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Die Messungen

  • Rolf Schwartz
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Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1844)

Zusammenfassung

Als Meßinstrument diente das 25-m-Radioteleskop der Universität Bonn auf dem Stockert. Bei einer Frequenz von 1420 MHz hat die Antennenhauptkeule eine Halbwertsbreite von 30′ in der magnetischen und 39′ in der elektrischen Dipolebene. Einstell- und Nachführgenauigkeit liegen im Bereich von 2′ bis 4′. Eine ausführliche Beschreibung des Teleskops findet man von mehreren Autoren in der Telefunken-Zeitschrift 29, 1956, bei Mezger (1958 a, 1959) und Grahl (1960). Das verwendete 21-cm-Radiometer enthält einen parametrischen Vorverstärker und einen Ausgang von 10 Kanälen, in denen die Integration mit einer Bandbreite von B = 11,52 KHz und einer Integrationszeit t = 96 sec getrennt erfolgt. (Die Mehrkanalanlage ist bei Velden, 1964, beschrieben.) Bei einer Systemrauschtemperatur von ungefähr T 0 = 450°K folgt das kleinste meßbare Signal Δ T aus
$$\Delta T = \frac{{2\cdot {{T}_{0}}}}{{\sqrt {{B\cdot t}} }}$$
(1)
zu Δ T = 0,85°K. Eine Messung eines 21-cm-Profils besteht aus drei Registrierungen über den gesamten zu untersuchenden Frequenzbereich, wobei das Frequenzband jeweils um ein Drittel der Kanalbreite verschoben wird. Dadurch liegen für jeden Frequenzschritt drei unabhängige Meßwerte vor, so daß die Temperaturauflösung eines Profils \(\Delta T = \frac{{0,{{{85}}^{ \circ }}K}}{{\sqrt {3} }} \approx 0,5K\) beträgt.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1967

Authors and Affiliations

  • Rolf Schwartz
    • 1
  1. 1.Astronomische InstituteUniversität BonnDeutschland

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