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Apparative Gestaltung

  • Theodor Gast
  • Dogan Özgür
Chapter
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Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1968)

Zusammenfassung

Das Staubfallmeßgerät zur Bestimmung von Staubniederschlägen im Freien ist ein registrierendes Instrument, das intermittierend arbeitet (Abb. 9). Der Staub wird in einem Hybernia-Trichter aufgefangen und einem Wasserkreislauf zugeführt. Aus diesem werden die unlöslichen Bestandteile herausgefiltert und stündlich gewogen. Zur Abscheidung dient ein Papierfilter. Dieses wird von einer Vorratsrolle durch ein Walzenpaar abgezogen. Eine Schere schneidet von der Papierbahn quadratische Blättchen ab. Die Blätter fallen jeweils durch einen schwingenden Rahmen hindurch auf einen drehbaren Träger, dessen eines Ende sich jeweils in einem Trockenofen und dessen anderes sich zum gleichen Zeitpunkt im Wasserkreislauf befindet. Der Ofen (Abb. 10) wird durch einen Regler auf einer konstanten Temperatur von etwa 105°C gehalten. Er enthält eine elektrische Waage, die das Filterblatt nach Konditionierung wägt. Durch eine Drehung des Trägers gelangt der Filter-Abschnitt anschließend in den Wasserkreislauf. Gleichzeitig wird ein mit Staub beaufschlagtes Filter aus dem Kreislauf in den Ofen zurückgebracht. Hier wird es getrocknet, gewogen und danach abgeworfen. Mittels einer analogen elektrischen Rechenschaltung bildet das Gerät aus dem Gewicht des Filters mit Staub und dem gespeicherten Resultat der Vorwägung als Endergebnis das Staubgewicht. Dieses wird registriert. Der beschriebene Zyklus wiederholt sich stündlich.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Köln und Opladen 1968

Authors and Affiliations

  • Theodor Gast
    • 1
  • Dogan Özgür
    • 1
  1. 1.Lehrstuhl und Institut für Meß- und RegelungstechnikTechnische Universität BerlinDeutschland

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