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Der Einfluß der Unsicherheit der Empfindung

  • Franz Josef Meister
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1828)

Zusammenfassung

Sowohl die Untersuchungen S. S. Stevens, Kryters, Beraneks, Broadbents und Robinsons als auch unsere eigenen Erfahrungen, vor allem bei intensiven Beschallungen, lassen oft eine Diskrepanz der Schallempfindung erkennen, die der Gewinnung eines einheitlichen Eindruckes entgegensteht. Die amerikanischen Autoren hatten aus diesem Grunde eine Lautheits- und eine Art Lästigkeitsbewertung »Loudness-Level« und »perceived Noise Level« entwickelt. Sie unterscheiden zwischen Loudness und Noisiness, die beide in einfacher Weise als Zahlenwerte aus elementaren Anteilen linear addierbar aufgebaut werden [38]. Man erweiterte den ursprünglich wohl nur als »Geräuschigkeit = Noisiness« gedachten Begriff zur Lästigkeit = annoyance, vor allem im englischen Sprachbereich und suchte so, die Störung des Menschen durch Geräusche zu erfassen. Solche Erweiterungen der Aussagen über den Schalleindruck bei Fluggeräuschen sind in England z. B. auch bei der Durchführung des Farnborough-Testes benutzt worden [39]. Es wurden zwei Stufenfolgen angewandt, einmal die bereits erwähnte Skala der Geräuschigkeit »Noisiness«, daneben gleichzeitig die Stufenfolge verschieden starker Eindringlichkeit der Störung »Intrusivness«. Innerhalb der Stufung dieser auch wohl mit »durchdringend« erklärbaren Empfindungsstärke sind recht verschiedene Bezeichnungen für das Anwachsen der intrusivness zu finden. Die folgenden beiden Skalen des Farnborough-Testes mögen dies deutlich machen (vgl. auch Abb. 11).

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1967

Authors and Affiliations

  • Franz Josef Meister
    • 1
  1. 1.Universität DüsseldorfDeutschland

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