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Zusammenfassung und zentrale Ergebnisse

  • Katharina Inhetveen
Part of the Studien zur Sozialwissenschaft book series (SZS)

Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit untersucht die geplante Institutionalisierung geschlechtsbezogener Quotenregelungen in politischen Parteien. Die Materialbasis besteht aus über 60 Leitfadeninterviews mit deutschen und norwegischen Parlamentsabgeordneten und mehreren Mitarbeiterinnen norwegischer Parteien und Ministerien sowie zahlreichen Dokumenten. In vergleichender Vorgehensweise wird zunächst analysiert, inwieweit die verschiedenen Parlamentsparteien in Deutschland und Norwegen Quotenverfahren institutionalisiert haben. Die festgestellten Unterschiede werden auf bestimmte Merkmale der nationalen Kontexte einerseits und der jeweiligen Parteien andererseits zurückgeführt. Dabei wird insbesondere die Bedeutung verschiedener kultureller Deutungsmuster, Akteursformationen und Parteiorganisationen aufgezeigt. An die Ergebnisse der länder- und parteienvergleichenden Analyse anschließend, wird am Fall der Quotierung ein mehrdimensionales Schwellenmodell institutioneller Innovation entworfen. Die Bedingungen, unter denen die vier Schwellen des modellierten Prozesses überschritten und Quotenverfahren institutionalisiert werden können, werden untersucht. Ihre Institutionalisierung ist gleichwohl nicht irreversibel, und es werden Faktoren diskutiert, die ihre Stabilität beeinflussen und einer Deinstitutionalisierung Vorschub leisten können.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Katharina Inhetveen

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