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Zusammenfassung

Normalerweise erstreckt sich eine Beurteilung des Verlaufs nur auf die Beobachtung der Oberflächeneinebnung einer Anstrichschicht, von der nach ihrer Aufbringung Oberflächenstörungen ferngehalten werden und bei der eine Weiterbehandlung, z. B. ein erneutes Überstreichen, erst dann stattfindet, wenn der Anstrich im wesentlichen durchgetrocknet ist. Diese in der Praxis anzustrebende Verfahrensweise kann unter besonderen Umständen nicht durchführbar sein. Es ist z. B. möglich, daß unmittelbar oder einige Zeit nach dem Aufbringen des Anstriches, wenn dieser bereits mehr oder weniger verlaufen ist, aber der eigentliche Trocknungsvorgang noch kaum eingesetzt hat, noch eine gewisse Menge des Anstrichmittels, etwa ein kleiner Tropfen, auf die Oberfläche unbeabsichtigt aufgebracht wird. Es ist wünschenswert, daß auch diese Oberflächenstörung möglichst vollständig beseitigt werden kann. Dazu sollte der aufgebrachte Tropfen sich weitgehend ausbreiten und von der mehr oder weniger noch flüssigen Anstrichschicht aufgenommen werden. Dieser Vorgang wird sich um so weniger in dem gewünschten Ausmaß abspielen, je stärker die oberflächliche Antrocknung der Anstrichschicht schon eingetreten ist. Zwar kann der in dem Anstrichtropfen enthaltene Lösungsmittelanteil eine gewisse Anlösung der angetrockneten Oberfläche versuchen und damit die Aufnahme des Tropfens in die Anstrichschicht begünstigen.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1968

Authors and Affiliations

  • Ulrich Zorll
    • 1
  1. 1.Forschungsinstitut für Pigmente und Lacke e. V.StuttgartDeutschland

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