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Einleitung und Problemstellung

  • Hans Gerd Wenzel
Chapter
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Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1544)

Zusammenfassung

Es ist häufig erwünscht oder auch notwendig, die Hitzebelastungen beurteilen zu können, denen der Mensch an warmen industriellen Arbeitsplätzen oder in natürlich warmen Ländern unterworfen ist. Die Zahl der bis heute vorliegenden Vorschläge zur Skalierung von Hitzebelastungen ist nicht gering, wie neuere Übersichten von Brüner [9], Houberechts und Mitarbeitern [34], Lee und Henschel [37] u. a. zeigen. Daß keiner der Vorschläge allgemein akzeptiert worden ist, hat verschiedene Gründe [67]. Einer von ihnen, der zugleich das Kernproblem der Belastungsbeurteilung betrifft, ist der, daß nicht genügend sicher bekannt ist, ob die bisher als Belastungskriterien benutzten Reaktionen oder Zustände des menschlichen Körpers das, was der Mensch als Hitzebelastung erfährt, hinreichend genau kennzeichnen. Zu den als Belastungskriterien vorgeschlagenen Größen gehören neben anderen insbesondere bestimmte Veränderungen physiologischer Größen, z. B. der Körpertemperatur, der Pulsfrequenz oder der Schweißabgabe, deren während der Hitzeexposition erreichte Höhe als Maß für die Belastungshöhe benutzt wurde. Im Rahmen einer z. Z. laufenden Untersuchung des Institutes, in der verschiedene der bisher vorgeschlagenen Skalierungsverfahren miteinander verglichen werden, erschien es von Interesse zu prüfen, wie sich verschieden schwere Belastungen auf den der Belastung folgenden Erholungsverlauf, insbesondere die Dauer der Erholung auswirken und ob sich die Erholungsdauer als Belastungskriterium verwenden läßt.

Copyright information

© Westdeutscher Verlag, Köln und Opladen 1965

Authors and Affiliations

  • Hans Gerd Wenzel
    • 1
  1. 1.Max-Planck-Institut für ArbeitsphysiologieDortmundDeutschland

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