Advertisement

Literaturauswertung

  • Adolf Rose
Chapter
  • 18 Downloads
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1534)

Zusammenfassung

Bei dem Suchen nach Ursachen für die Grenzen der Schweißbarkeit von Stählen ist der Blick recht früh auf die Aufhärtung in den Übergangsbereichen als Ursache für Spannungsrisse im Grundwerkstoff in der Nähe der Schweiße gelenkt worden. So fordert L. Reeve [1] bereits 1940, daß zur Vermeidung von Rissen die Maximal-Härte in der Übergangszone 400 DPH nicht überschreiten solle und im Mittel nicht 350 DPH. (Neuerdings entschloß sich die Kommission IX des IIW, einen Wert von HV 350 als Maximalwert anzusehen.) Er entwickelt eine Schweißprobe, bei der die Temperaturausdehnung und die Volumenänderung durch Umwandlung bei Kehlschweißnähten unter größtmöglichem Zwang erfolgen, so daß sie unter kritischen Bedingungen, d. h. niedriger Umwandlungstemperatur und sprödem Umwandlungsgefüge, zu Rissen führen. Das Verhalten des Werkstoffes wird nach der Aufhärtung und dem Auftreten von Rissen beurteilt. Dearden und O’neill [2] untersuchen die Rißanfälligkeit niedrig legierter Stähle mit unterschiedlichen Gehalten an Mn, Ni, Cr und Mo in dieser Reeve-Probe und kommen zur Formulierung des Kohlenstoffaequivalentes
$${{C}_{{aeq}}}\% = C + \tfrac{1}{6}Mn + \tfrac{1}{{15}}Ni + \tfrac{1}{6}Cr + \tfrac{1}{4}Mo.$$

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1966

Authors and Affiliations

  • Adolf Rose
    • 1
  1. 1.Max-Planck-Institut für EisenforschungDüsseldorfDeutschland

Personalised recommendations