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Zusammenfassung

Das heutige trigonometrische Festpunktnetz des rheinisch-westfälischen Industriebezirks ist im Laufe der Zeit starken bergbaulichen Bewegungen ausgesetzt gewesen und unsicher geworden (Anlage 2). Da mit dem Bergbau auch die Bodenbewegungen fortdauern, wird zur Neuerrichtung eines Festpunktnetzes vorgeschlagen, zukünftig nur noch polygonal zu arbeiten. Dieses Meßverfahren bietet gegenüber der Dreiecksmessung folgende Vorteile:
  1. 1.

    schnelle und einfache Durchführung der Messung,

     
  2. 2.

    Auswechslung unbrauchbar gewordener Zugteile durch einfache Einrechnungen zwischen sicheren Festpunkten,

     
  3. 3.

    große Beweglichkeit in der Wahl der Zugführung,

     
  4. 4.

    hohe Genauigkeiten der Meßergebnisse,

     
  5. 5.

    einfachere und wesentlich schnellere Auswertung mit Hilfe von Näherungsverfahren,

     
  6. 6.

    Die Berechnungen können unmittelbar im Anschluß an die Messungen eines Zuges durchgeführt werden, so daß die endgültig ausgeglichenen Koordinaten bereits wenige Tage nach Beendigung der Außenarbeiten vorliegen, während die Ausgleichung von Dreiecksnetzen erst nach Abschluß aller Beobachtungen möglich ist.

     

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1963

Authors and Affiliations

  • Oskar Niemczyk
  • Heinz Wesemann

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