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Zusammenfassung und Ausblick

  • Herwart Opitz
  • Hans Gert Bech
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1416)

Zusammenfassung

Die Untersuchungen zur Ermittlung von Bearbeitungsrichtlinien für einige häufig verwendete Leichtmetall-Gußlegierungen haben als Ergebnis den Nachweis sehr guter Zerspanbarkeit dieser Legierungen ergeben. Der geringe Verschleißangriff, den diese Werkstoffe auf die Werkzeuge ausüben, gestattet die Anwendung sehr hoher Schnittgeschwindigkeiten. Diese liegen bei einer Standzeit der angewendeten Hartmetallwerkzeuge von 60 min für die untersuchten AluminiumGußlegierungen zwischen 480 und 1600 m/min und betragen bei der untersuchten Magnesium-Gußlegierung 1700 m/min. Bei den Aluminium-Gußlegierungen bestimmte die verschleißsteigernde Wirkung des im Werkstoff enthaltenen Siliziums die Zerspanbarkeit. Außerdem konnte eine unterschiedliche Zerspanbarkeit der Sand- und Kokillengußproben gleicher Aluminium-Legierungen nachgewiesen werden: Neben dem unterschiedlichen Werkstoffgefüge, welches als Folge langsamer Abkühlgeschwindigkeiten bei den Sandgußproben entstand, wurde der Einfluß des Formstoffes deutlich. Dieser äußerte sich vor allem durch stärkeren Werkzeugverschleiß bei der Bearbeitung der Gußhaut der Sandgußproben.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1964

Authors and Affiliations

  • Herwart Opitz
  • Hans Gert Bech

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