Advertisement

Zusammenfassung

Wie bereits einleitend angeführt wurde, basieren die wenigen Untersuchungen, die unternommen worden sind, um den Energiekostenanteil zu quantifizieren, . auf den Erhebungen der Statistik. Vergleicht man das Ergebnis von K. Koch und R. Krengel [5] für den Bereich der Eisen schaffenden Industrie mit der vorliegenden Untersuchung, so zeigt sich zwangsläufig der Nachteil, daß eine statistische Ermittlung keine Differenzierung auf die einzelnen Fertigerzeugnisse zuläßt, sondern nur eine Durchschnittszahl kennt. Auf die Unsicherheiten bei der Ermittlung des Energieverbrauches und noch stärker der Energieträger-Bezugspreise aus den Angaben der Statistik wurde bereits hingewiesen. Die genannten Autoren haben als nominale Energiekosten im Bereich der Eisen schaffenden Industrie 13,87% vom Umsatz und als reale Energiekosten 33,02% vom Nettoproduktionswert für das Jahr 1960 gefunden. Vergleichbar mit den Angaben des vorliegenden Berichts wäre die zweite Bildungsart einer Energiekosten-Kenngröße. Der Nettoproduktionswert stellt die Produktionsleistung einer Unternehmung dar; dazu sind vom Bruttoproduktionswert alle Vorleistungen, wie von anderen Unternehmungen bezogene Rohstoffe und Vorprodukte, Hilfs- und Betriebsstoffe und Dienstleistungen abzuziehen.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1966

Authors and Affiliations

  • Hermann Wenzel
    • 1
  • Helmut Schaefer
    • 1
  1. 1.Forschungsstelle für EnergiewirtschaftTechn. Hochschule KarlsruheDeutschland

Personalised recommendations