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Die Beeinflussung der Quellen und des Grundwassers und deren Schutzfelder

  • Hans Höfer-Heimhalt

Zusammenfassung

Die Schutzfelder hat der Geologe zu bestimmen; sie bezwecken, den unterirdischen Wasserlauf derart zu decken, daß das aus Quellen oder künstlichen Eingriffen (Brunnen usw.) entnommene Wasser quantitativ und qualitativ unverändert bleibt. In diesem Schutzfeld darf sowohl keine Wasserentnahme als auch keine abträgliche Veränderung der Qualität des Wassers, wie z. B. durch Versickern von Abfällen oder Entfernung der nützlichen Bestandteile, wie der Kohlensäure bei Säuerlingen, stattfinden. Welche Eingriffe erlaubt sind, z. B. Fundamentaushebungen,.und unter welchen Bedingungen, ist festzustellen. Dementsprechend werden gewöhnlich zwei Schutzgebiete bestimmt; im engeren, in welchem die Quelle oder der Brunnen liegt, sind Eingriffe in die Erdkruste entweder ganz verboten oder nur unter schweren Bedingungen im geringen Maße erlaubt. Im weiteren Schutzgebiete sind bedingungsweise schwerere Eingriffe gestattet, die jedoch in Art und Ausdehnung genau festgelegt werden müssen; so z. B. kann im Karlsbader weiteren Schutzfeld der Bergbau bis zur Horizontalebene des Sprudels, d. i. die Haupttherme, unbehindert vorgehen; ein tieferer Eingriff ist nur nach einer besonderen Bewilligung, auf Grund eines für diesen Fall eingeholten geologisch—bergmännischen Gutachtens, möglich.

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Literatur

  1. 1) Vorarbeiten für das Wasserwerk der Stadt Mannheim, 1884. 2) Internat. Zeitsehr. f. Wasserversorg. 2, 43, 1915.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1920

Authors and Affiliations

  • Hans Höfer-Heimhalt
    • 1
  1. 1.Montanistischen Hochschule in LeobenWien IIIÖsterreich

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