Advertisement

Kommunikationskulturen — Konvergenz und Konkurrenz

  • Miriam Meckel
Chapter
  • 55 Downloads

Zusammenfassung

Zur Logik des globalen Kapitalismus gehört — ob unter analogen oder digitalen Vorzeichen — seit jeher eine Befürchtung: Die Vernetzung der Wirtschaft, zumal die der Kommunikations- und Medienwirtschaft, werde unweigerlich einen Prozess der Homogenisierung und Entdifferenzierung unterschiedlicher Kulturen mit sich bringen. Das Täter-Opfer-Profil des kulturellen Imperialismus wird dabei immer wieder sehr ähnlich konzeptualisiert. Initiatoren (und damit „Schuldige“) sind die Großkonzerne der internationalen (Medien)Wirtschaft, die auf Kosten kleinerer Vielfaltsbeiträger („Opfer“) die Welt für ihre Geschäftstätigkeiten operationalisieren oder instrumentalisieren und dabei keine Rücksicht auf lokale bzw. regionale kulturelle Besonderheiten nehmen. Schuldig seien vor allem die Akteure der US-Wirtschaft, denn über sie versuchten die USA als einzige nach dem Kalten Krieg verbliebene Supermacht ihre einstige politische Dominanz nun im Wirtschafts- und Kultursektor fortzusetzen (vgl. Rogers/Steinfatt 1999: 263).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Miriam Meckel

There are no affiliations available

Personalised recommendations