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Besonderheiten des Immobilienmarktes

  • Alexander Georgi
Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Die Veränderung vom Verkäufer- zum Käufermarkt104 vollzog sich auf dem Wohnungsmarkt in der Bundesrepublik Deutschland erst sehr viel später als an den anderen Märkten. Es wurden erst zu Beginn der 1980er Jahre zunehmende Leerstände im Mietwohnungsbestand registriert. Schnell wurde bemerkt, daß sich die in der allgemeinen Marketingliteratur aufgezeigten Methoden und Instrumente aufgrund der Besonderheiten des Wohnungsmarktes nur bedingt auf diesen übertragen lassen.105

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Literatur

  1. 104.
    Absatzmärkte können in Käufer-und Verkäufermärkte unterschieden werden. Bei Verkäufermärkten ist die Nachfrage größer als das Angebot, es besteht somit ein Nachfrageüberhang. Beschaffung bzw. Produktion stellen den Engpaßbereich des Unternehmens dar, so daß langfristig das Primat der Beschaffung bzw. Produktion verfolgt werden muß. Bei Käufermärkten ist die Situation umgekehrt. Vgl. hierzu Peters, (1994), S. 132–133.Google Scholar
  2. 105.
    Murfeld, E. (1995), S. 444.Google Scholar
  3. 106.
    Durch Elastizitäten wird die Abhängigkeit zwischen zwei Variablen gemessen. Durch die Bestimmung von Elastizitäten wird ermittelt, wie sich eine abhängige Variable (y) ändert, wenn eine mit ihr funktional verbundene unabhängige Variable (x) variiert. Es erweist sich als zweckmäßig, die relativen Änderungen der Variablen zu betrachten. Ein Quotient aus derart gebildeten relativen Veränderungen wird als Elastizität bezeichnet. Vgl. hierzu auch Woll, A. (1996), S. 162–164. Eine kurzfristig absolut unelastische Angebotsfunktion bedeutet demnach. daß selbst bei großen prozentualen Preisveränderungen kurzfristig keine Mengenveränderung induziert wird.Google Scholar
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    Vgl. Kühne-Büning, L. (1994), S. 10.Google Scholar
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    Vgl. zu den Eingriffen des Staates in den Wohnungsmarkt: Falk, B. (1996a), S. 670–671. So bestehen die wesentlichsten Eingriffe in den Bereichen Mietrecht (Mietpreisregulierung, Kündigungsschutzrecht für Mieter), Steuerrecht (Subventionen), Wohnungsbauforderung und Wohngeld.Google Scholar
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    Speziell die großen Immobilienmakler und -consulter werden die Transparenz bei den gewerblichen Objekten weiter erhöhen.Google Scholar
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  17. Schon an dieser Stelle werden Risiken für die das Objekt finanzierende Bank deutlich. Es muß somit stets die Marktüblichkeit des Kaufpreises der zu finanzierenden Immobilie kritisch überprüft werden.Google Scholar
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    Vgl. Kühne-Büning, L. (1994), S. 135–138.Google Scholar
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    Vgl. Murfeld, 1995, S. 131. Siehe in diesem Zusammenhang auch §§ 5 Abs. 2 und 9 Abs. 1 BauGB sowie § I Abs. 1, 2 BauNVO.Google Scholar
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    Diese Einteilung verwendet die gif - Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V./ Society of Property Researchers Germany - in ihrer jährlich durchgeführten Büromarktanalyse. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß jede der acht grollen deutschen analysierten Städte individuelle, historisch gewachsene Strukturen und somit auch Standorte besitzt. Vgl. hierzu auch die folgende Fußnote.Google Scholar
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    Siehe zu dieser Problematik auch das Kapitel 5.6 2.4 sowie die Anlagen 3a, 3b und 3c.Google Scholar
  22. 129.
    Viele dieser Unternehmungen möchten daneben auch noch ihre Investitionsentscheidungen sowie die ihrer Kunden durch fundiertes Research begründen sowie absichern. Die Marktberichte dienen weiterhin auch als ein Instrument der Kundenbindung.Google Scholar
  23. 1110.
    Vgl. Schulte, K.-W. (1998), S. 24.Google Scholar
  24. 131.
    Vgl. insbesondere zu der Problematik und Definition von Factory Outlet Center: Beul, M. M. (1997), S. 43. 1112 Vgl. Franck, J. (1997), S. 8–18.Google Scholar
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    Als la-Lagen werden solche Immobilienstandorte verstanden, die für die Nutzer den maximalen Nutzen in Bezug auf eine Region darstellen.Google Scholar
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    Im Rahmen der Analyse von Hotels und Ferienimmobilien kann das Immobilienmarkt-Research beispielsweise Veränderungen von Übernachtungszahlen sowie Kaufkraftentwicklungen analysieren und Prognosen erstellen.Google Scholar
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    Vgl. Weyers, G. (1997a), S. 4–7 und Weyers, G. (1997b), S. 14–18. Nach diesen Quellen fallen unter den Begriff Seniorenimmobilien die folgenden Einrichtungen: Altenwohnungen (beschütztes und betreutes Wohnen), Altenheime, Altenwohnheime, Altenpflegeheime/Pflegeheime und Seniorenwohnstifte.Google Scholar
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    Vgl. Murfeld, E. (1995), S. 44–48Google Scholar
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    Vgl. Falk, B. (1996a), S. 587–589.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Alexander Georgi

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