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Zusammenfassung

Bei Messungen von Zeitlücken im Straßenverkehr erwartet man eine Exponentialverteilung, sofern sich keine Einflüsse durch Störungen von Ampeln, Baustellen, unübersichtlichen Stellen, Steigungen sowie durch den Arbeits- und Tagesrhythmus bemerkbar machen können. Sehr viele Messungen führen aber nicht zu einer Exponentialverteilung, sondern zu einer Verteilungsform, die besser durch eine Erlangverteilung angenähert werden kann. Diese Verteilung beginnt für k > 1 mit f (t) = 0, wie es mehr oder weniger stark ausgeprägt für fast alle empirischen Verteilungen angenommen werden muß. Die Erlangverteilung gewinnt aber erst durch die Einführung eines beliebig großen k ≧ 1 an Bedeutung, weil ganzzahlige Parameter k zu starke Veränderungen der Verteilung führen. Besonders für Verteilungen, die bei t = 0 sehr steil aufsteigen, muß k auch Werte zwischen 1 und 2 annehmen können.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1967

Authors and Affiliations

  • Siegfried Lehmann
    • 1
  1. 1.Institut für ArbeitswissenschaftRhein.-Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland

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