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Zusammenfassung

In den kambrosilurischen, devonischen und karbonischen Gesteinsfolgen der Nordeifel treten oft in großer Häufigkeit Mineralgänge von Millimeter- bis Dezimeterstärke auf. Sie sind an die kompetenten Einlagerungen der tonigen Gesteine (Quarzite, Grauwackensandsteine, Grauwacken, stark sandige Schiefer und Kalksteine) gebunden, fehlen aber in den sie begleitenden Tonschiefern. Die Verbreitung der Mineralgänge steht in enger Beziehung zur transversalen Schiefrigkeit. Je stärker diese ausgebildet ist, um so häufiger sind auch die Mineralgänge. Die Ausfüllung der Gänge entspricht weitgehend der Zusammensetzung der Gesteine, denen sie aufsitzen. In sandigen Gesteinen bestehen sie vorwiegend aus Milchquarz, in kalkigen ausschließlich aus Kalzit. Aus der Gebundenheit an einzelne Bänke und Bankfolgen zwischen Tonschiefern sowie aus der Übereinstimmung im Mineralbestand geht hervor, daß die Substanz der Mineralgänge aus dem Nebengestein stammt.

Copyright information

© Westdeutscher Verlag, Köln und Opladen 1963

Authors and Affiliations

  • Hans Breddin
  • Eberhard Hellermann

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