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Die Substitutionstheorie (1834–1845)

  • Edv. Hjelt

Zusammenfassung

„Die organische Chemie kann einen jetzt ganz toll machen. Sie kommt mir wie ein Urwald der Tropenländer vor, voll der merkwürdigsten Dinge, ein ungeheures Dickicht ohne Ausgang, ohne Ende, in das man sich nicht hineinwagen mag.“ So schreibt Wöhler im Jahre 1835. Die Forscher hatten indessen angefangen, sich in dieser Wildnis einen Weg zu suchen, und hatten in dem Radikalbegriffe und der darauf gegründeten Radikaltheorie den ersten Leitstern gefunden. Noch während der Kampf um die Radikale fortdauerte, sind auch andere Versuche entstanden, allgemeine Erklärungen der inneren Zusammensetzung der organischen Verbindungen zu geben. Einer der bedeutsamsten wurde unter dem Namen der Substitutionstheorie bekannt. Hier gingen die Ansichten noch schärfer auseinander als bei der Radikaltheorie, denn die Substitutionstheorie ließ sich nicht in die hergebrachte chemische Anschauungsweise hineinfügen.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1916

Authors and Affiliations

  • Edv. Hjelt
    • 1
  1. 1.Universität HelsingforsHelsingforsFinland

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