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Semiotische Selbstorganisation und Arbeit

Eine tätigkeitstheoretische Begründung des Entwerfens, auch des Entwerfens von Software
  • Arne Raeithel
  • Christian Dahme

Zusammenfassung

In diesem Text werden erkenntnistheoretische Fragestellungen als alltägliche Probleme analysiert, die sich den Personen stellen, die irgendeine Form von Arbeit tun, eingeschlossen Hausarbeit und andere unbezahlte Formen. Wir alle kennen den dauernden Wandel von Organisation und Inhalt der Arbeit, über mehrere abgrenzbare historische Stadien hinweg. Dieser ständige Wandel dessen, was Arbeit ist, muß bei jeder Modellierung der menschlichen, sozialen und persönlichen Entwicklung berücksichtigt werden. Wenn wir uns daher die nötigen Begriffe für die Konstruktion eines idealisierten Bildes dieser Entwicklung vergegenwärtigen, dann wird hierbei eine ursprünglich orthodox-marxistische Philosophie durch die Erkenntnis vervollständigt, daß die kulturellen Dimensionen der Menschheit nicht allein im bekannten oder gegenwärtig so benannten „Arbeitsprozeß“ gefunden werden können. Wir werden in einer genetischen Entfaltung der Begriffe zuerst die grundlegendere Kategorie der menschlichen Tätigkeit umkreisen. Eine sehr wichtige Einsicht auf diesem Weg wird es sein, Sprache und andere Zeichensysteme als Mittel der sozialen und personalen Selbstregulation zu verstehen, die sozial hergestellt wurden, wiederum unterscheidbar nach vielfältigen historischen Stadien.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Arne Raeithel
  • Christian Dahme
    • 1
  1. 1.BielefeldDeutschland

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