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Versuch zur Deutung der Ultraschallvernebelung

  • Reimar Pohlman
  • Klaus Stamm
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1480)

Zusammenfassung

Die Beobachtung der Nebelbildung im Bereich niederfrequenten Ultraschalls legt den Schluß nahe, daß das Auslösen der Tropfen durch abreißende Kapillarwellenberge erfolgt. Es bedarf jedoch beweiskräftiger Messungen, um zu einer klaren Vorstellung über den wirkenden Mechanismus zu kommen. Bisa, Dirnagl und Esche [5] haben solche Messungen bereits im Megahertzgebiet vorgenommen. Sie haben die Größe der Nebeltropfen aus deren Sedimentationsgeschwindigkeit bestimmt und ihre Erwartung bestätigt gefunden, daß die Größe der Nebeltropfen in einem bestimmten Verhältnis zur Kapillarwellenlänge steht. Obwohl sie für die Erregung der Kapillarwellen eine falsche Annahme zugrunde gelegt haben, war damit doch ein erster Anhaltspunkt für die Richtigkeit der Kapillarwellentheorie gefunden. Inzwischen ist der Anregungsvorgang der Kapillarwellen von Sorokin [9] und Eisenmenger [12] untersucht und beschrieben worden (s. Abschnitt 3.1). In der vorliegenden Untersuchung sollen weitere Größenbestimmungen ultraschallerzeugter Nebeltropfen erfolgen, um zu prüfen, ob die Vorstellungen der Kapillarwellentheorie ausgebaut werden können, nachdem die Anregungsbedingungen für die Kapillarwellen bekannt sind. Besonders interessant schien es, diese Untersuchungen im niederfrequenten Ultraschallbereich durchzuführen, da — wie schon erwähnt — hier die tatsächlich nebelnde Fläche genauer bestimmt werden kann als bei nebelnden Schallsprudeln im Bereich höherer Frequenzen.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1965

Authors and Affiliations

  • Reimar Pohlman
    • 1
  • Klaus Stamm
    • 1
  1. 1.Laboratorium für UltraschallRhein.-Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland

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