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Die Gestaltung des Electronic Contracting

  • Alexander Runge
Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Aufbauend auf den im vorherigen Kapitel diskutierten Anforderungen an die Gestaltung des electronic contracting wird im vorliegenden Kapitel ein Modell zur Beschreibung und Gestaltung des electronic contracting erstellt und die vorher identifizierten Anforderungen hierin konsolidiert1. Bevor auf einzelne Teile dieses ECon-Modells näher eingegangen wird, erläutert Kapitel 5.1 im Überblick, wie das Modell aufgebaut ist. Die folgenden drei Abschnitte (Kapitel 5.2, 5.3 und 5.4) beschreiben jeweils Akteure, die an der Durchführung der vorher identifizierten generischen Dienste beteiligt sind, den logischen Ablauf der generischen Dienste und schließlich den elektronischen Kontraktentwurf bzw. elektronischen Kontrakt. Das Kapitel schließt mit der Diskussion der Steuerung generischer Dienste durch elektronische Kontrakte und den Auswirkungen auf anfallende Transaktionskosten.

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Literatur

  1. 1.
    Zur Vereinfachung wird in den weiteren Ausführungen auf das “Modell zur Gestaltung des electronic contracting” unter dem Begriff “ECon-Modele’ als Abkürzung Bezug genommen.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. hierzu die Gemeinschaftssicht des Referenzmodells Elektronischer Märkte (EM-RM).Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. hierzu die Implementationssicht des Referenzmodells Elektronischer Märkte (EM-RM).Google Scholar
  4. 4.
    Soweit nicht anders erwähnt, werden im vorliegenden Kapitel zur Vereinfachung unter dem Begriff “elektronischer Kontrakt” sowohl elektronische Kontraktentwilrfe als auch die eigentlichen elektronischen Kontrakte verstanden.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Kapitel 5.4.4.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Kapitel 4.2.3.Google Scholar
  7. 7.
    Eine Sicherheitspolitik beschreibt im Detail, wie eine Zertifizierung abläuft oder welche Sicherheitsstrategie hinter einer Zertifizierungsinstanz steht.Google Scholar
  8. 8.
    In ähnlicher Weise kann Vertrauenswürdigkeit in der Bereitstellung von Meta-Marktinformationen gewährleistet werden. Auch für Rating-Agenturen eignet sich die Offenlegung des Rating-Prozesses durch eine Rating-Politik. Aber nicht nur eine Rating-Politik bestimmt den Wert von Meta-Marktinformationen, auch Eigenschaften einer Organisation, die solche Informationen bereitstellt, bestimmen den Wert der Informationen. Beispielsweise ist ein Rating eines Unternehmens, das durch einen bekannten und vertrauenswürdigen Anbieter, wie einem Treuhänder, einem Beratungsunternehmen oder einem Finanzdienstleister durchgeführt wird, vertrauenswürdiger und dementsprechend wertvoller als ein entsprechendes Rating durch einen wiederum unbekannten Buchhändler im Internet.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. Kapitel 5.4.2.Google Scholar
  10. 10.
    Lechner/ Schmid [1999] sprechen in diesem Zusammenhang von “externalized protocols”.Google Scholar
  11. 11.
    Diese identifizierten Ansätze zur Vergütung elektronischer Dienste entspricht den Ansätzen nach Resnick/ Varian [1997, 58f.].Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. Kapitel 6.2.3.1.Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. Kapitel 2.2.2.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. hierzu Kapitel 5.4.2.Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. Kapitel 2.2.2.Google Scholar
  16. 16.
    Siehe hierzu such die schematische Darstellung einer Verhandlung im electronic commerce in [Ryu/Hong,1998].Google Scholar
  17. 17.
    Vgl Abbildung 2–1,s.26Google Scholar
  18. 18.
    Vgl. Kapitel 4.3.Google Scholar
  19. 19.
    Nach Lee [1999] ist dies eine “closed electronic commerce-Beziehung zwischen Verkäufer und Käufer.Google Scholar
  20. 20.
    Nach Lee [1999] ist dies eine “open electronic commerce-Beziehung.Google Scholar
  21. 21.
    Vgl.Kapitel 3.1Google Scholar
  22. 22.
    Vgl. Kapitel 4.2.4.1Google Scholar
  23. 23.
    Vgl. [Tan/ Thoen, 1998] für die exemplarische Modellierung von Rechten und Pflichten in elektronischen Kontrakten.Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. z. B. das Szenario eines Verkaufes einer Versicherungspolice, in dem die Konditionen der Versicherungspolice von den Charakteristika des Versicherungsnehmers abhängen.Google Scholar
  25. 25.
    m Vergleich hizu beschreibt Robinson [1997] ein entsprechendes electrolÚc contracting System. Dieses electrolÚc contracting System besitzt sehr viele Ahnlichkeiten mit den hier beschriebenen generischen Diensten. Generell identifiziert Robinson “market-bed services” (vgJ. generischen Validienmgsdienst)eqrementsbased se“ (enpricht einem eigenständigen elektrolÚschen Markt eines bestimmten Produktes) und schließlich ”negotiation-based svices“ (vgl. generischen Verhandlungsdiert).Google Scholar
  26. 26.
    V gl. die grundlegende Annalle aus Kapitel 1.2.4.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. Kapitel 4.2.2.Google Scholar
  28. 28.
    Die Infonnationsschicht elektronischer Kontrakte erfilllt die Anfordengen der Archivienmg bestimmter Inhalte in elektronischen Kontrakten.Google Scholar
  29. 29.
    Die Logikschicht erfilllt die Anfordenmgen der Unterstützung unterschiedlicher generischer Dienste im electronic contracting und trägt dem elektronischen Charakter der Kontrakte RechnungGoogle Scholar
  30. 30.
    Die Kommunikations- und Steuerungsschicht verwaltet als Kontrollschicht die Infonnations- und Logikschicht und kontrolliert die lnteraktionen zwischen diesen.Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. Kapitel 4.2.2.2.Google Scholar
  32. 32.
    Vgl. hierzu die Verwendung des Begriffes “Kontrakt” anstelle des juristisch charakterisierten Begriffes “Vertrag” in Kapitel 2.1.3.Google Scholar
  33. 33.
    In Kapitel 5.3 stand demgegenüber nicht die maschinelle Repräsentation von Geschäftsszenarien und generischen Diensten mittels Documentary Petri Nets im Vordergrund, sondern vielmehr die grafische Veranschaulichung des Ablaufs einzelner generischer Dienste über Zustandsübergangsdiagramme.Google Scholar
  34. 34.
    Vgl. auch die Produktklassifikation in Kapitel 6.1.1.Google Scholar
  35. 35.
    Vgl. die getroffene Annahme aus Kapitel 1.2.4Google Scholar
  36. 36.
    Für eine komplette Beschreibung der Informationsklassen elektronischer Kontrakte siehe Anhang A.Google Scholar
  37. 37.
    Vgl. Kapitel 4.1.Google Scholar
  38. 38.
    Vgl. die Anforderung der Bestimmtheit beteiligter Personen in Kapitel 4.1.Google Scholar
  39. 39.
    Vgl. Kapitel 5.3.4.Google Scholar
  40. 40.
    Für generelle Erläuterungen zur Reduzierung von Transaktionskosten durch die elektronische Unterstützung von Geschäftsprozessen siehe u. a. [Barua/ Ravindran/ Whinston, 1997].Google Scholar
  41. 41.
    Zur Diskussion neuer Intermediäre im elektronischen Handel siehe u. a. [Matsuda/ Clark/ Lee, 1997].Google Scholar
  42. 42.
    So formulieren es Maes/ Guttman/ Moukas [1999, 81] folgendermaßen: “Electronic purchases are still largely nonautomated. While information about products and vendors is more easily accessible, and orders and payments are dealt with electronically, humans are still in the loop in all stages of the buying process, adding to transaction costs.” Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Alexander Runge

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