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Definitorische Präzisierungen

  • Alexander Georgi
Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Die Festlegung einheitlicher Definitionen ist eine Voraussetzung für sachliche Diskussionen und fundierte Forschung, so daß Wörter allgemeingültig gebraucht werden können.141 Da es bisher in der Immobilienökonomie nur ansatzweise zu Definitionsbildungen gekommen ist und Definitionen insbesondere bei der Formulierung wissenschaftlicher Aussagen eine große Bedeutung besitzen, sind die Herausarbeitung eines zweckmäßigen immobilienökonomischen Fachvokabulars sowie die Entwicklung einer Arbeitsdefinition wesentlicher Gegenstand des vierten Kapitels und damit eine erforderliche Basis für die folgenden Kapitel dieser Arbeit.

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Literatur

  1. 141.
    Zur Notwendigkeit der Definitionsbildung in der Wissenschaft - wie den Problemen Mehrdeutigkeit, Inkonsistenz und Vagheit (d. h. Unschärfe) - vgl. Bode, J.. 1997, S. 450–451 sowie weitere dort genannte Quellen.Google Scholar
  2. 142.
    Hüttner, M. (1997), S. t.Google Scholar
  3. 143.
    Böhler, H. (1992), S. 17.Google Scholar
  4. 144.
    Vgl. Hüttner, M. (1997), S. 1.Google Scholar
  5. 145.
    Holbrook, M. (1987), S. 214. Zur Bestimmung des Begriffs „Markt“ siehe auch Corsten, H. (2000), S. 613–614, Franke, J. (1992), S. 5, Thommen, J. P. (1999), S. 350–351, Preißner, A. (1999) S. 8 und Hache, E. (1994), S. 14. Zur Erläuterung des Begriffs „Forschung” siehe auch Bellinger, B. (1988), S. 2. Der Begriff des „Marketing“ wird auch bei Olbrich, R. (2001), S. 1, Thommen, J. P. (1999), S. 348, Bruhn, M. (2001), S. 14, Meffert, H. (1997), S. B. Benkenstein, M. (1997), S. 17, Bagozzi, R. (2000), S. 5–6 und Hache, E. (1994), S. 13 besprochen. Vgl. zu dem Begriff„Marktforschung” auch Bellinger B. (1988), S. 99–103.Google Scholar
  6. 146.
    Vgl. Falk, B. (1996a), S. 431.Google Scholar
  7. 147.
    Vgl. Isenhöfer, B. und Väth, A. (1998), S. 376.Google Scholar
  8. 148.
    Nach Isenhöfer, B. und Väth, A. (1998), S. 361 ist für den Eigennutzer das Kaufpreisniveau von zentraler Bedeutung, während der Kapitalanleger die zu erzielende Rendite zu optimieren versucht. Schließlich beurteilt der Mieter das Mietpreisniveau inklusive der Nebenkosten in Bezug auf die Objektqualität sowie den individuellen Objektnutzen.Google Scholar
  9. 149.
    Die Vorteile von aggregierten Marktanalysen liegen in der Ermöglichung eines schnellen Marktüberblicks durch eine vergleichsweise einfache Erstellung. Vgl. hierzu Isenhöfer, B. und Väth, A. (1998), S. 364.Google Scholar
  10. 150.
    Wie in dem Kapitel 3.2.3 ausgeführt, werden in dieser Arbeit die Nutzungsformen Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Freizeit und sonstiges unterschieden.Google Scholar
  11. 151.
    So können beispielsweise Wohnimmobilien in sachlicher Hinsicht in Eigentumswohnungen, Ein-und Zweifamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser sowie sonstige Typen wie Luxusvillen und Ferienhäuser unterschieden werden. Vgl. hierzu Isenhöfer, B. und Väth, A. (1998), S. 362–363.Google Scholar
  12. 152.
    Vgl. Isenhöfer, B. und Väth, A. (1998), S. 362–363.Google Scholar
  13. 153.
    Vgl. Falk, B. (1996a), S. 431–432.Google Scholar
  14. 154.
    Die nachfolgenden Faktoren haben Einfluß auf die Entscheidung der Nachfrager: Konjunkturentwicklung, Bevölkerungsstruktur und -entwicklung, Beschäftigungsstruktur und -entwicklung, Auslastung und Auftragssituation, Geldwertstabilität, Realeinkommen und Sparverhalten, Zukunftserwartungen der Nutzer, wirtschaftliche Entwicklung der Nutzer, Steuergesetzgebung und -rechtsprechung, Subventionspolitik (insbesondere im Wohnungsmarkt) sowie Finanzierungskonditionen und -möglichkeiten. Vgl. Isenhöfer, B. und Väth, A. (1998), S. 367.Google Scholar
  15. 155.
    Vgl. Falk, B. (1996a), S. 432.Google Scholar
  16. 156.
    Vgl. Isenhöfer, B. und Väth, A. (1998). S. 370–372.Google Scholar
  17. 157.
    Vgl. Muncke, G. (1996), S. 154.Google Scholar
  18. 158.
    Der Begriff des „Standorts“ wird in dieser Arbeit in Anlehnung an Falk als „der geografische Ort definiert, an dem die Immobilie situiert ist.” Falk, B. (1996), S. 572. Muncke, G. (1996), S. 106.Google Scholar
  19. 159.
    Vgl. Muncke, G. (1996), S. 111, 154.Google Scholar
  20. 160.
    Während zum einen für die Nutzungsmöglichkeit Wohnen eher eine ruhiger und wenig frequentierter Standort bevorzugt wird, präferieren die Nutzer von Einzelhandelsflächen speziell hohe Passantenfrequenzen. Ein Standort kann daher in Bezug auf die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten äußerst unterschiedliche Nutzen stiften.Google Scholar
  21. 161.
    Vgl. Falk, B. (1996a), S. 571.Google Scholar
  22. 162.
    Vgl. Muncke, G. (1996), S. 116.Google Scholar
  23. 163.
    Vgl. hierzu Kapitel 4.3.2.Google Scholar
  24. 164.
    Vgl. Falk, B. (1996a), S. 572.Google Scholar
  25. 165.
    Es ergeben sich große Unterschiede zwischen den Nutzungsarten Einzelhandels-, Büro-, Hotel-sowie Wohnimmobilien. Bei der Nutzungsart Einzelhandel sind beispielsweise wiederum die Einzelhandelsnahversorgung von einem Factory-Outlet-Center deutlich abzugrenzen.Google Scholar
  26. 166.
    Vgl. Isenhöfer, B. und Vâth, A. (1998), S. 347–350.Google Scholar
  27. 167.
    Vgl. Grabow, B.; Henckel, D. und Hollbach-Grömig, B. (1995), S. 14–15 und 27.Google Scholar
  28. 168.
    In dieser Untersuchung wurden die Standortfaktoren folgendermaßen definiert (S. 14): a) Sie haben für die Betriebs-oder Unternehmenstätigkeit direkte Auswirkungen, sind aber dadurch gekennzeichnet, daß sie entweder schwer meßbar sind oder Fakten durch Einschätzungen überlagert oder ersetzt werden, oder b) sie haben für die Betriebs-oder Unternehmenstätigkeit keine oder nur wenig direkte Auswirkungen, sind aber für die Beschäftigten oder Entscheider relevant.Google Scholar
  29. 169.
    Vgl. Isenhöfer, B. und Väth, A. (1998), S. 353–359.Google Scholar
  30. 169.
    Vgl. Falk, B. (1996a), S. 478–479.Google Scholar
  31. 170.
    Vgl. Krischke, M. und Lausberg. C. (1998), S. 13–15 bzw. Lausberg, C. (1998), S. 14 und 19.Google Scholar
  32. 171.
    Vgl. Thomas, M./ Leopoldsberger, G. und Walbröhl, V. (1998), S. 385. § 194 BauGB: „Der Verkehrswert wird durch den Preis bestimmt, der in dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstands der Wertermittlung ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre.“Google Scholar
  33. 172.
    § 12 Abs. 1 HBG: „Der bei der Beleihung angenommene Wert des Grundstücks darf den durch sorgfältige Ermittlung festgestellten Verkaufswert nicht übersteigen. Bei der Feststellung dieses Wertes sind nur die dauernden Eigenschaften des Grundstücks und der Ertrag zu berücksichtigen, welchen das Grundstück bei ordnungsgemäßer Wirtschaft jedem Besitzer nachhaltig gewähren kann.“Google Scholar
  34. 173.
    Vgl. Thomas, M. Leopoldsberger, G. und Walbröhl, V. (1998), S. 386–388.Google Scholar
  35. 174.
    Vgl. Thomas, M.; Leopoldsberger, G. und Walbröhl, V. (1998), S. 392.Google Scholar
  36. 176.
    Vgl. Kleiber, W.; Simon, J. und Weyers, G. (1998).Google Scholar
  37. 177.
    Vgl. Sprengnetter, H. O. (1998).Google Scholar
  38. 178.
    Vgl. Simon, J. (1993).Google Scholar
  39. 179.
    Vgl. Pohnert, F. (1992).Google Scholar
  40. 180.
    Vgl. beispielsweise RICS - The Royal Institution of Chartered Surveyors - (1997).Google Scholar
  41. 181.
    In dem Kapitel 5.1.1 werden die Träger des Immobilienmarkt-Research dargestellt, welche das Immobilienmarkt-Research aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten.Google Scholar
  42. 182.
    Vgl. Falk, B. (1996a), S. 433.Google Scholar
  43. 183.
    Unter Shopping-Center wird eine räumliche Kumulation von verschiedenen Einzelhandelsunternehmungen i. d. R. in einem Gebäude verstanden.Google Scholar
  44. 184.
    Vgl. Falk, B. (1996b), S. 43.Google Scholar
  45. 185.
    Vgl. zu dem Begriff „Marketing in der lmmobilienwirtschafY’: Falk, B. (1996), S. 429–430.Google Scholar
  46. 186.
    Vgl. zu dem Begriff „Immobilien-Marketing“: Falk, B. (1997), S. 30–31.Google Scholar
  47. 187.
    Die Begriffe „Immobilienmarkt-Research“ und „Immobilienmarktforschung” werden in dieser Arbeit synonym verwendet.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Alexander Georgi

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