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Modelle von Totwasser, Scherschicht und Nachlauf

  • Wolf-Heinrich Hucho
Chapter
Part of the Grundlagen und Fortschritte der Ingenieurwissenschaften book series (GRFOING)

Zusammenfassung

Bei der Umströmung stumpfer Körper, so lässt sich das bisher Dargestellte zusammenfassen, treten drei Eigenarten hervor:
  • stumpfe Körper weisen einen hohen Widerstand auf;

  • hinter ihnen bildet sich ein geschlossenes Totwasser,

  • an das sich ein Nachlauf anschließt.

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Literatur

  1. 2.
    Diese Bilder sind einer Arbeit von Flachsbart (1932) entnommen, in welcher er die Geschichte der Erforschung des Widerstandes beschrieben hat. Umfassendere Darstellungen, in denen die Geschichte der Aerodynamik in ihrer Gesamtheit behandelt wird, sind von Rouse & Ince (1957), von Tokaty (1971) und von Anderson (1997) vorgelegt worden.Google Scholar
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    Etwa zeitgleich unternahm W. Froude (1872, 1874) seine Schleppversuche, mit denen er den Reibungswiderstand der längsangeströmten Platte ermittelte. Erst sehr viel später, mit Hilfe der Prandtlschen Grenzschichttheorie (1904), wurde dieser einer Berechnung zugänglich.Google Scholar
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    Für die Berechnung der reibungslosen Strömung wählte Tanner (1964) das Verfahren von Riegels (1950), das, da die Singularitäten auf dessen Mittellinie angeordnet waren, nur für schlanke Profile Gültigkeit besaß. Keilwinkel größer 60° sind deshalb von Tanner (1964) bei der Anwendung seines ersten Modells nicht berücksichtigt worden. Bei modernen Verfahren werden die Singularitäten auf der Kontur verteilt, und folglich sind sie für beliebig dicke Körper gültig.Google Scholar
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    Eine Einführung in die Methode der diskreten Wirbel in Anwendung auf freie Scherschichten hat Maull (1976) gegeben; eine umfassende Beschreibung dieser Methode und ihre ingenieurmäßige Anwendung hat Lewis (1991) vorgelegt.Google Scholar
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    Die abgelöste Strömung, die sich an der Vorderkante einer dicken Platte bildet, wurde von Kiya et al. (1982) mit der Methode der diskreten Wirbel berechnet, wobei die Reibung an der festen Wand berücksichtigt wurde, indem eine Abnahme der Drehung mit der Lauflänge eingeführt wurde.Google Scholar
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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Wolf-Heinrich Hucho

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