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Zusammenfassung

Die thermoelektrische Analogie ist ein Hilfsmittel zur Berechnung von Wärmeströmungsvorgängen. Dabei wird der Umstand genutzt, daß ein geordnetes System von elektrischen Zweipolen hinsichtlich Strom und Spannung ein Verhalten zeigt, welches weitgehende Übereinstimmung mit den Temperatur- und Wärmestromverhältnissen in festen Körpern aufweist. Man denke z. B. an das sogenannte Ohmsche Gesetz der Wärmeleitung. Es ist das Verdienst von C. L. Beuken [1], erkannt zu haben, daß die Analogie nicht nur für stationäre, sondern auch für instationäre Vorgänge besteht und daß hierdurch eine willkommene elektromeßtechnische Möglichkeit besteht, Wärmeströmungsvorgänge zu »berechnen«. Das von ihm vorgeschlagene Meßprinzip hat als »Beukenmodell« große Verbreitung und Anwendung gefunden, wie die Bibliographie [2] beweist. Die Verfeinerung der elektrischen Meßtechnik und die Fortentwicklung der elektrotechnischen Bauelemente veranlaßte Harald Müller zu der Anregung, die Grenzen der Verkleinerungsmöglichkeit der ursprünglichen Form des Beukenmodells zu studieren.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1964

Authors and Affiliations

  • Friedhelm Reinke
    • 1
  1. 1.Elektrowärme-Institut Essen e. V.Deutschland

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