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Einleitung

  • Alexander Georgi
Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Die Immobilie besitzt für private Anleger, institutionelle Investoren, Unternehmungen sowie für die öffentliche Hand eine erhebliche Bedeutung,1 was die folgenden vertiefenden Aussagen belegen.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. Schulte, K.-W. und Hupach, I. (1998), S. 5.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Januar 1999, S. 33–50. Das Immobilienvermögen der privaten Haushalte teilt sich in 4.552,4 Mrd. DM Gebäudewerte und 2.539,3 Mrd. DM Grundstückswerte auf. Im Gegensatz hierzu betrug der Bestand in Aktien nur vergleichsweise geringe 427 Mrd. DM sowie in Investmentzertifikaten 445,5 Mrd. DM. Das Bruttovermögen der privaten Haushalte beträgt nach Addition der Komponenten Immobilien-, Geld-und Gebrauchsvermögen insgesamt 13.885,1 Mrd. DM, so daß das Immobilienvermögen einen Anteil von 51,1% vom Bruttovermögen erreicht. Da bei dieser Berechnung der Besitz an unbebauten Grundstücken, betrieblich genutzten Immobilien oder Wohnungen in „sonstigen Gebäuden“ in diesen Zahlen nicht enthalten ist, muß der private Immobilienbesitz noch höher veranschlagt werden. Das Bonner Institut für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen schätzt das private Immobilienvermögen aller deutschen privaten Haushalte ebenso auf rund 7.000 Mrd. DM; vgl. hierzu: O.V. (1997a), S. I. Nach Utzig, S. (1996), S. 457 haben sich die Immobilienwerte der westdeutschen privaten Haushalte zwischen 1980 bis 1994 auf rund 5.400 Mrd. DM verdoppelt.Google Scholar
  3. 3.
    Ein Teil dieser Summe ist den privaten Haushalten als Eigentümern zuzurechnen. Vgl. hierzu Bone-Winkel (1996), S. 670–677.Google Scholar
  4. 4.
    Nach Süchting, J. und Paul, S. (1998), S. 201, besteht der Shareholder Value aus den zugeflossenen Dividenden sowie Kurgewinnen. Mit dem Blick auf den Shareholder Value sollte das aktionärsorientierte Management insbesondere die Maximierung des Kurswertes als wichtigste Komponente verfolgen. Es sind für die verschiedenen Geschäftsbereiche Strategien zu konzipieren und umzusetzen, um einen möglichst günstigen Einfluß auf die Kursentwicklung zu nehmen.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Schäfers, W. (1998), S. 822. Hierbei ist noch zu beachten, daß die aktuellen Verkehrswerte der Immobilien teilweise erheblich von den um Abschreibungen verminderten historischen Anschaffungs-und Herstellungskosten (Buchwerte) abweichen.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Statistisches Bundesamt (1995), S. 177.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. o.V. (1998a), S. 14.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. o.V. (1997b), S. 1050 und o.V. (1998b), S. 1048.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Februar 1999, S. 28*-29*. Die zitierte Bundesbankstatistik enthält keine Kredite der Auslandsfilialen und der Bausparkassen, aber Kredite an Bausparkassen.Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. Waldmann, K. (1998), S. 56.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. Pelzt, W. (1998), S. 47. Anzumerken ist bei dieser Berechnung jedoch, daß ein Leerstand von null Prozent nicht angestrebt werden kann, da dann die Mietpreise wieder sehr stark steigen würden. Bei Büromärkten werden Leerstände zwischen 3 und 5 Prozent als optimal angesehen. Durch diese Anmerkungen werden die genannten Summen relativiert.Google Scholar
  12. 12.
    Die „professionelle Immobilienfinanzierung-bezieht sich in dieser Arbeit auf die Finanzierung von Bauträgern, Projektentwicklern, sowie von im steuerrechtlichen Sinn „gewerblichen Grundstückshändlern“, sofern die Kreditvolumina oberhalb von 2 Mio. DM liegen. Das Segment ist deutlich von der Immobilienfinanzierung für private und nicht gewerbliche Immobilienkunden abgegrenzt.Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. Falk, M. und Stadelmeyer, A. (1994), S. 356–357.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. Oettle, K. (1996), S. 18–19. Vgl. zu Wandlungen der Wohnungswirtschaft in Ausbildung und Fachliteratur: Oettle, K. (1996), S. 18. 15 Vgl. Pelzt, W.(1996), S. 14.Google Scholar
  15. 10.
    Vgl. Berekoven, L., Eckert, W., und Ellenrieder, P. (1996).Google Scholar
  16. 17.
    Vgl. Böhler, H. (1992). 1e Vgl. Hüttner, M. (1997).Google Scholar
  17. 19.
    Vgl. Kamenz, U. (1997).Google Scholar
  18. 20.
    Vgl. Lehmeier, H. (1979).Google Scholar
  19. 21.
    Vgl. Rogge, H.-J. (1981).Google Scholar
  20. 22.
    Vgl. Weis, H. und Steinmetz, P. (1998).Google Scholar
  21. 23.
    Vgl. Churchill, G. (1995).Google Scholar
  22. 24.
    Vgl. Zikmund, W. (1997).Google Scholar
  23. 25.
    Vgl. Diaz, J., Black, R.T., Rabianski, J. (1996), S. 551–563. Alle drei Autoren forschen für die Georgia State University, Atlanta, Georgia.Google Scholar
  24. 26.
    Im Ergebnis wurden acht Journals einer „akademischen“ sowie 20 Journals einer „anwendungsorientierten” Gruppe zugeordnet. Das bedeutendste akademische Journal ist das „Real Estate Economics“, welches bis 1995 „Journal of Real Estate and Urban Economics Association” bezeichnet wurde. Unter den anwendungsorientierten Journals wurde das „Appraisal Journal“ mit deutlichem Abstand zum wichtigsten Werk erklärt.Google Scholar
  25. 27.
    Vgl. DiPasquale, D. und Wheaton, W. C. (1996). Vgl. Muth, R. und Goodman, A. (1989). Fallis, G. (1985).Google Scholar
  26. 28.
    Die Termini Immobilienmarkt-Research und Immobilien-Research werden in einigen Quellen synonym verwandt. Während sich das Immobilienmarkt-Research eher auf die Entwicklungen von Immobilienmärkten bezieht. verfolgt das Immobilien-Research eher die Marktforschung bezüglich der Objektarten.Google Scholar
  27. 30.
    Vgl. Schulte. K.-W. (1998).Google Scholar
  28. 31.
    Vgl. Falk, B. (1996a) und Falk, B. (1998).Google Scholar
  29. 32.
    Vgl. o. V. (1995a), S. 49. Weiterhin wurde auf die Gefahr der Kumulation von Risiken hingewiesen, die sich aus den einzelnen Engagements der verschiedenen Tochtergesellschaften eines Bankkonzerns ergeben können.Google Scholar
  30. 33.
    Siehe zu dem Thema Bankenkrisen auch noch Bonn, J.K. (1998). Im Vordergrund dieser Arbeit stehen die Bankenkrisen in Japan und den USA. Es wird der Einfluß von Aktien-und Immobilienmärkten auf diese Bankenkrisen diskutiert.Google Scholar
  31. 34.
    Vgl. Streib, F. (1996), S. 2.Google Scholar
  32. 35.
    Vgl. o. V. (1997c), S. 27.Google Scholar
  33. 36.
    Vgl. Engelen, (1997), S. 27.Google Scholar
  34. 37.
    Vgl. o. V. (1998c), S. 11, 14; o. V. (1998d), S. 23 und o. V. (1998e), S. 4.Google Scholar
  35. 38.
    Vgl. Becker, H. (1998), S. I.Google Scholar
  36. 39.
    Vgl. o. V. (1998f), S. 21. 40 Vgl. o. V. (1998g), S. 17. “ Vgl. o. V. (1998h), S. 21 und o. V. (19981), S. 25.Google Scholar
  37. 40.
    Vgl. o. V. (1998j), S. 11. 4’ Vgl. o. V. (1997d), S. 1. “ Vgl. o. V. (1997e), S. 39. Y5 Vgl. Jahresbericht 1992 der Landeszentralbank in Berlin und Brandenburg (1993), S. 52–54. Die Vergabe von „Berlin-Darlehen” war far die Banken zum einen steuermindernd; zum anderen waren die Baukredite zinsvergünstigt.Google Scholar
  38. 46.
    Vgl. Jahresbericht 1993 der Landeszentralbank in Berlin und Brandenburg (1994), S. 76–77.Google Scholar
  39. 47.
    Vgl. Jahresbericht 1994 der Landeszentralbank in Berlin und Brandenburg (1995), S. 81.Google Scholar
  40. 48.
    Vgl. Jahresbericht 1995 der Landeszentralbank in Berlin und Brandenburg (1996), S. 76.Google Scholar
  41. 49.
    Vgl. Jahresbericht 1996 der Landeszentralbank in Berlin und Brandenburg (1997), S. 118–119. Siehe S. 118: „Bei den Berliner Kreditinstituten lagen die Ursachen für den außerordentlich starken Anstieg der akuten Risiken im Kreditgeschäft vor allem im Immobilienbereich. Dort führte das wachsende Überangebot insbesondere an Büro-und Gewerberäumen zu einem drastischen Verfall der zuvor unrealistisch hoch angesetzten Immobilien-und Mietpreise. Damit ging auch der Beleihungswert dieser Objekte drastisch zurück, so daß sich die Blankoanteile in den häufig ohnehin weit über banküblichen Beleihungsgrenzen hinausgehenden Immobilienkrediten noch zusätzlich erhöhten. Diese Entwicklung brachte auch die Investoren in eine gravierende und nachhaltige Liquiditätsklemme, welche die Verzinsung und Tilgung der Kredite grundsätzlich gefährdete. Die Banken sahen sich zum Stillhalten gezwungen, weil eine sofortige Kreditkündigung und eine Sicherheitenverwertung angesichts der schwachen Nachfrage kaum als eine attraktive Option erschien. Diese Problemlage erforderte einen Wertberichtigungsaufwand mindestens in Höhe der ausufernden Blankoteile.“Google Scholar
  42. 50.
    Vgl. Jahresbericht 1997 der Landeszentralbank in Berlin und Brandenburg (1998), S. 114.Google Scholar
  43. 51.
    Vgl. o. V. (1998k), S. 14.Google Scholar
  44. 52.
    Vgl. Momme, F. und Stadelmeyer, A. (1994). S. 341–357 sowie Crow, T. (1997), S. 22.Google Scholar
  45. 53.
    Vgl. Crow, T. (1997), S. 22.Google Scholar
  46. 54.
    Dieses bezieht sich speziell auf die Ressourcen Zeit und Kapital.Google Scholar
  47. 55.
    Vgl. Fox, N. (1997), S. 22.Google Scholar
  48. 56.
    Vgl. Momme, F. und Stadelmeyer, A. (1994), S. 341.Google Scholar
  49. 57.
    Zur definitorischen Präzisierung siehe Falk, B. (1996), S. 160: „Unter Corporate-Real-Estate-Management versteht man das umfassende, strategische und operative Management der gesamten Liegenschaft eines Unternehmens mit dem Ziel, diese Liegenschaft optimal und im Rahmen der Geschäftspolitik und der allgemeinen Ziele des Unternehmens zu nutzen.“Google Scholar
  50. 58.
    Vgl. Westrup, L. (1997), S. 20–22.Google Scholar
  51. 59.
    Vgl. Gop, R. (1995), S. 14–18.Google Scholar
  52. 60.
    Vgl. Volger, G. (1995), S. 20–22.Google Scholar
  53. 61.
    Die Bezeichnungen Asset Management sowie Immobilienverwaltung und Hausverwaltung werden in dieser Arbeit synonym verwandt.Google Scholar
  54. 62.
    Vgl. o. V. (1997c), S. 17 und Alda, W. (1997a), S. 33.Google Scholar
  55. 63.
    Vgl. Zeyer, F. (1998), S. 34 und BVI Bundesverband Deutscher Investment-Gesellschaften e.V. (1998), S. 45.Google Scholar
  56. 64.
    Vgl. Westrup, L. (1997), S. 16.Google Scholar
  57. 65.
    Vgl. Alda, W. (1997b), S. B4 und Bender, K. (1997), S. 29.Google Scholar
  58. 66.
    Vgl. zu Analysen von offenen Immobilienfonds auch: Loipfinger, S. (1998).Google Scholar
  59. 67.
    Vgl. Falk, B. (1996a), S. 358.Google Scholar
  60. 68.
    Vgl. Stiens. G. (1996), S. 302–303.Google Scholar
  61. 69.
    Vgl. Klebsch, O. (1994), S. 50–52.Google Scholar
  62. 70.
    Unterstützt wird diese Forderung durch umfangreiches Erfahrungswissen aus einer langjährigen Tätigkeit in Stabs-und Linienfunktionen bei der Commerzbank AG. Der Verfasser hat von August 1996 bis Dezember 1999 eine Abteilung für Immobilienmarkt-Research in der Gebietsfiliale Berlin-Brandenburg auf-sowie ausgebaut. welche sukzessive in den Kreditvergabeprozeß integriert wurde und nunmehr einen festen Bestandteil innerhalb der Aufbau-und Ablauforganisation der professionellen Immobilienfinanzierung darstellt. Insbesondere durch diverse Diskussionen mit den Entscheidungsträgern der Bank und dem im Kreditwesen immer stärker werdenden Profit-Center Ansatzes, wurde das Immobilienmarkt-Research sehr stark an den Bedürfnissen der Entscheidungsträger der Bank ausgerichtet, um einen Ergebnisbeitrag zu generieren.Google Scholar
  63. 71.
    An dieser Stelle sei noch erwähnt, daß eine Vielzahl von in der praktischen Tätigkeit erzielten Ergebnissen nur ansatzweise diskutiert werden. Entscheidend hierfür sind neben den theoretischen Anforderungen an Dissertationen speziell auch arbeitsrechtliche Verschwiegenheitspflichten.Google Scholar
  64. 72.
    Unter Profit-Center wird der gesonderte Erfolgsausweis relativ autonomer organisatorischer Teilbereiche verstanden. Dem Profit-Center werden zum Beispiel aus der Gewinn-und Verlustrechnung von der ProfitCenter-Leitung beeinflußbare spezifische Aufwands-und Ertragsgrößen zugerechnet. Vgl. hierzu Woll, A. (1996). S. 572–573 und Thommen, J.-P. und Achleitner, A.-K. (1998), S. 724.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Alexander Georgi

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