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Treibriemenleder für Hochleistungsantriebe

  • Hans Herfeld
Chapter
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Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 2122)

Zusammenfassung

Bei der Kraftübertragung sind die früher üblichen langen und langsam laufenden Riementriebe mit relativ großen Achsabständen weitgehend verschwunden, und an ihre Stelle sind vorwiegend Kurzantriebe mit hoher Tourenzahl und kleinen Scheibendurchmessern, also hoher Biegefrequenz, getreten, bei denen an den Riemen bezüglich Elastizität und Biegefestigkeit gesteigerte Anforderungen gestellt werden. Man muß entsprechend von Ledern für Hochleistungsriemen verlangen, daß der Anteil an plastischer Dehnung bei guter elastischer Dehnung möglichst gering ist, daß sie einen möglichst geringen Biegewiderstand und eine hohe Biegewilligkeit aufweisen, denn je geringer der Biegewiderstand, desto geringer ist auch die Gefügezerrüttung des Materials, und daß sie eine gute Adhäsion besitzen, so daß sie sich auch ohne Einsatz von Adhäsionsmitteln dank der guten Biegeelastizität des Leders einwandfrei an die Scheibe ansaugen. Außerdem müssen die Klebstellen der Riemenbahnen hinsichtlich Biegeelastizität möglichst den gleichen Anforderungen wie das Leder selbst entsprechen, da bei schnellaufenden Riemen nur eine endlose Verklebung in Frage kommt und diese häufig der schwächste Teil des Riementriebs ist, wenn sie hinsichtlich Zugfestigkeit und Zerrüttungswiderstand nicht genügt oder infolge ungenügender Biegeelastizität keinen schlagfreien Lauf des Riemens gewährleistet.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1970

Authors and Affiliations

  • Hans Herfeld
    • 1
  1. 1.Versuchs- und Forschungsanstalt für LedertechnikWestdeutschen GerberschuleReutlingenDeutschland

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