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Einleitung

  • Hans Riepen
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Zusammenfassung

Das Glas gehört zu den Werkstoffen, die auf eine Geschichte von mehreren Jahrtausenden zurückblicken. Die ersten Spuren finden sich in altägyptischen Gräbern, wo Erzeugnisse aus Glas den Toten als kostbare Begleitstücke mitgegeben wurden. In Ägyptens hochstehender Kultur wird demnach auch die Wiege glasindustrieller Fertigung zu suchen sein. Eckert1) sowie M. v. Vopelius2) schätzen ihren Beginn auf die Zeit um 4000 v. Chr. Von Ägypten gelangte das Glas ins Abendland. Seine Herstellungsweise wurde von den Phöniziern den Griechen und Römern übermittelt. Unter Alexander Severus (222 bis 235) bestanden in Rom so viele Glasfabriken, daß ein besonderes Gesetz sie in ein eigenes Stadtviertel verwies, um die Römer vor dem sie belästigenden Hüttenranch zu schützen. Im 16. Jahrhundert fand die Glasfakrikation in Böhmen Eingang, wo sie rasch zu hoher Blüte gelangte. Böhmen ist für die meisten europäischen Länder, insbesondere für Deutschland, Frankreich, Belgien und England, als Ausgangspunkt für die Glasindustrie anzusehen4).

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Notes

Literatur

  1. 1).
    Eckert, Rhein. Glashütten A.-G. Köln-Ehrenfeld 1872–1922. Gedenkblätter zum 50jährigen Bestehen der A.-G., S. 9. Köln 1922.Google Scholar
  2. 2).
    M. v. Vo p e l i us, Die Tafelglasindustrie im Saartale, S. 6. Halle 1895.Google Scholar
  3. 3).
    Wildner, Die Glasindustrie, im Handbuch der Wirtschaftskunde Deutschlands. Bd. 3, S. 273. Leipzig 1904.Google Scholar
  4. 4).
    Wirminghaus, Glasindustrie, im Wörterbuch der Volkswirtschaft, Bd. I, S. 1180. Jena 1911.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1929

Authors and Affiliations

  • Hans Riepen
    • 1
  1. 1.Seminar für HandelsbetriebslehreUniversität KölnDeutschland

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