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Mineralgänge als Indikatoren der inneren Gesteinsdeformation

  • Hans Breddin
  • Eberhard Hellermann
Chapter
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Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1202)

Zusammenfassung

Das deutlichste Anzeichen dafür, daß ein Gebiet von der inneren Deformation (Gesteinsumformung) betroffen wurde, ist in den tonigen Gesteinen die Schiefrigkeit, in den Sandsteinen und Kalksteinen aber das Auftreten der Mineralgänge. Während die Schiefrigkeit über die Art der Verformung der Gesteine nur wenig aussagt, lassen sich an den Mineralgängen wenigstens die Auslängungsvorgänge gut erkennen. Unter den oben geschilderten Umständen zeigen sie im nördlichen Rheinischen Schiefergebirge und in den Ardennen vor allem die Seitenlängung an, in geringerem Umfange auch die Hochlängung. An Hand der Mineralgänge läßt sich in vielen Fällen entscheiden, ob lediglich eine planare oder aber eine planolineare Verformung vorliegt.

Copyright information

© Westdeutscher Verlag, Köln und Opladen 1963

Authors and Affiliations

  • Hans Breddin
    • 1
  • Eberhard Hellermann
    • 1
  1. 1.Forschungsstelle für regionale und angewandte Geologie des Geologischen InstitutsRhein.-Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland

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