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Zusammenfassung

Wenn eine gegebene Kurve schrittweise nach Fourier mit gleichem Analysenintervall p analysiert wird, so wird jeder Kurvenabschnitt über p immer durch solche Harmonischen erfaßt, die zwar für alle Schritte die gleichen Periodenlängen \({{T}_{n}} = \frac{p}{n}\), n = 1, 2, 3,... haben, in ihren Amplituden und Anfangsphasen jedoch verschieden sind, wenn nicht die Kurvenabschnitte sämtlich identisch sind. Man erhält also für jede dieser Periodenlängen eine Anfangsphase und Amplitude als Funktion der Verschiebung q des Analysenintervalles p; sie können in einem Phasen- bzw. Amplitudendiagramm dargestellt werden. Wenn die Phasenpunkte auf untereinander parallelen Geraden liegen, so ist dies ein Zeichen dafür, daß in der schrittweise nach Foupier analysierten Registrierkurve eine Periode enthalten ist, deren Periodenlänge aus der Steigung der Parallelen bestimmt werden kann. Diese Periodenlänge braucht nicht mit einer der harmonischen Periodenlängen \({{T}_{n}} = \frac{p}{n}\), n = 1, 2, 3,... übereinstimmen, d. h., es werden auch solche angezeigt, die nicht gleich einem ganzzahligen Teiler des Analysen-intervalles sind. Diejenigen Perioden, die durch einen Paralleleffekt im Phasendiagramm angezeigt werden, heißen »echte« Perioden.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1965

Authors and Affiliations

  • Johannes Blume

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