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Lösungskonzept zur Bestimmung währungsrisikoorientierter Realgüterpreisobergrenzen

  • Alexander Baumeister
Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Grundlage der Entscheidungsfindung ist der risikobehaftete Endvermögenswert, der sich aus dem Wert sämtlicher Währungsexposures in der Zielwährung zum Ende des Planungszeitraums ergibt. Aufgrund des einperiodigen Betrachtungszeitraums mit dem Entscheidungszeitpunkt t = 0, in dem über Absicherungsmaßnahmen sowie die Währungsstruktur noch disponibler Zahlungen zu entscheiden ist, sind Festlegungen über den Zahlungsanfall zu treffen, der annahmegemäß zum Periodenbeginn oder -ende erfolgt. Da im Grundmodell neben dem Währungsrisiko keine weiteren Risikofaktoren betrachtet werden, können die Netto-Exposures in den einzelnen Währungen als sicher angenommen werden. Für Währungsexposures in t = 0 läßt sich damit durch eine im Grundmodell als sicher angenommene Wertentwicklung von Finanzmarktgeschäften der währungsspezifische Wert zum Periodenende angeben. So sind z. B. nicht verzinsliche Währungsexposures wie Kassenbestände mit einer Wertentwicklung von Null nach t = 1 zu überführen. Da für die Kennzeichnung des Prinzips einer währungsrisikoorientierten Preisgrenzenbestimmung lediglich die jeweiligen Netto-Exposures zum Periodenende entscheidend sind, wird im weiteren zumeist auf diese aggregierten Größen abgestellt. Selbstverständlich können hinter jedem Währungs-Netto-Exposure zahlreiche verschiedene Plus- und Minus-Positionen in dieser Währung stehen. Deren explizite Modellierung wird allerdings erst bei einer Erweiterung des Grundbeispiels etwa um risikobehaftete Finanzmarktkonditionen relevant, da dann unterschiedliche Risikoverbundeffekte zwischen Währungsrisiko und z. B. den währungsspezifischen Anlagerenditen erwartet werden können. Im vorliegenden Fall stellt jedoch jede Währung eine homogene Risikoklasse dar.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Alexander Baumeister

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