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Schlußbemerkung

  • Otto Kuhn
  • Eberhard Strotkoetter
Chapter
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Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1857)

Zusammenfassung

Nachdem die Horizontal-Versuche mit Höhlenfischen und Schleien ergeben haben, daß auch solche Ortsdressuren gelingen, bei denen außer chemischen und optischen auch die hydrostatischen Reize für die Orientierung belanglos sind, lassen sich die Dressuren mit vertikaler Versuchsanordnung folgendermaßen deuten:

Die Fische finden das Niveau, auf das sie dressiert sind, in erster Linie durch »Orientierung im Wirkraum«, nämlich durch die proprioceptive Kontrolle ihrer Bewegungen (Registrierung von Wendungen, Abschätzung von durch­schwommenen Entfernungen), außerdem mit Hilfe der Druckreception . Letztere spielt eine untergeordnete Rolle. Sie ist nicht allein abhängig von der Tiefenlage der gesuchten Stelle, sondern auch von den natürlichen Schwankungen des Luftdruckes, wodurch der Druck an dieser Stelle jeden Tag ein anderer sein kann, und weiterhin ist sie abhängig von der veränderlichen Schwimmblasen­füllung.

Copyright information

© Westdeutscher Verlag, Köln und Opladen 1967

Authors and Affiliations

  • Otto Kuhn
    • 1
  • Eberhard Strotkoetter
    • 1
  1. 1.Zoologisches InstitutUniversität zu KölnDeutschland

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