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Zusammenfassung

Die Transformationsprozesse, die seit Ende der achtziger Jahre in fast allen Ländern Mittel- und Osteuropas ablaufen, stellen wohl die umfassendsten und schwierigsten gesellschaftlichen Veränderungen dar, die in der heutigen Zeit beobachtet werden können. Eine besondere Bedeutung innerhalb des gesamtgesellschaftlichen Transformationsprozesses kommt dem Wandel auf wirtschaftlichem Gebiet zu, d.h. dem Umbau der Volkswirtschaften der betroffenen Länder von einem zentralverwaltungswirtschaftlichen in ein marktwirtschaftliches System. Anders als die Einführung der Zentralverwaltungswirtschaft in den mittel- und osteuropäischen Staaten in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts, die insbesondere von Marx und Lenin „vorgedacht“ worden war, traf die „Umkehrung“ dieser Entwicklung sowohl die Wirtschaftstheorie als auch die Wirtschaftspolitik unerwartet.1 Das Fehlen einer einheitlichen Herangehensweise und eines einheitlichen Ziels für den Transformationsprozeß, die als Basis für die praktische Umsetzung des Transformationsprozesses dienen könnten, hat zu einem weiten Spektrum unterschiedlicher Transformationsverläufe in den betroffenen Ländern geführt, die den jeweils unterschiedlichen Bedürfnissen und Rahmenbedingungen Rechnung tragen.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Torsten Wulf

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