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Zusammenfassung

Die Textilindustrie steht wie andere Industriezweige vor der Aufgabe, durch verstärkte Mechanisierung und Automatisierung den Produktionsprozeß von der Mitwirkung der knappen und teueren menschlichen Arbeitskraft zu entlasten. Die Tendenz, den Produktionsfaktor Arbeit durch Kapital zu ersetzen, bringt eine Verschiebung der Kostenanteile mit sich: Während die Personalkosten anteilsmäßig gleichbleiben, steigen die Kosten für den gesamten Energiebedarf Kohle, Gas, Öl, elektrische Energie nicht nur absolut, sondern auch anteilsmäßig an. Sie betragen in manchen Betrieben der Textilindustrie schon etwa 50% der Personalkosten [1]. Betrachtet man die Beteiligung der einzelnen Energiearten an der Deckung des Gesamtbedarfs, so zeigt sich ein Strukturwandel. Noch immer steht die Kohle in der Bedarfsskala an erster Stelle, bedingt durch den hohen Wärmeverbrauch in den Webereien und Färbereien, aber die Anteile des Öls und der elektrischen Energie am Energieverbrauch sind stark gestiegen (Tab. 1— Abb. 1).

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1965

Authors and Affiliations

  • Paul Denzel
    • 1
  • Hans Ernst
    • 1
  1. 1.Institut für Elektrische Anlagen und EnergiewirtschaftRhein.-Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland

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