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Finanzierungsprozess

  • Klaus Nathusius

Zusammenfassung

Im weiteren Verlauf der Ausführungen geht es um die Fragen im Zusammenhang mit der gedanklichen und planerischen Vorbereitung der Zuführung finanzieller Ressourcen zum Gründungsunternehmen (Finanzplanung) als ersten Schritt zur Finanzierung des Gründungsvorhabens. Daran schließen sich dann die Auswahl geeigneter Finanzierungsinstitutionen, die Verhandlungen mit diesen sowie die Entscheidungen als Teil und Abschluss dieser Verhandlungen an.

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Literatur

  1. 109.
    Vgl. dazu Kapitel 1.3Google Scholar
  2. 110.
    Vgl. zu näheren Einzelheiten Kapitel 3.1.1Google Scholar
  3. 111.
    So heißt es in dem DtA-Bürgschaftsprogramm füir die Neuen Bundesländer “Der Kreditnehmer muss soweit wie möglich Sicherheiten stellen”. Vgl. DtA Deutsche Ausgleichsbank: Finanzierungsbausteine für Unternehmen mit Zukunft, Bonn 1999, S. 17Google Scholar
  4. 112.
    Einen aktuellen Überblick vermittelt Dicken, vgl. Andre Jacques Dicken: Kreditwürdigkeitsprüfung, Kreditwürdigkeitsprüfung auf der Basis des betrieblichen Leistungsvermögens, 2. Aufl., Berlin 1999Google Scholar
  5. 112a.
    Uwe-Peter Egger: Optimale Finanzierung für Existenzgründer und Kleinunternehmer, Würzburg 1999, S. 138–156Google Scholar
  6. 112b.
    siehe auch die Aussagen von Böhm, die ein investitionstheoretisches Modell zur Beurteilung der Vorteilhaftigkeit der Aufnahme einer Bank-Geschäftsbeziehung zu einem Existenzgründer entwickelt hat, vgl. Anne Böhm: Geschäftsbeziehungen zwischen Bank und Existenzgründer, Lohmar-Köln 1999Google Scholar
  7. 113.
    Vgl. Wolfgang Berens, Hans U. Brauner (Hrsg.): Due Diligence bei Unternehmensakquisitionen, 2. Aufl., Stuttgart 1999Google Scholar
  8. 113a.
    Berens und Strauch weisen in einem Einzelbeitrag darauf hin, dass der Due Diligence Prozeß ein wesentlicher Beitrag zur Lösung der Problematik einer asymmetrischen Informationsverteilung zwischen Unternehmen und Bank bzw. Käufer u. Verkäufer ist, vgl. Wolfgang Berens, Joachim Strauch: Herkunft und Inhalt des Begriffes Due Diligence, 2. Aufl., Stuttgart 1999 S. 5Google Scholar
  9. 114.
    Das aktuelle Finanzierungsprogramm „DtA StartGeld“ der Deutschen Ausgleichsbank orientiert sich an der Größe der Gründungs-Einheit indem es nur Gründungen finanziert, die einen Finanzbedarf von maximal € 50.000 haben. Bei den meisten öffentlichen Gründungsförderprogrammen sind die üblichen Größenkriterien für kleine und mittlere Unternehmen als Zugangsvoraussetzungen zu beachten.Google Scholar
  10. 115.
    Schefczyk hat in seiner Untersuchung über Erfolgsstrategien von Venture Capital Gesellschaften festgestellt, dass die ,,...Aspekte der...Managementqualifikation Rendite und Insolvenzrisiko der Beteiligungen stärker als alle übrigen untersuchten Faktoren zu beeinflussen vermögen.” Michael Schefczyk, a.a.O., S. 349; vgl. auch Karl-Heinz Fanselow: Venture Capital Finanzierung, in: Das innovative Unternehmen, Produkte, Prozesse, Dienstleistungen, hg.v. H. Barske, A. Gerybadze, L. Hünninghausen, T. Sommerlatte, Wiesbaden 1999, Sekt. 14.06, S. 6Google Scholar
  11. 115a.
    Klaus Nathusius: Venture Capital in Deutschland, Unternehmer zu neuen Märkten hin begleiten, in: Branco Weiss (Hrsg.): Praxis des Venture Capital, Zürich 1991, S.101Google Scholar
  12. 116.
    Der prominente US-Venture Capitalist Sevin Rosen hat in seinen Regeln für Venture Capital Investments an erster und zweiter Stelle definiert:” 1. Good people will succeed in a venture even if their initial product is wrong. 2. Companies with weak people rarely succeed until they are replaced.” aus: Peter Englander: Investigation and Analysis, in: European Venture Capital Institute, Proceedings of EVCI No.1, Köln 1988, S. 61.Google Scholar
  13. 116a.
    Vgl. auch Klaus Nathusius: Venture Capital Investments in Biotechnologie-Unternehmen in Europa, in: Norbert Szyperski, Paul Roth (Hrsg.): Entrepreneurship — Innovative Unternehmensgründung als Aufgabe, Stuttgart 1990, S. 47–49Google Scholar
  14. 117.
    Vgl. Manfred Pohl: Die Risikobereitschaft der Banken bei der Gründung von neuen Unternehmen, in: Manfred Pohl (Hrsg.): Risiko Existenzgründung ?, Banken finanzieren neue Unternehmen, Frankfurt a.M. 1998, S. 31–33Google Scholar
  15. 118.
    Fendel beschreibt einige Hilfen zur Lösung dieser Problematik; vgl. Andreas Fendel: Investmententscheidungsprozesse in Venture Capital Unternehmungen, Darstellung und Möglichkeiten der instrumentellen Unterstützung, Köln 1987, S. 232–258Google Scholar
  16. 119.
    Vgl. Heinz Klandt: Gründungsmanagement: Der integrierte Unternehmensplan, München-Wien 1999Google Scholar
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    Jeffry A. Timmons: New Venture Creation, Entrepreneurship for the 21 st Century, 5th ed., o.O. 1999, S. 367–407; promotion-Team: promotion 2000, Der Gründungswettbewerb für das Unternehmen Mobilität, Teilnehmerhandbuch, Wolfsburg 1999. S. 124–61; LIFT Linking Innovation, Finance and Technology: Preparing a Technology Business Plan, Luxembourg 1999Google Scholar
  18. 119b.
    Heinz Klandt, Tanja Finke-Schürmann: Existenzgründung für Hochschulabsolventen, So erstellen Sie einen überzeugenden Business-Plan, Frankfurt 1998Google Scholar
  19. 119c.
    Deloitte Haskin Sells: Raising Venture Capital, An Entrepreneur’s Guidebook, New York 1984Google Scholar
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    Vgl. Günter Lubos: Effizientes Unternehmenscontrolling- wesentliches Element eines gelungenen Börsengangs, in: Dr. Wieselhuber & Partner: Börseneinführung mit Erfolg, Voraussetzungen, Maßnahmen und Konzepte, Wiesbaden 1996, S. 171–181Google Scholar
  21. 120a.
    Michael Reinert, Frank Weber: Finanzkommunikation während und nach der Börseneinführung, in: Dr. Wieselhuber & Partner: Börseneinführung mit Erfolg, Voraussetzungen, Maßnahmen und Konzepte, Wiesbaden 1996, S. 241–250Google Scholar
  22. 121.
    Vgl. Philip Zimmer, a.a.O., S. 50–64; Martina Pörschke: Anreizeffekte der Kapitalstrukturentscheidung, Eine theoretische Analyse, Lohmar-Köln 1996Google Scholar
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    Werner Neus, a.a.O.; Wolfgang Gerke: Informationsasymmetrien am Markt für Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen, in: Günther Gebhardt, Wolfgang Gerke, Manfred Steiner, a.a.O., S.619–640Google Scholar
  24. 122.
    Gereth und Schulte verdeutlichen dies anschaulich am Beispiel der Mezzanine Finanzierung, vgl. Bettina Gereth, Karl-Werner Schulte: Mezzanine-Finanzierung, Bergisch Gladbach-Köln 1992, S. 4–8Google Scholar
  25. 122a.
    Reiß und Rudorf zeigen die Risiko-Chancen-Problematik bei Gründungen in Netzwerken, vgl. Michael Reiß, Evelyn Rudorf: Unternehmensgründung in Netzwerken, in: Lutz von Rosenstiel, Thomas Lang-von Wins (Hrsg.): Existenzgründung und Unternehmertum, Themen, Trends und Perspektiven, Stuttgart 1999, S. 146–149Google Scholar
  26. 123.
    Vgl. Joachim Schneider, a.a.O., S. 136–140Google Scholar
  27. 124.
    Vgl. Günter Leopold, Holger Frommann, a.a.O., S. 39 ff; Günter Leopold: Gewinnung von externem Eigenkapital füür nicht börsennotierte Unternehmen, in: Günther Gebhardt, Wolfgang Gerke, Manfred Steiner, a. a.O., S. 349 ffGoogle Scholar
  28. 125.
    Vgl. Günter Leopold, Holger Frommann, a.a.O., S. 59 ffGoogle Scholar
  29. 126.
    Vgl. Rüdiger Schiller: Finanzierungshilfen füür Unternehmensgründer von heute und morgen, in: Wolfgang P. Jenewein, Helmut Dinger (Hrsg.): Erfolgsgeschichten selber schreiben, Unternehmer, die es geschafft haben, München-Wien 1998, S. 207–218Google Scholar
  30. 127.
    Vgl. Horst Gier: Rolle eines regionalen Innovationsnetzwerkes im Firmenkreditgeschäft einer Bank, Beitrag zur Konferenz: Innovationsnetzwerke — Modelle und Handlungsfelder in europäischer Perspektive, ISI Fraunhofer Institut, Karlsruhe 1999Google Scholar
  31. 127a.
    Peter Grauer: Unternehmensgründer und Banken — Chancen und Risiken, in: Wolfgang P. Jenewein, Helmut Dinger /Hrsg.), a.a.O., S. 188–191Google Scholar
  32. 128.
    Haasis stellt diesen Zusammenhang in ähnlicher Weise dar, indem er verschiedene Finanzierungsformen in einer Matrix in den Zusammenhang mit der Rendite-/Rückzahlungserwartung und dem Risikoaspekt stellt, vgl. Klaus Haasis: Medien- und IuK-Finanzierung in Baden-Württemberg, Reader Finanzierung, Stuttgart 1999, S.10Google Scholar
  33. 129.
    Vgl. Thomas Heimer: Unabhängige Plattform für Kapitalgeber gesucht, in: Handelsblatt v. 3.11.1999, S. B22Google Scholar
  34. 129a.
    Böhm zeigt unterschiedliche organisatorische Gestaltungen zur Einordnung solcher Aktivitäten in die Bankorganisation auf, vgl. Anne Böhm, a.a.O., S. 318–327Google Scholar
  35. 130.
    Non-Captive sind diejenigen Venture Capital Management Gruppen, die nicht Tochtergesellschaften von Finanzgruppen oder Industriekonzernen sind und im englischen Sprachgebrauch als „independent private venture capital firm“ bezeichnet werden; vgl. Stanley E. Pratt: The Organized Venture Capital Community, in: Pratt’s Guide to Venture Capital Sources, 1997 Edition, New York 1997, S. 76–78Google Scholar
  36. 130a.
    Klaus Nathusius: The Advantages of Independence, in: Susan E. Lloyd (Ed.): Guide to European Venture Capital Sources, 2. Ed., London 1988, S. 18–21Google Scholar
  37. 131.
    Vgl. Werner Schauerte: Die Entwicklung und die Situation im Early Stage-Geschäft in Deutschland, in: Jahrbuch 1999 des undesverbands Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften German Venture Capital Association (BVK), Berlin 1999. S. 24Google Scholar
  38. 132.
    Kulicke verdeutlicht mit ihrer aktuellen Untersuchung von Finanzierungsproblemen bei Existenzgründungen im Dienstleistungsbereich den hohen Anteil der Eigenmittel der Gründerpersonen und der Mittel von Familienangehörigen und Freunden mit zusammen 54,3% der Gesamtfinanzierungssumme; vgl. Marianne Kulicke: Finanzierungsbedarf (Höhe, Art) und Finanzierungsprobleme bei Existenzgründungen im Dienstleistungsbereich, Stuttgart 2000, S. 49Google Scholar
  39. 133.
    Vgl. Michael Schefczyk, Torsten J. Gerpott: Beratungsunterstützung von Portfoliounternehmen durch deutsche Venture Capital-Gesellschaften, in: ZfB-Ergänzungsheft 2/98 „Finanzierungen“, S. 143–166; Jeffry A. Timmons, Harry J. Sapienza: Venture Capital: More than Money? in: Pratt’s Guide to Venture Capital Sources, a.a.O., S. 57–63; Otto W. van der Wyck: Hands-On Venture Capital Management Experience, in: Commission of the European Communities: Improving Venture Capital Opportunities in Europe, Proceedings of the Symposium held in Luxembourg, 3–5 Oct. 1984, Brussels-Luxembourg 1985, S. 71–77Google Scholar
  40. 134.
    Zum Begriff des „Schweiß-Eigenkapitals“ mit seinem Ursprung in den USA und dem Zusammenhang mit der Darstellung der „Garagen-Genesis“ neugegründeter Technologieunternehmen und den Vorleistungen der Gründer in der sehr frühen Phase der ldeenfindung und ersten Produktentwicklung, bevor externe potentielle Partner angesprochen werden, vgl. Abschnitt 2.2.1.Google Scholar
  41. 135.
    Vgl. zu dieser über Jahrzehnte im deutschen Mittelstand verbreiteten hochgradig restriktiven Einstellung gegenüber der Informationsweitergabe an Finanzinstitutionen und die dadurch entstandenen bzw. verstärkten Informationsasymmetrien : Wolfgang Gerke, Matthias Bank: Finanzierungsprobleme mittelständischer Unternehmen, in: Finanzbetrieb, Heft 5, Mai 1999, S. 10–20Google Scholar
  42. 136.
    Vgl. Günter Leopold, Holger Frommann, a.a.O., S. 181; Dietmar Grüner, Martina Bur: Venture Capital, in: Willi K.M. Dieterle, Eike M. Winckler (Hrsg.): Unternehmensgründung, Handbuch des Gründungsmanagement, München 1990, S.331Google Scholar
  43. 137.
    Tilgungsaussetzungen sind z.B. im ERP-Eigenkapitalhilfe-Programm (EKH) für 10 Jahre und im ERP-Existenzgründungsprogramm für 2 bis 3 Jahre vorgesehen; vgl. Aktuelle DtA- und ERP-Konditionen, Deutsche Ausgleichsbank DtA, Geschäftsfeld: Existenzgründung, Stand: 01.11.1999Google Scholar
  44. 138.
    So z.B. durch Zinsverbilligung in den ersten Jahren des EKH-Programms der Deutschen Ausgleichsbank.Google Scholar
  45. 139.
    Vgl. Marianne Kulicke: Aktuelle Situation der Innovationsfinanzierung, in: Knut Koschatzky, Marianne Kulicke, Oliver Nellen, Franz Pleschak (Hrsg.): Finanzierung von KMU im Innovationsprozess — Akteure, Strategien, Probleme, Stuttgart 1999,. S. 6–7Google Scholar
  46. 139a.
    Helmut Sabisch: Die Finanzierung der Entwicklung, Produktions- und Markteinführung von Produkten und Verfahren als Bestandteil des Innovationsmanagements, in: Knut Koschatzky, Marianne Kulicke, Oliver Nellen, Franz Pleschak (Hrsg.), Stuttgart 1999, S. 21–37Google Scholar
  47. 139b.
    Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung: Beteiligungskapital und technologieorientierte Existenzgründungen, Gutachten für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Karlsruhe-Mannheim 1998, S. 91–93Google Scholar
  48. 140.
    Vgl. Marianne Kulicke, a.a.O., S. 8Google Scholar
  49. 141.
    Vgl. Joachim Schneider, a.a.O., S. 138Google Scholar
  50. 142.
    Vgl. S. 33–34, 50Google Scholar
  51. 143.
    Vgl. Ernst Jürgen Keune, Klaus Nathusius: Technologische Innovationen durch Unternehmungsgründungen, Eine Literaturanalyse zum Route 128 Phänomen, Köln 1977, S. 16.Google Scholar
  52. 144.
    Vgl. Jeffry A. Timmons, a.a.O., S. 277–301; den Unterschied zwischen dem Existenzgründer und dem Teamgründer eines Unternehmens verdeutlicht Timmons (S. 277):”The lone-wolf entrepreneur may make a living, but the team builder creates an organization and a company — a company where substantial value, and harvest options, are created.”Google Scholar
  53. 145.
    Vgl. Stefan Daferner, a.a.O., S.91–92; Jochen Struck, a.a.O., S. 296, Klaus Nathusius: Gründungsfinanzierung, in: Klaus Nathusius (Hrsg.): Praxis der Unternehmensgründung, 4. Aufl., Köln 1990, S. 157Google Scholar
  54. 146.
    Vgl. Marianne Kulicke, a.a.O., S.8–10; Kulicke verdeutlicht die Zurückhaltung der Banken bei Innovationskrediten (S.10): „Für JTU sind somit in ihren ersten Geschäftsjahren die Möglichkeiten einer Fremdkapitalfinanzierung sehr begrenzt. Sofern keine banküblichen Sicherheiten durch Dritte oder aus dem Privatvermögen der Gründer gestellt werden, beschränken sie sich auf die Kreditlinien im kurzfristigen Bereich.” Ähnlich weisen Kaufmann und Kokalj darauf hin, dass ,,...Gründer, innovative Unternehmen und schnell wachsende Unternehmen durch die gängigen Raster der Kreditfinanzierung fallen.“ Friedrich Kaufmann, Ljuba Kokalj: Risikokapitalmärkte für mittelständische Unternehmen, Stuttgart 1996, S. 102Google Scholar
  55. 146a.
    vgl. auch Franz Pleschak: Finanzierung junger Technologieunternehmen, in: Wolfgang Baier, Franz Pleschak (Hrsg.): Marketing und Finanzierung junger Technologieunternehmen, Wiesbaden 1996, S. 104 ffGoogle Scholar
  56. 147.
    Vgl. Michael Schefczyk. Torsten J. Gerpott, a.a.O., S. 143–166; Jeffry A. Timmons, Harry J. Sapienza, a.a.O., S. 57–63; Branco Weiss: Ein sorgfältiger Beobachter im Hintergrund, Die Rolle des Venture Capitalisten, in: Branco Weiss (Hrsg.), a.a.O., S. 76–82Google Scholar
  57. 148.
    Vgl. Karl-Heinz Fanselow, a.a.O., S. 385–393Google Scholar
  58. 149.
    Da bei MBOs typischer Weise Finanzintermediäre, wie Venture Capital Fonds oder Kapitalbeteiligungsgesellschaften, eingeschaltet sind und diese durch ihre spezifische Vorgehensweise Informationsasymmetrien abbauen können, ist auch aus dieser Sicht die Finanzierung von MBOs gegenüber anderen Gründungsformen bevorteilt. Vgl. Philip Zimmer, a.a.O., S. 67–68; Wolfgang Gerke, a.a.O., S. 639–640Google Scholar
  59. 150.
    Vgl. Karl-Heinz Fanselow, a.a.O., S. 388Google Scholar
  60. 151.
    Vgl. Gerhard Picot, Franz Aleth: Management Buy-out, Kauf mit Garantie-Erklärung, in: Mergers & Acquisitions, Zukunft gestalten, Werte schaffen, Handelsblatt Broschüre, Düsseldorf o.J., S. 36Google Scholar
  61. 152.
    Vgl. dazu die Ausführungen in Kapitel 5Google Scholar
  62. 153.
    Senior Debt: langfristige, besicherte FremdfinanzierungGoogle Scholar
  63. 154.
    Vgl. Stefan Daferner, a.a.O., S. 152; Steffen Lehmann: Die Nachfrage nach Mezzanine-Finanzierungen nimmt zu, Eine Zwischenstufe zwischen Kredit und Eigenkapital, in: Handelsblatt vom 29.11.1999, S. B6Google Scholar
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    Vgl. Inge Kloepfer: Rückzugsgefechte auf breiter Front, Hausbanken in Großindustrie und Mittelstand, in: Unternehmer-Magazin, Heft 12/99, S. 28–30Google Scholar
  65. 156.
    Josef Brüderl, Peter Preisendörfer, Rolf Ziegler: Der Erfolg neugegründeter Betriebe, Eine empirische Studie zu den Chancen und Risiken von Unternehmensgründungen, Berlin 1996, S.173Google Scholar
  66. 157.
    Vgl. Josef Brüderl, Peter Preisendörfer, Rolf Ziegler: Der Erfolg neugegründeter Betriebe, Eine empirische Studie zu den Chancen und Risiken von Unternehmensgründungen, Berlin 1996, S. 169; bei einem Vergleich der Studienergebnisse mit den Aussagen von Kulicke u.a. ist zu berücksichtigen, dass bei der Münchner Gründerstudie primär imitierende Existenzgründungen befragt wurden.Google Scholar
  67. 158.
    Vgl. Marianne Kulicke u.a.: Chancen und Risiken junger Technologieunternehmen, Ergebnisse des Modellversuchs „Förderung technologieorientierter Unternehmensgründungen“, Heidelberg 1993, S. 126CrossRefGoogle Scholar
  68. 159.
    Vgl. Marianne Kulicke u.a.: Chancen und Risiken junger Technologieunternehmen, Ergebnisse des Modellversuchs „Förderung technologieorientierter Unternehmensgründungen“, Heidelberg 1993, S. 128CrossRefGoogle Scholar
  69. 160.
    Vgl. Marianne Kulicke u.a.: Chancen und Risiken junger Technologieunternehmen, Ergebnisse des Modellversuchs „Förderung technologieorientierter Unternehmensgründungen“, Heidelberg 1993, S. 131CrossRefGoogle Scholar
  70. 161.
    Vgl. DtA-Studie zu Abweichungen in der Unternehmensentwicklung innovativer Existenzgründer gegenüber traditionellen Existenzgründern, bearbeitet von: Carsten H. Arntz, Armin Bindewald, Bonn 1998, S. 35Google Scholar
  71. 162.
    Vgl. Heinz Klandt, Susanne Kirchhoff-Kestel, Jochen Struck: Zur Wirkung der Existenzgründungsförderung auf junge Unternehmen, Eine vergleichende Analyse geförderter und nicht-geförderter Unternehmen, Köln u.a. 1998. In der Untersuchung wird nicht explizit die Klasse der an der Untersuchung teilnehmenden Unternehmensgründungen als „imitierend“ bezeichnet, allerdings können grundsätzlich alle Gründungsformen EKH-Mittel beantragen. Der Anteil der technisch-innovativen Gründungen wird auf 1–2% aller Gründungen geschätzt.Google Scholar
  72. 163.
    Wie Klandt et al. selbst bemängeln, spiegelt bei dieser Untersuchung der Begriff des „Startkapitals“ nicht den kompletten Finanzbedarf für das Gründungsunternehmen wieder. Bedingt durch die betriebswirtschaftlich nicht nachvollziehbare Definition der Bemessungsgrundlage im EKH-Programm fehlt der komplette Betriebsmittelbedarf (mit Ausnahme der Warenerstausstattung). Dies ist insbesondere bei technologieorientierten Unternehmensgründungen mit längerer Anlaufphase für Produktentwicklungen und Markteinführung ein erheblicher Mangel, der zu statistischen Ungenauigkeiten und Interpretationsproblemen bei der Datenauswertung füührt.Google Scholar
  73. 164.
    Die Angaben betreffen nur die Alt-Bundesländer. In den neuen Bundesländern liegt der Anteil des „sonstigen Fremdkapitals“ mit 16,7% noch niedriger. Vgl. Heinz Klandt, Susanne Kirchhoff-Kestel, Jochen Struck: Zur Wirkung der Existenzgründungsförderung auf junge Unternehmen, Eine vergleichende Analyse geförderter und nicht-geförderter Unternehmen, Köln u.a. 1998. S. 68 u. S. 172Google Scholar
  74. 165.
    Vgl. Aktuelle DtA- und ERP-Konditionen der DtA, Geschäftsfeld: Existenzgründung, Stand: 16.07.2001. Auch die Förderprogramme der Länder arbeiten zunehmend mit dem Mittel der Haftungsfreistellung. So bietet z.B. die LfA Bayerische Landesanstalt für Aufbaufinanzierung den eingeschalteten Hausbanken Haftungsfreistellungen für Existenzgründungskredite im Rahmen des Mittelstandskreditprogramms bis zu 70%. Vgl. LfA Darlehensprogramm- und Konditionenübersicht, Stand: 1.1.2000 sowie das LfA-Merkblatt „Haftungsfreistellung Bayerisches Mittelstandskreditprogramm und Ergänzungsdarlehen der LfA“.Google Scholar
  75. 166.
    Vgl. Jochen Struck, a.a.O., S. 295; Werner Neus, a.a.O., S. 16 ffGoogle Scholar
  76. 167.
    Vgl. Carl-L. von Boehm-Bezing: Neue Formen der Finanzierung von Innovationen durch Banken, in: Das innovative Unternehmen. a.a.O., Sp. 14.05, S. 3Google Scholar
  77. 168.
    Vgl. Wolfgang Gerke, a.a.O., S. 625ffGoogle Scholar
  78. 169.
    Vgl. DtA-Konditionen und Margen, gültig ab 1.11.1999Google Scholar
  79. 170.
    Vgl. Michael Bitz: Grundlagen des finanzwirtschaftlich orientierten Risikomanagements, in: Günther Gebhardt, Wolfgang Gerke, Manfred Steiner, a.a.O., S. 662Google Scholar
  80. 171.
    Vgl. Stefan Daferner, a.a.O., S. 150 ff; Bettina Gereth, Karl-Werner Schulte: Mezzanine Finanzierung, Bergisch Gladbach-Köln 1992;Google Scholar
  81. 172.
    Ein Equity Kicker ist eine Ergänzung eines Fremdkapitalinstruments durch das Recht, unter bestimmten Bedingungen Gesellschaftsanteile an dem finanzierten Unternehmen zu erwerben; vgl. Günter Leopold, Holger Frommann, a.a.O., S. 317Google Scholar
  82. 173.
    Vgl. Martina Pörschke: Anreizeffekte der Kapitalstrukturentscheidung, Eine theoretische Analyse, Lohmar-Köln 1996, S. 1–25Google Scholar
  83. 174.
    Insbesondere im Sparkassensektor sind solche Instrumente entwickelt worden, wie z.B. eine Wagniskapitalgesellschaft der Kreissparkasse Köln für innovative Gründungsunternehmen; vgl. Helmut Lux: Kreissparkasse Köln stellt DM 10,0 Mio. Wagniskapital bereit, in: Wirtschaft im Dialog, Heft 3, September 1996, S. 27Google Scholar
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    Vgl. Albrecht Hertz-Eichenrode: Der Markt für Beteiligungskapital in Deutschland, in: Jahrbuch 1999 des Bundesverbands Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften — German Venture Capital Association e.V. (BVK), Berlin 1999, S. 9Google Scholar
  85. 175a.
    Dirk Hinrich Heilmann: Deutschland wird zur Venture-Capital-Hochburg, in: Handelsblatt v. 29.11.1999, S. B1Google Scholar
  86. 175b.
    tbg Technologie-Beteiligungs-Gesellschaft mbH: Entwicklungsperspektiven junger HighTech-Unternehmen, Gemeinsame Erhebung von tbg und EMNID bei 598 tbg-Unternehmen im Zeitraum von 01.–15. Oktober 1999, S. 6–7Google Scholar
  87. 176.
    Vgl. Kapital 4.4.4Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Klaus Nathusius

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