternehmen und damit auf das gröβere Wissensangebot als Gegenleistung zurückfuhren. Vgl. Mordhorst (1994), S. 284 und 331.Google Scholar
  68. 75.
    Vgl. z.B. Möbius, Seusing, Ahnefeld (1976), S. 30; Gedenk (1987), S. 175; Bidault (1989), S. 30.Google Scholar
  69. 76.
    Vgl. Dauner (1984), S. 22.Google Scholar
  70. 77.
    Vgl. Kowalski (1980), S. 307. Vgl. Wiede (1970), S. 328, zu kartellrechtlichen Bedenken bei derartigen Vereinbarungen.Google Scholar
  71. 78.
    Vgl. Ahlert (1988), S. 276.Google Scholar
  72. 79.
    Vgl. Mordhorst (1994), S. 289.Google Scholar
  73. 80.
    Lovell(1969), S. 50.Google Scholar
  74. 81.
    Vgl. Von Hippel, Schrader (1996), S. 209.Google Scholar
  75. 82.
    Vgl. Von Hippel (1988b), S. 60.Google Scholar
  76. 83.
    Von Hippel (1987), S. 291.Google Scholar
  77. 84.
    Vgl. Von Hippel, Schrader (1996), S. 209.Google Scholar
  78. 85.
    Vgl. Von Hippel (1987), S. 292.Google Scholar
  79. 86.
    Vgl. Schrader (1990), S. 152 f.Google Scholar
  80. 87.
    Vgl. Schrader (1990), S. 151 f.Google Scholar
  81. 88.
    Welche Gründe dies sein können, wird in Abschnitt 2.5 betrachtet.Google Scholar
  82. 89.
    Auf mögliche negative Auswirkungen der externen Wissensverwertung wird in Abschnitt 2.6 eingegangen.Google Scholar
  83. 90.
    Vgl. Brockhoff (1994), S. 50 f., S. 112.Google Scholar
  84. 91.
    So auch Ford (1988), S. 93: „It must be emphasized that exploitation methods are not ‘either-or’ decisions“. Vielmehr muβ man ‘externe Verwertung’ und ‘ausschlieβlich interne Verwertung’ als sich gegenseitig ausschlieβende Alternativen ansehen.Google Scholar
  85. 92.
    Ein tatsächliches ‘Verschwinden’ des technologischen Wissens ist am ehesten bei einem Personaltransfer vorstellbar, bei dem das Wissen des menschlichen Wissensträgers nicht dokumentiert ist.Google Scholar
  86. 93.
    Vgl. Ford, Ryan (1981), S. 117; auch Ford (1985), S. 104; Ford (1988), S. 93.Google Scholar
  87. 94.
    Vgl. Mittag (1985), S. 117.Google Scholar
  88. 95.
    Vgl. Mittag (1985), S. 117; Weihermüller (1982), S. 45.Google Scholar
  89. 96.
    Vgl. Rübig (1985), S. 50.Google Scholar
  90. 97.
    Vgl. z.B. Meffert, Althans (1982), S. 25 ff.; Mittag (1985), S. 92 ff.; Meissner (1988), S. 47 ff.Google Scholar
  91. 98.
    Greipl und Täger stellen in ihrer Untersuchung von Unternehmen der Elektrotechnik und des Maschinenbaus fest, daβ die Lizenzvergabe in starkem Maβe auslandsorientiert erfolgt. Vgl. Greipl, Täger (1982), S. 105. Vgl. Vickery (1988) zu einem überblick über internationale Lizenzierungen. Die Lizenzvergabe wird im Zusammenhang mit der Erschlieβung von ausländischen Märkten zwischen den Alternativen Export und Direktinvestition eingestuft. Vgl. Meffert, Althans (1982), S. 25 f.; Grützmacher, Schmidt-Cotta, Laier (1985), S. 12; Meissner (1988), S. 47.Google Scholar
  92. 99.
    Diese Auffassung findet sich auch bei Mittag, der die Ziele der Lizenzvergabe im Zusammenhang mit der Internationalisierung des Unternehmens unter absatzpolitische „Zielsetzungen ohne Beziehung zum Produktmarketing“ (Mittag (1985), S. 122) einordnet.Google Scholar
  93. 100.
    Mittag (1985), S. 124.Google Scholar
  94. 101.
    vgi von Hippel (1987), S. 291, und Abschnitt 2.4.2 für weitere Literaturangaben.Google Scholar
  95. 102.
    Vgl. Schrader (1990), S. 154; Brockhoff (1995a), S. 31.Google Scholar
  96. 103.
    vgl. Von Hippel (1987), S. 292. Eggers identifiziert inputorientierte Funktionen der Forschung in Unternehmen, die z.T. darin bestehen, daβ Wissenschaftler durch die eigene Forschung den Zutritt zu Netzwerken erlangen, in denen sie neue Erkenntnisse mit anderen Forschern austauschen können. Vgl. Eggers (1997), S. 22–25 und 34. McMillan, Klavans, Hamilton (1995), S. 411 ff., weisen auf die Gefahr hin, daβ ein Unternehmen von der ‘scientific Community’ aus dem Informationsnetzwerk ausgeschlossen werden kann, wenn es kein eigenes Wissen abgibt.Google Scholar
  97. 104.
    Zum Kooperationsbegriff vgl. z.B. Rotering (1990), S. 41; Rüdiger (1998), S. 26.Google Scholar
  98. 105.
    Perez-Castrillo und Sandonis untersuchen modelltheoretisch verschiedene Vertragsformen und ihre Anreizwirkung zur Offenlegung von Wissen in F&E-Kooperationen. Vgl. Perez-Castrillo, Sandonis (1996). Vgl. Malueg, Tsutsui (1996) zu einem Modell, bei dem zwei Cournot-Duopolisten von einem Informationsaustausch über die Steigung der Nachfragekurve profitieren können.Google Scholar
  99. 106.
    Im Zusammenhang mit Informationsübertragung stellt Macdonald fest: „In practice, information flow is not either formal or informal; the two co-exist, sometimes intersect and may even combine.“ Macdonald (1996), S. 3.Google Scholar
  100. 107.
    Vgl. Grefermann, Röthlingshöfer (1974), S. 78; Telesio (1979), S. 52.Google Scholar
  101. 108.
    yon Hippel prägt den Begriff des ‘know-how trading network’ im Kontext des informalen Wissenshandels. Vgl. Von Hippel (1987), S. 291. Wissenshandels-Netzwerke sind jedoch auch bei formalem Handel von Bedeutung.Google Scholar
  102. 109.
    Vgl. Katz, Shapiro (1985a), S. 424.Google Scholar
  103. 110.
    Conner (1995), S. 210.Google Scholar
  104. 111.
    Vgl. Conner (1995), S. 210; Katz, Shapiro (1985a), S. 424. Lehr weist daraufhin, daβ insbesondere im Bereich der Informationstechnologie Kompatibilität-Standards immer wichtiger werden. Vgl. Lehr (1996).Google Scholar
  105. 112.
    Vgl. auch für weitere Beispiele Conner (1995), S. 210; Katz, Shapiro (1985a), S. 424; Katz, Shapiro (1986a), S. 823. Conner und Rumelt zeigen, daβ verstärkte Schutzmaβnahmen im Software-Bereich sowohl den Software-Hersteller als auch den Software-Käufer schaden können. Der Effekt beruht darauf, daβ einige potentielle ‘Software-Piraten’ das Produkt bei den verstärkten Schutzmaβnahmen nicht erwerben und sich damit die gesamte Zahl der Software-Nutzer reduziert. Vgl. Conner, Rumelt (1991), S. 136.Google Scholar
  106. 113.
    So kann die Durchsetzung des vom Unternehmen JVC (Victor Company of Japan) entwickelten ‘Video Home System (VHS)’ — Standards teilweise auf die umfangreiche Lizenzvergabe durch JVC zurückgeführt werden. Das Videorecorder — Geschäft von JVC profitierte stark von dem aufkommenden Boom im Videogeschäft und wurde zur dominanten Umsatzquelle von JVC Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre. Vgl. Rosenbloom, Cusumano (1987), S. 64, 75. Besen und Farrell sehen eine wesentliche wettbewerbsstragische Frage darin, ob ein Unternehmen die Kompatibilität sucht (und damit innerhalb eines Standards konkurriert) oder die Kompatibilität ablehnt (und sich damit auf eine Konkurrenz zwischen Standards einläβt). Vgl. Besen, Farrell (1994), S. 117 f.Google Scholar
  107. 114.
    Vgl. Farrell, Saloner (1986), S. 942. Der von einer groβen Verbreitung der alten Technologie (‘installed base’) ausgehende lähmende Effekt hinsichtlich der Ausbreitung der neuen Technologie wird von Farrell und Saloner als ‘excess inertia’ bezeichnet. Farrell, Saloner (1986), S. 940.Google Scholar
  108. 115.
    Vgl. Mittag (1985), S. 107.Google Scholar
  109. 116.
    Vgl. Weihermüller (1982), S. 50; Mittag (1985), S. 104.Google Scholar
  110. 117.
    Mittag weist daraufhin, daβ durch die externe Verwertung andere Unternehmen in andere Marktsegmente gelenkt werden können, so daβ eine Differenzierung der Unternehmen eintritt. Vgl. Mittag (1985), S. 108.Google Scholar
  111. 118.
    So zeigt Gallini, daβ es für ein im Markt etabliertes Unternehmen sinnvoll sein kann, Lizenzen an einen Rivalen zu vergeben, um dadurch die Anstrengungen des Konkurrenten zu bremsen, an einer möglicherweise besseren Technologie zu arbeiten. Vgl. Gallini (1984), S. 931. Dieses Argument findet sich auch bei Gold (1975), S. 28.Google Scholar
  112. 119.
    Vgl. Bragg, Lowe (1989), S. 10.Google Scholar
  113. 120.
    Vgl. Mittag (1985), S. 113.Google Scholar
  114. 121.
    Vgl. Mittag (1985), S. 111.Google Scholar
  115. 122.
    Bamberger, Wrona (1996), S. 131. Vgl. auch Barney (1991).Google Scholar
  116. 123.
    Vgl. Bamberger, Wrona (1996), S. 132, und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  117. 124.
    Dem Ressourcenansatz gegenüber äuβert sich Porter (1991) kritisch, da er eine zu stark nach innen gerichtete Sichtweise für problematisch ansieht. Vgl. Porter (1991), S. 108.Google Scholar
  118. 125.
    Vgl. Porter (1985), S. 11 ff.Google Scholar
  119. 126.
    Vgl Porter (1985)? s 169; Fieming (1991), S. 38.Google Scholar
  120. 127.
    Vgl. Prahalad, Hamel (1990); Hamel, Prahalad (1994), insbesondere S. 243–259.Google Scholar
  121. 128.
    Hamel, Prahalad (1994), S. 219.Google Scholar
  122. 129.
    Vgl. Hamel, Prahalad (1994), S. 244.Google Scholar
  123. 130.
    Prahalad, Hamel (1990), S. 81.Google Scholar
  124. 131.
    Prahalad, Hamel (1990), S. 84.Google Scholar
  125. 132.
    So stellen Caves, Crookell und Killing fest, daβ Unternehmen einer Lizenzvergabe ihrer Kerntechnologien sehr ablehnend gegenüberstehen. Vgl. Caves, Crookell, Killing (1983).Google Scholar
  126. 133.
    Vgl. Brockhoff (1996), S. 178.Google Scholar
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    Albach (1994b), S. 16.Google Scholar
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    Vgl. z.B. Schröder (1990), S. 2; Täger, Uhlmann (1984), S. 93; Gerybadze (1982), S. 79.Google Scholar
  129. 136.
    Vgl Wyatt Bertin Pavitt (1985), S. 199.Google Scholar
  130. 137.
    Carter bezeichnet diesen negativen Aspekt der Wissensüberlassung im Kontext des ‘informal know-how trading’ als „competitive backlash“ (Carter (1989), S. 158).Google Scholar
  131. 138.
    Vgl. Ebers, Gotsch (1995), S. 208.Google Scholar
  132. 139.
    Vgl. Ebers, Gotsch (1995), S. 208.Google Scholar
  133. 140.
    Vgl. Picot (1982), S. 270.Google Scholar
  134. 141.
    Vgl. Schneider, Zieringer (1991), S. 54. Williamson unterscheidet drei wesentliche Charakteristika einer Transaktion, die die Höhe der Transaktionskosten beeinflussen: transaktionsspezifische Investitionen, mit der Transaktion verbundene Unsicherheit, Häufigkeit der Transaktion. Vgl. Williamson (1985), S. 52 ff.; Williamson (1991), S. 281 ff. Bezüglich des Marktes für technologisches Wissen sieht Tisdell vier Hauptursachen für die Entstehung von Transaktionskosten: Geringe Zahl von potentiellen Käufern und/oder Verkäufern; Neuheit und Komplexität des technologischen Wissens; Unsicherheit über Qualität und Nützlichkeit des Wissens; Schwierigkeiten in der Kontrolle der Wissensnutzung. Vgl. Tisdell (1994), S. 7 f. Hier wird der Struktur von Picot (1982) und Schneider, Zieringer (1991) gefolgt, da diese von Williamson nicht allzu weit entfernt ist, jedoch anstelle der hinsichtlich der externen Wissensverwertung weniger bedeutsam erscheinenden transaktionsspezifischen Investitionen die Unternehmensspezifität des Transaktionsobjektes in den Vordergrund stellt.Google Scholar
  135. 142.
    Brockhoff weist darauf hin, daβ es sinnvoll sein kann, über die grob definierten Kosteneinfluβdimensionen hinaus die spezielleren dahinterstehenden unabhängigen Variablen zu betrachten. Vgl. Brockhoff (1992), S. 522.Google Scholar
  136. 143.
    Bei Picot (1982) wird die erste Einfluβgröβe nicht mit ‘Unternehmensspezifität’ sondern mit ‘Mehrdeutigkeit der Transaktionssituation’ bezeichnet, wobei auch bei Picot bei dieser Einfluβgröβe „Spezialitäten des Transaktionsobjektes“ (Picot (1982), S. 271) eine Rolle spielen.Google Scholar
  137. 144.
    Vgl. Picot, Schneider, Laub (1989), S. 362.Google Scholar
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    Vgl. Williamson(1975), S. 26 ff.Google Scholar
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    Vgl. Schneider, Zieringer (1991), S. 52, 60 f.; Picot (1982), S. 271.Google Scholar
  140. 147.
    Dies liegt darin begründet, daβ ein Käufer bei Unsicherheit über die Qualität nicht mehr als den erwarteten Wert des Wissens bezahlen wollen würde. Dieser Wert liegt allerdings unter dem Wert des guten Wissens, so daβ der Verkäufer des guten Wissens nicht bereit sein wird, sein Wissen unter Wert zu verkaufen. Vgl. Akerlof (1970), S. 489 f.Google Scholar
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    Vgl. Varian (1991), S. 573.Google Scholar
  142. 149.
    So stellen Narin, Noma, Perry (1987) und Narin, Olivastro (1988) fest, daβ eine hohe Zitierhäufigkeit von Patenten als Indikator für den wirtschaftlichen Erfolg der dahinter stehenden Produkte und die Forschungsleistung aufgefaβt werden kann. Vgl. Narin, Noma, Perry (1987), S. 145; Narin, Olivastro (1988), S. 475. Einen überblick über Kennzahlen zur Patentqualität gibt Ernst (1996), S. 50 ff.Google Scholar
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    Vgl. Arrow (1971), S. 152.Google Scholar
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    Vgl. Schneider, Zieringer (1991), S. 69.Google Scholar
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    Vgl. Schneider, Zieringer (1991), S. 54.Google Scholar
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    Vgl. Schneider, Zieringer (1991), S. 54.Google Scholar
  150. 157.
    Eickhof(1986), S.471.Google Scholar
  151. 158.
    Vgl. Eickhof (1986), S.471. Auch in dem Bereich des Innovationsmanagements sind neben ökonomischen weitere Einfluβgröβen zu berücksichtigen. Im Zusammenhang mit Widerständen gegen Innovationen weist Hauschildt auf die Bedeutung anderer Einflüsse hin, „... die nicht nur der Welt ökonomischer Kalküle entstammen.“ Hauschildt (1997), S. 135. Eine Untersuchung der Einstellung von Mitarbeitern gegenüber neuer Technologie findet sich bei Haddad (1996). Harrigan (1984) und Gates (1989) weisen auf die Bedeutung der Einstellung von Managern bei technologischen Kooperationen zwischenGoogle Scholar
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    Unternehmen hin. Vgl. zum Begriff der ‘Einstellung’ Rosch, Frey (1987), S. 296 f.; Thomas (1991), S. 133 ff.; Staehle (1994), S. 162.Google Scholar
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    Stachow (1978), S. 88.Google Scholar
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    Stachow (1978), S. 88.Google Scholar
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    Mittag (1985), S. 7.Google Scholar
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    Ygj Milgrom, Roberts (1992), S. 309. Die Isolation liegt in der fehlenden Kompatibilität zum Industriestandard begründet: „... America’s Apple and Japan’s NEC, but they are stuck in the slow-growing niche for PCs that are incompatible with the IBM-based industry Standard.“ o.V. (1993), S. 63.Google Scholar
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    Harvard Business School (1994), S. 12. Rebello berichtet, daβ Apple Computer groβe Anstrengungen unternommen hat, Imitationen zu vermeiden: „... it has enjoyed the luxury of being the only Provider of Macintosh technology ... It is a luxury Apple has guarded ferociously, with 90 patents on its various Macs and a contingent of lawyers.“ Rebello (1993), S. 28.Google Scholar
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  163. 170.
    Diese Information entstammt einem Vortrag von Dr. F. Scherer (ehemaliger Managing Director der Rank Xerox Corporation in Deutschland und Frankreich) am 11. November 1997 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zum Thema ‘Innovationsmanagement am Beispiel der Rank Xerox Corporation’.Google Scholar
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    Port (1997), S. 60.Google Scholar
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    Eine Auflistung potentieller Gründe für externen Wissenserwerb findet sich bei Sen, Rubenstein (1989), S. 124. Vgl. auch Marcy (1979), S. 19.Google Scholar
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  174. 181.
    Es sei hier auf die Studien von Schneider, Zieringer (1991) und Hermes (1995) verwiesen.Google Scholar
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    Vgl. Hermes (1995), S. 143.Google Scholar
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    Vgl. Hermes (1995), S. 182.Google Scholar
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    Hermes (1995), S. 209 f.Google Scholar
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    Kanter (1983), S. 269; Allen (1967), S. 31.Google Scholar
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    Kanter (1983), S. 269.Google Scholar
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    Vgl. Albach (1994a), S. 153. Ahnlich auch Dinneen: „This ‘not-invented-here’ Syndrome is a strong phenomenon in the United States. It appears to be less strong in Japan.“ Dinneen (1988), S. 33.Google Scholar
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    Vgl. Mehrwald (1998). Zum NIH-Syndrom im inter-organisationalen Technologietransfer-Prozeβ vgl. auch Mehrwald (1996).Google Scholar
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    Laden (1996), S. 10. Hier wird die Bezeichnung „Buy In — Syndrom“ dem Begriff „Not Invented There — Syndrom“ vorgezogen, da er unmittelbar eingängiger erscheint. Aufgrund der geringen Verbreitung des Begriffes „Not Invented There — Syndrom“ kann nicht davon ausgegangen werden, daβ der inhaltliche Hintergrund des Begriffes sofort erkennbar ist.Google Scholar
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