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Über die Masse des Elektrons und ihre Abhängigkeit von der Geschwindigkeit

  • Franz Wolf
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Zusammenfassung

27. Der Gedanke Maxwells , der die hemmenden Wirkungen der Selbstinduktion bei elektrischen Strömen mit der kinetischen Energie bewegter träger Massen verglich, führte im Jahre 1881 J. J. Thomsonzu dem Satze *), auch ein elektrisch geladener, bewegter Körper müsse infolge des Magnetfeldes, das er um sich her erzeugt, eine andere lebendige Kraft zeigen als in ungeladenem Zustand, d. h. er müsse sich äußeren Kräften gegenüber verhalten, als sei seine Masse um einen gewissen Betrag vergrößert. Man kann sich dies auf folgende Weise klar machen: Ein Körper mit der Ladung e, der sich mit der Geschwindigkeit v bewegt, erzeugt ein Magnetfeld um sich, dessen Stärke in einem Punkte P nach dem Biot- Savart schen Gesetz gegeben ist durch
$$ H = \frac{{ev\sin \alpha }}{{{r^2}}} $$
(27 a)
wenn r den Abstand des Punktes P vom geladenen Körper und a den Winkel bedeutet, den r mit der Bewegungsrichtung bildet. Andererseits ist die Energie, die durch ein Magnetfeld von der Stärke H in einem Volumenelement d ω des leeren Raumes aufgehäuft wird, gleich \(\frac{{{H^2}}} {{8\pi }}d\omega \).

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Notes

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1925

Authors and Affiliations

  • Franz Wolf
    • 1
  1. 1.Danzig-LangfuhrPolen

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