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Zusammenfassung

Für betriebswirtschaftliche Vergleiche der Wettbewerbssituation wäre es am sinnvollsten zu prüfen, mit welchem Anteil die Energiekosten an den Verarbeitungskosten beteiligt sind, wobei sowohl Verarbeitungskosten wie Energiekosten für die aufeinanderfolgenden Fertigungsverfahren zu kumulieren wären. Die Rohstoffkosten wären damit aus dem Vergleich ausgeschaltet. Für die Untersuchung des Energiekosteneinflusses auf die Wettbewerbsfähigkeit im volkswirtschaftlichen Bereich müssen auch die Stoffkosten miteinbezogen werden, um so mehr als eine gegenseitige Beziehung zwischen billigeren Rohstoffen (Fe-ärmere Erze) mit dafür höheren Energieaufwendungen (Erzaufbereitung) und umgekehrt besteht. Als Bezugsgröße wäre damit die kumulierte Summe aus Rohstoff- und Verarbeitungskosten anzusetzen. Diese Größe ist jedoch schlecht erfaßbar und von Werk zu Werk unterschiedlich. Deshalb wird als Hilfsgröße der Verkaufspreis des Fertigerzeugnisses zugrunde gelegt.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1966

Authors and Affiliations

  • Hermann Wenzel
    • 1
  • Helmut Schaefer
    • 1
  1. 1.Forschungsstelle für EnergiewirtschaftTechn. Hochschule KarlsruheDeutschland

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