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Zusammenfassung

Wie schon in Abschnitt 2.1 dargelegt wurde, muß ein Leim die Holzoberfläche benetzen. Unter Benetzbarkeit versteht man eine Oberflächeneigenschaft, welche die Anziehung, die Ausbreitung, das Eindringen und die Bindung einer Flüssigkeit bestimmt. Es ist seit langem bekannt, daß die Benetzbarkeit der Oberflächen verschiedener Hölzer sehr verschieden sein kann und daß die Vorbehandlung darauf einen erheblichen Einfluß hat. Die Fähigkeit einer Flüssigkeit, eine Oberfläche zu benetzen und sich darauf auszubreiten, wird durch den Kontaktwinkel gemessen, den ein Flüssigkeitstropfen mit der Oberfläche bildet. Schematisch zeigt Abb. 7 verschiedene Tropfenformen mit verschieden großen Kontaktwinkeln. Die Bildung von Tropfen aus Flüssigkeiten ist auf die Oberflächenspannung zurückzuführen, die in Abschnitt 2.1 bereits erklärt wurde. Freischwebende Tropfen haben Kugelform, da eine Kugel im Verhältnis zu ihrem Volumen die kleinstmögliche Oberfläche besitzt.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag, Köln und Opladen 1965

Authors and Affiliations

  • Franz Kollmann
    • 1
  1. 1.Institut für Holzforschung und HolztechnikUniversität MünchenDeutschland

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