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Kohlenstoffäquivalent CE

  • Wilhelm Patterson
  • Hermann Schenck
  • Franz Neumann
Chapter
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Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1622)

Zusammenfassung

Im angelsächsischen Schrifttum wird das Kohlenstoffäquivalent CE an Stelle des Sättigungsgrades verwendet, das sich in der einfachen allgemeinen Form
$$CE = \% {C_{anal}} - \Delta {C^{(Si)}} - \Delta {C^{(P)}} - \Delta {C^{(Mn)}} - \Delta {C^{(S)}}$$
(19)
berechnet. Durch Einsetzen der Werte für erhält man
$$CE = \% {C_{anal}} + 0,31 \cdot \% Si + 0,33 \cdot \% P - 0,028 \cdot \% Mn + 0,4 \cdot \% S$$
(19a)
Die Summanden 0,31· % Si +... geben also die dem Zusatzelement äquivalente Kohlenstoffmenge an. Die Elemente mit aktivitätserhöhender Wirkung, wie Silizium und Phosphor, erhalten ein positives Vorzeichen. Im anderen Falle ist es umgekehrt. CE macht somit eine der Aktivität ähnliche Aussage. In Abb. 5 sind ebenfalls die Linien für CE eingetragen. Daraus ist ersichtlich, daß die Geraden für CE den anderen nicht parallel verlaufen und somit trotz gleichen Gefügeanteils des Eutektikums unterschiedliche CE-Werte auftreten können, wenn auch im naheutektischen Bereich keine großen Abweichungen vorliegen. Die Geraden für CE laufen alle unter sich parallel der Linie für S c und S r = 1. CE sagt also weniger aus als der Sättigungsgrad und sollte aus diesem Grunde nicht zu den Festigkeitseigenschaften in Beziehung gesetzt werden

Copyright information

© Westdeutscher Verlag, Köln und Opladen 1966

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Patterson
    • 1
    • 2
  • Hermann Schenck
    • 1
    • 2
  • Franz Neumann
    • 1
    • 2
  1. 1.Gießerei-InstitutRhein.-Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland
  2. 2.Institut für EisenhüttenwesenRhein.-Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland

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