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Zusammenfassung

Die durchgeführten Untersuchungen zur Verbesserung der Herstellungsverfahren und der Eigenschaften technischer Leder haben folgende Ergebnisse gezeigt:
  1. 1.

    Treibriemenleder Für Hochleistungsantriebe kommen nur kalt- oder warmgefettete Leder in Betracht. Hinsichtlich ihrer Zusammensetzung sollte der Mineralstoffgehalt nicht über 1,0%, der Gehalt an auswaschbaren Stoffen nicht über 5,0%, die Durchgerbungszahl nicht über 55 bis höchstens 60 und der pH-Wert eines vorschriftsgemäß hergestellten wässerigen Auszugs nicht unter 3,5 liegen. Der Fettgehalt wird zweckmäßig mit 12% als obere Grenze begrenzt, der Steigschmelzpunkt des Fettes sollte nicht über 45°C, die Säurezahl nicht über 40, höchstens 45 liegen. Die Zugfestigkeit sollte mindestens 300 kp/cm2 und die Stichausreißfestigkeit mindestens 150 kp/cm betragen. Bei der Biegeprüfung nach Naumann-Schopper mit dem Narben nach außen darf die Biegebelastung beim ersten Biegen nicht über 3 kp, bei der 20. Biegung nicht über 2,5 kp liegen. Leder für Hochleistungsriemen müssen naß gestreckt werden, die bleibende Dehnung im naßgestreckten Zustand darf nach vorheriger stufenweiser Belastung auf 50 kp/cm2 und Entlastung auf 10 kp/cm2 2,5% der ursprünglichen Länge nicht übersteigen.

     

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1970

Authors and Affiliations

  • Hans Herfeld
    • 1
  1. 1.Versuchs- und Forschungsanstalt für LedertechnikWestdeutschen GerberschuleReutlingenDeutschland

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