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Die Ergiebigkeit der Quellen

  • Hans Höfer-Heimhalt

Zusammenfassung

Diese ist die in der Zeiteinheit gelieferte Wassermenge; gewöhnlich wird für erstere die Sekunde oder Minute, für letztere das Liter ge­wählt, dementsprechend mit.1/sec oder 1/min bezeichnet. Sie hängt, wie bereits eingehend erläutert, vorwiegend von der Menge, Art und Ver­teilung der Niederschläge, von der Durchlässigkeit, von dem geo­tektonischen Bau, der Größe und Art des der Quelle entsprechenden Fanggebietes, von der Tiefenlage des Bodenwasserspiegels, sowie von der Zahl und Lage der Quellen ab, welche aus diesem gespeist werden; die tiefstliegende Quelle hat in normalen Fällen den größten Reichtum. Die Ergiebigkeit der Quellen ist wegen der wechselnden Niederschläge veränderlich, was um so weniger empfindsam ist, je größer das Reservoir des Bodenwassers ist, in welchem sich die Schwankungen im Zufluß, besonders unter Berücksichtigung der. Wider­stände im Abfluß, ausgleichen können. Die Ergiebigkeit der Quelle ist auch um so gleichmäßiger, je gleichmäßiger die Niederschläge bzw. das Abschmelzen des Schnees und Eises erfolgen; je weniger durchlässig der Wasserträger, je länger der Weg von der Infiltration bis zur Qelle, je größer das Fanggebiet, je tiefer das Bodenwasser liegt und je mächtiger dasselbe ist. Die Schneeschmelze nährt das Boden­wasser, also auch die Quellen am reichlichsten.

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Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1920

Authors and Affiliations

  • Hans Höfer-Heimhalt
    • 1
  1. 1.Montanistischen Hochschule in LeobenWien IIIÖsterreich

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