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Hörvergleichsmessungen im unterschiedlichen Schallfeld

  • Franz Josef Meister
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1828)

Zusammenfassung

Frühere Messungen unseres Laboratoriums in einem quasidiffusen Schallfeld hatten bis zur Frequenz 4000 Hz einen Verlauf für gleichlaute Oktavgeräusche ergeben, der sich den Kurven von Stevens [38] stark näherte. Dies führte zu einem im Jahre 1960 gemachten Vorschlag für Fluggeräuschbewertung [35], bei dem unterhalb eines Pegels bis zu 70 dB/Okt. ein Abfall der Oktavenschallpegel gleichen Störungsgrades von 3 dB/Okt. für den Frequenzbereich 200–4000 Hz angenommen wurde. Oberhalb 100 dB/Okt. trat dann für die hohen Frequenzen über 4000 Hz im Sinne der alten Bewertung nach Kryter-Beranek ein stärkerer Abfall ein. Für die tieferen Frequenzen als 200 Hz besteht bei statistischem Geräusch unterhalb 80 dB/Okt. ebenfalls eine Unsicherheit. Die extrem hoch- und tieffrequenten Randgebiete des Hörbereichs erschienen uns daher keineswegs gesichert, vor allem nicht wegen des Fehlens von Schallabstrahlern genügender Leistung für Hörvergleichsversuche mit Flugzeuggeräuschen.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1967

Authors and Affiliations

  • Franz Josef Meister
    • 1
  1. 1.Universität DüsseldorfDeutschland

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