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Zusammenfassung

Der Durchführung einer Neuvermessung gehen zunächst sorgfältige Ermittlungen des bisher durch bergbauliche Bodenbewegungen beeinflußten Geländes sowie der zukünftigen Einwirkungsbereiche auf Grund entsprechender Abbauplanungen der einzelnen Zechenmarkscheider voraus. Das Ergebnis der im Jahre 1960 im gesamten rheinisch-westfälischen Steinkohlengebiet angestellten Erhebungen zeigt Anlage 3; die Darstellung schließt sowohl die zwischen 1920 bis 1960 unsicher gewordenen Gebiete des gesamten Beckens als auch die nach heutigen Gesichtspunkten mutmaßlichen Einwirkungsflächen bis zum Jahre 1980 ein. Damit ist eine langgezogene, elliptisch geformte und an den Rändern sehr unregelmäßig ausgebildete Fläche von rd. 2300 km2, die in der Längserstreckung ungefähr 110 km und in der Breite 40 km mißt, nachgewiesen, in der eine bleibende, lagesichere Punktanlage nach den bisher üblichen Verfahren einer Triangulation auch in Zukunft nicht möglich ist. Damit dürfte die Notwendigkeit einer baldigen Neuvermessung auf anderer Grundlage augenscheinlich geworden sein.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1963

Authors and Affiliations

  • Oskar Niemczyk
  • Heinz Wesemann

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